Überblick

Die Universität Bremen veranstaltet vom 12. – 30. August 2019 das einundzwanzigste internationale Sommerstudium für Frauen in der Informatik im Rahmen der Informatica Feminale. Wir laden Studentinnen aller Fächer von Universitäten, Fachhochschulen, Pädagogischen Hochschulen und Berufsakademien sowie alle anderen interessierten Frauen herzlich zur Informatica Feminale 2019 ein. Teilnehmerinnen aus dem In- und Ausland sind willkommen, Unterrichtssprachen werden Deutsch und Englisch sein!

(Stand 10.6.2019)Die Anmeldung ist frei geschaltet!

Interessierten Personalverantwortlichen bieten wir vielfältige Gelegenheiten zum Austausch mit Informatikstudentinnen und Absolventinnen während der Informatica Feminale sowie Möglichkeiten zum Sponsoring.

Die Teilnahmegebühr für Studentinnen und Nicht-Erwerbstätige beträgt einmalig 40 Euro für zwei Wochen bzw. 60 Euro für drei Wochen. Die Gebühr kann gegen ca. 4 Stunden Mitarbeit bei der Sommeruni erlassen werden. Erwerbstätige zahlen 40 Euro pro Tag. Während der gesamten Sommeruniversität wird kostenlos Kinderbetreuung angeboten.

Neue Teilnehmerinnen können vorab Antworten auf einige typische Fragen (Informatica-Feminale-FAQ2019-de.pdf) zum Sommerstudium der Informatica Feminale erhalten.

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Rahmenprogramm

 

Im Anschluss an die täglichen Lehrveranstaltungen sowie insbesondere jeweils am Sonntag in den drei Sommeruni-Wochen bieten wir ein kulturelles und touristisches Rahmenprgramm mit Vorträgen, Diskussionen und Abendveranstaltungen. Zudem laden wir euch zur Teilnahme an Exkursionen ein.

14. Aug(Mi) – Thementag 1 „Gender and Media“: Silvia Bauer, München

Vortrag und Diskussionsrunde für Teilnehmerinnen und Dozentinnen integriert in die Lehrveranstaltungen im Rahmen des
Sommeruni-Fokus 2019: Frauen im Netz – Feministisch Netzwerken!

11.30 – 12.30 Uhr im Raum MZH 1470

Einführung zum Konzept der drei Thementage
Henrike Illig und Veronika Oechtering, Uni Bremen

Gender and Media
Sylvia Bauer M.A., München

Der Beitrag wirft kritische feministische Blicke auf einige Zusammenhänge von Technikverständnis und gesellschaftiicher Entwicklung in aktuellen Filmen.

Silvia Bauer ist Kulturwissenschaftlerin und interkulturelle (Kommunikations-)Trainerin. Seit 2004 organisiert sie als freiberufliche Kulturmanagerin/Kuratorin Kulturveranstaltungen, Filmfestivals und Kunstausstellungen. In wissenschaftlichen Projekten setzte sie sich u.a. mit Fragen zu Gender und Globalisierung, Körpervorstellungen in den Neuen Medien sowie dem Zusammenspiel von Feminismus und Islam auseinander.

anschließend
ca. 12.30 -14.00 Uhr in der Cafeteria MZH 1090
Mittagsbüffet
Alle Teilnehmerinnen und Dozentinnen sind herzlich eingeladen!

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20. Aug(Di) – Exkursion Stadtführung

EXKURSION
Stadtführung Bremen

Dienstag, 20.8. um 16.30 Uhr
Abfahrt von der Uni 16.30 Uhr, Treffpunkt Cafeteria
Sprache: Sind englischsprachige Teilnehmerinnen anwesend, wird die Sprache Englisch sein.
Teilnehmerinnen: 20

Für alle Bremen-Besucherinnen und ebenso für die Bremerinnen. Es wird auf der Stadtführung im historischen Zentrum Bremens Spannendes und „Noch-nicht Gewusstes“ über Frauen und Technik in der Geschichte der Hansestadt geboten.

> Anmeldung erforderlich

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21. Aug(Mi) – Thementag 2 „Gender and Language“: Claudia Czycholl und Henriette Ullmann

Vortrag und Diskussionsrunde für Teilnehmerinnen und Dozentinnen integriert in die Lehrveranstaltungen im Rahmen des
Sommeruni-Fokus 2019: Frauen im Netz – Feministisch Netzwerken!

11.00 – 13 Uhr im Raum MZH 1470

Einführung zum Konzept der drei Thementage
Henrike Illig und Veronika Oechtering, Uni Bremen

VORTRAG
Claudia Czycholl und Henriette Ullmann
Kulturwissenschaftlerinnen und freiberufliche Trainerinnen zu den Themen Gender, Antidiskriminierung und Diversität
Kurzinput über die Formen und das Nutzen der gendersensiblen Sprache

VORTRAG
Veronika Oechtering
Kompetenzzentrum Frauen in Naturwissenschaft und Technik, Universität Bremen
The International Summer Universities for Women in Technology: Informatica Feminale and Ingenieurinnen-Sommeruni

anschließend
ca. ab 13 -14.15 Uhr in der Cafeteria MZH 1090
Mittagsbüffet
Alle Teilnehmerinnen und Dozentinnen sind herzlich eingeladen!

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28. Aug(Mi) – Thementag 3 „Gender and Higher Education“: Prof. Dr. Petra Lucht, TU Berlin

Vortrag und Diskussionsrunde für Teilnehmerinnen und Dozentinnen integriert in die Lehrveranstaltungen im Rahmen des
Sommeruni-Fokus 2019: Frauen im Netz – Feministisch Netzwerken!

11.30 – 13 Uhr im Raum MZH 1470

Einführung zum Konzept der drei Thementage
Henrike Illig und Veronika Oechtering, Uni Bremen

VORTRAG
Professorin Dr. Petra Lucht
Professur „Gender in MINT und Planung / Feminist Studies in Science, Technology and Society (Feminist STS)“ am Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZIFG) der Technischen Universität Berlin:

Gender Studies in Qualifikationsarbeiten in MINT – Fallbeispiele

Wie können Gender- und Diversitätsaspekte in Studien- und Qualifikationsarbeiten in Natur-, Technik- und Planungswissenschaften integriert werden? Das Studienprogramm „Gender Pro MINT“ an der TU Berlin eröffnet hierfür Studierenden in MINT und Planung neue Möglichkeiten. Im Vortrag werden Fallbeispiele aus der Lehrforschung dieses Studienprogramms u.a. zu „Gewalterkennung mittels Semantischer Suche“ (Informatik), „Rebel Girl“ (Maschinenbau), „Hat die Mathematik ein Sekretär*innen-Problem?“ (Mathematik) und „Typisch Mädchen?!“ (Stadt- und Landschaftsarchitektur) präsentiert.

Prof. Dr. Petra Lucht, Diplom-Physikerin und Soziologin, hat seit August 2017 die Professur „Gender in MINT und Planung / Feminist Studies in Science, Technology and Society (Feminist STS)“ am Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZIFG) an der Technischen Universität Berlin inne. Zu ihren Arbeitsgebieten gehören die Gender Studies mit Schwerpunkt Natur-, Technik- und Planungswissenschaften, die Science and Technology Studies (STS), die Methoden und Theorien der Sozialforschung, die Fachkulturforschung, die Wissensforschung und die Entwicklung inter- und transdisziplinärer Lehre und Forschung.

anschließend
ca. ab 13 Uhr in der Cafeteria MZH 1090
Mittagsbüffet
Alle Teilnehmerinnen und Dozentinnen sind herzlich eingeladen!

Im Anschluss ab 14.30 Uhr Exkursionen

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30. Aug(Fr) – Abschluss

Schlussplenum und Ausklang

Freitag, 30. August 2019 um 16.30 Uhr

Teilnehmerinnen und Dozentinnen stellen Ergebnisse einiger Lehrveranstaltungen vor. Zugleich bietet eine übergreifende Diskussion die Gelegenheit, Wünsche und Kritik in großer Runde anzusprechen.

Mit dem Ziel, die 23. Informatica Feminale im Jahr 2020 einzuläuten!!!

Mit (alkoholfreiem) Sekt und Kuchen.

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Ziele

Das Ziel der Informatica Feminale ist die nachhaltige fachliche Einbindung von Informatikerinnen und Fachfrauen im IT-Bereich, das heißt:

    • Erhöhung der Anzahl von Studentinnen und Absolventinnen mit Informatikausrichtung
    • Gewinnung weiblicher Lehrender
    • Vernetzung der Studentinnen mit Fachfrauen und Unterstützung beim Übergang vom Studium zum Beruf
    • Entwicklung neuer Impulse im Informatikstudium

Der Ausgangspunkt für die Informatica Feminale ist eindeutig fachlicher Art. Es gilt, Frauen in den beteiligten Fächern zu aktivieren, für sich, für andere Informatikerinnen ebenso wie für interessierte Frauen Orte des Austausches und der intensiven Kommunikation zu gestalten. Dies umfasst den fachlichen Austausch, erweitert sich um Aspekte des Studien- und Berufsalltags und schließt nicht zuletzt die persönliche Ebene mit ein.

Auf unseren Webseiten finden Sie ausführliche Darstellungen zur Entstehungshintergrund und Konzept.

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Konzept

Orte des Experimentierens und der fachlichen Kommunikation

Mit der Initiierung der ‚Informatica Feminale – Sommeruniversität für Frauen in der Informatik‘ im Jahre 1997 haben wir einen Raum geschaffen, um neuartige Maßnahmen zur Frauengleichstellung im Wissenschaftsbereich zu entwickeln und zu erproben. Unser konzeptueller Ausgangspunkt ist dabei eindeutig fachlicher Art.
Wir möchten Frauen IN der Informatik aktivieren, für sich und für andere Informatikerinnen ebenso wie für am Fach interessierte Frauen Orte des Austausches zu gestalten. Dieser Austausch basiert auf fachlichen Themen, schließt jedoch die persönliche Ebene über intensive Kommunikationsangebote mit ein.

Die Informatica Feminale ist ein Ort des Experimentierens, um neue Impulse in das Informatikstudium zu bringen.

Drei konzeptionelle Aspekte einer universitären Bildung – Definition von curricularen Grundlagen, Ausbildung von Studierenden und Förderung von Lehrenden – sind in diesem Ansatz eng miteinander verbunden. Sie verzahnen Studieren, institutionelle Strukturen und die Kultur an einer Universität. Gerade in technischen Fächern sind diese Bereiche sehr von männlichen Interessen geprägt. Mit der Informatica Feminale wollen wir Frauen auf verschiedenen universitären oder wissenschaftlichen Handlungsebenen unterstützen, hier verstärkt Einfluss zu nehmen.

Wir sehen sowohl die Studien- und Forschungsinhalte der Informatik wie auch die Struktur und Kultur im Hochschulbereich als zentrale Ausgrenzungsfaktoren für Frauen in der Informatik an. Deshalb dürfen Gleichstellungsmaßnahmen nicht bei der Frage nach der Vermittlung fachlicher Inhalte stehen bleiben, sondern müssen auch Veränderungen der Studienkultur im Sinne von geänderter Studienatmosphäre und veränderten Schwerpunkten in der Ausgestaltung des Hochschul- und Forschungsalltags in Betracht ziehen.

Dies wird ein langer Weg sein, doch fachliche Vernetzung ist eine unabdingbare Voraussetzung. Die Informatica Feminale soll Möglichkeiten schaffen, den Einfluss von Frauen auf den verschiedenen universitären oder wissenschaftlichen Handlungsebenen zu stärken.

Motivation

Die Informatik gehört zu den Wissenschaftsgebieten und Berufsfeldern, in denen bisher nur wenige Frauen zuhause sind. Sie machen durchweg deutlich weniger als ein Fünftel der Studierenden aus, und entsprechend geringe Anteile im Erwerbsbereich kennzeichnen die Entwicklung der letzten 25 Jahre. Hier Veränderungen im Hinblick auf Chancengleichheit von Frauen zu bewirken, ist das Ziel der Informatica Feminale.

Das Auf und Ab der Informatikbranche hatte die Studienanfängerinnenzahlen Anfang der 1990er-Jahre in den einstelligen Prozentbereich verringert. Um Studentinnen zu vernetzen waren – und sind (!) – Formen notwendig, die hochschulübergreifend ansetzen. Eine Sommeruniversität erschien als der geeignete Weg, Informatikstudentinnen von Universitäten und Fachhochschulen zusammen zu bringen.

Als bis zur Jahrtausendwende die Chancen von InformatikerInnen im Beruf sehr gut wurden, stiegen die Zahlen der Studentinnen an – allerdings hielt dies längst nicht mit dem Run männlicher Bewerber auf die Studienplätze mit. Zugleich brachen viele Frauen schon nach kurzer Zeit das Studium wieder ab. Die zentralen Ursachen dafür waren und sind wohlbekannt: unzulängliche Studienorientierung, keine oder schlechte Studieneinstiegsangebote, kaum zielgruppenorientierte, differenzierte Lehre im Grundstudium.

Zugleich sind Wissenschafts- und Berufswelt der Informatik immer noch deutlich von den herrschenden Geschlechterverhältnissen geprägt. Mit einem Hochschulalltag, in dem Studentinnen und Wissenschaftlerinnen kaum weibliche Vorbilder kennenlernen und nur wenig fachlich motiviert werden. Mit einem Forschungskontext, in dem Frauen oftmals ihren eigenen Forschungsfragen nicht nachgehen können. Mit Hochschul- und Wissenschaftsstrukturen, die immer noch durch ‚Old-Boys-Networks‘ gekennzeichnet sind. Mit Berufsbedingungen, die nur unzulänglich auf Unterbrechungen und zeitreduzierte Arbeitsformen (etwa für familiäre Aufgaben von Männern und Frauen) eingestellt werden und Frauen dadurch die alleinige Zuständigkeit für Kinder und Pflege von Angehörigen zuschreiben.

Obwohl die Informationstechnik heutzutage in Mitteleuropa in nahezu alle Lebensbereiche eingedrungen ist, sind fachlich kaum Anstrengungen im Gange, die vielfältigen Interessen und Fähigkeiten von Frauen als Erweiterung der bisherigen Wissenschaftsdiziplin Informatik zu integrieren. In der Folge bleiben Informatikprodukte und -anwendungen meist nur einseitig an männlich geprägten Lebens- und Arbeitsbereichen orientiert. Gesellschaftlich (politisch und volkswirtschaftlich) betrachtet bedarf dies dringender Reformen.

Maßnahmen

Den Kern der Informatica Feminale bildet das Sommerstudium, das Lehr- und Lernangebote in kompakter Form von Frauen für Frauen umfasst. Seit 1998 wird in Bremen jährlich in zwei- bzw. seit 2010 dreiwöchigen Sommerstudienblöcken mit Lehre experimentiert.

Zur Vorbereitung des Sommerstudiums wird ein Call for Lectures veröffentlicht, woraufhin alle interessierten Fachfrauen aus Hochschulen und Praxis Lehrangebote einreichen können. Ein Programmkomitee beurteilt die Angebote und wirbt gegebenenfalls gezielt weitere Lehre ein.

Das Themenspektrum orientiert sich an den allgemeinen Curricula-Empfehlungen für die Informatik sowie aus Vorschlägen der Dozentinnen. Schwerpunkte ergeben sich aus den vorangegangen curricularen Diskussionen: mit drei Workshops „Das Informatikstudium: Zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und Erwerb von Berufsfähigkeiten?”, „Das Unsichtbare sichtbar machen. Fraueninteressen am Informatikstudium” sowie „Mehr Frauen in die Informatik?! Studienreformen in Theorie und Praxis” konnten bisher Grundlagen einer Curriculardiskussion geschaffen werden.

Die Lehre im Sommerstudium umfasst die gesamte Informatik: Theoretische, Praktische, Technische und Angewandte Informatik, Informatik und Gesellschaft, Bindestrich-Informatiken und Veranstaltungen, die interdisziplinäre Themen aufgreifen. Insbesondere von Studentinnen des Grundstudiums werden Lehrangebote zu grundlegenden Fertigkeiten stark nachgefragt, z.B. zum Programmieren oder Rechnerumgang. Zugleich sind Veranstaltungen zur Stärkung der sozialen Kompetenz von Studentinnen präsent ebenso wie Themen der Frauen- und Gender-Forschung.

Zahlreiche Fachfrauen haben die Gelegenheit genutzt, ihre vorhandenen Lehrkonzepte zu variieren oder ihr Praxiswissen in die Hochschullehre einzubringen und sich auf dem Weg zu einer Professur weiter zu qualifizieren. Studentische Teilnehmerinnen machen kreative Vorschläge für gewünschte Lehrangebote, die sie sogar teilweise im Sommerstudium der Folgejahre oder in der Heimathochschule selbst anbieten. Nicht zuletzt bietet sich Dozentinnen aus der Industrie die Gelegenheit, die Lehrsituation in einem Hochschulkontext auszuprobieren und eine (Fach)Hochschulkarriere konkreter werden zu lassen. Ebenso sind interdisziplinäre Dozentinnenteams entstanden und probieren neuartige Veranstaltungen aus.

Auf diese Weise ist es möglich, der Dominanz männlicher Lehrender im Studienalltag entgegen zu wirken. Zugleich ist ein Ort des Experimentierens geschaffen worden, um veränderte Studienkonzeptionen und neue fachinhaltliche Studienangebote zu entwickeln. Schülerinnen, die ein Informatikstudium aufnehmen wollen, finden einen Studieneinstieg in äußerst motivierender Atmosphäre. Studentinnen tauschen Studienerfahrungen aus, die von der Erkenntnis, das es andernorts nicht besser oder schlecht zugeht, bis hin zu Studienortwechsel führen.

Die Studieninformationen in unserem Web-Bereich sollen einen kleinen Eindruck hiervon vermitteln und diesen Transfer verstärken. Nicht zuletzt haben wir in Fortbildungsveranstaltungen für Wissenschaftlerinnen versucht, strukturelle Barrieren aufzuzeigen und abzubauen.

Die Informatica Feminale ist damit keine auf eine neue Studierendenelite ausgerichtete Einrichtung, sondern verfolgt konsequent den Weg einer offenen Teilhabe von Studentinnen und Fachfrauen an der Gestaltung eines frauengerechten Informatikstudiums.

Entstehung

Die Informatica Feminale entstand im Kontext der Debatte um Frauenuniversitäten in Deutschland. Nach einer Studie zum Interesse von Informatikstudentinnen an monoedukativer Lehre in der Universität Bremen entwickelten Rosemarie Callies, Veronika Oechtering und Ingrid Rügge im Jahre 1992 die Idee, die damals immer weniger werdenden Informatikstudentinnen in einem hochschulübergreifenden Sommerstudium zusammen zu holen. Zugleich sollten Fachfrauen aus Wissenschaft und Praxis als Dozentinnen sichtbar gemacht werden und in Diskursen unter Frauen curriculare Veränderungen des Informatikstudiums theoretisch analysiert sowie neue Konzepte praktisch erprobt werden.

Die Idee wurde unter Informatikerinnen begeistert aufgenommen, doch bis zur Realisierung war viel Geduld nötig. Erst im Mai 1997 startete das Projekt Informatica Feminale am Studiengang Informatik der Universität Bremen unter der Leitung von Prof. Dr. Hans-Jörg Kreowski. Als wissenschaftliche Mitarbeiterinnen waren die Informatikerinnen Veronika Oechtering, Ingrid Rügge und Dr. Karin Vosseberg im Projekt tätig. Bis Ende 2000 wurde es von der Universität Bremen im Rahmen des Hochschulsonderprogramms (HSP) III gefördert.

Seit Anfang 2001 gehört die Informatica Feminale zum regulären Angebot des universitären Informatikstudiengangs in Bremen. Bis heute ist es bundesweit das einzige reguläre monoedukative Studienangebot in einem naturwissenschaftlich-technischen Fach einer Universität.

Curriculum

Curricula-Diskussionen 1997-2000
Im Projekt Informatica Feminale ist von 1997-2000 das Konzept für ein Studienangebot einer Sommeruniversität für Informatikerinnen erarbeitet und erprobt werden. Das Themenspektrum der Sommerkurse orientiert sich einerseits an den allgemeinen Curricula-Empfehlungen der Informatik, andererseits erhoffen wir uns von dem Projekt neue Impulse für die disziplinäre Weiterentwicklung. Zur Vorbereitung des Sommerstudienangebots wurden im Rahmen der Projektlaufzeit drei Workshops organisiert, um gemeinsam mit den möglichen Lehrveranstalterinnen, Studentinnen und weiteren interessierten Frauen das Potential der curricularen Veränderungen in der Informatik zu analysieren und veränderte bzw. neue Konzepte zu erarbeiten. Die Termine für die Durchführung der Workshops waren im Herbst 1997 sowie im Herbst 1998 und im Winter 2000.

Die Selbstverständnisdiskussion der Informatik wird nach wie vor geführt, u.a. mit dem Ziel, Informatik-Curricula an technische und gesellschaftliche Erfordernisse anzupassen. Auch Informatikerinnen beteiligen sich an diesen Diskussionen, haben aber aufgrund ihres Minderheitenstatus bisher wenig Chancen, ihre Sichtweisen einzubringen und durchzusetzen. Die inhaltliche Fortentwicklung einer Disziplin wird jedoch auch durch soziale Ausgrenzungsmechanismen beeinflusst. Daher soll auch nach dem Ende des Projektzeitraums im Zuge der reguläre Weiterführung der Informatica Feminale gezielt an diese Selbstverständnisdiskussion in der Informatik angeknüpft werden, um Anregungen für die disziplinäre Weiterentwicklung zu erhalten oder curriculare Vorschläge für das Informatikstudium aus der Perspektive von Frauen zu entwickeln. Zugleich können die Auswirkungen des Geschlechterverhältnisses auf die Technik selbst so thematisiert werden, dass sie vom vielerorts üblichen Alltagsniveau auf eine wissenschaftliche Diskussionssebene gebracht werden.

GI-Empfehlung

Das Präsidium der Gesellschaft für Informatik e.V. hat am 29.1.1999 folgende Empfehlung beschlossen:

„Die Gesellschaft für Informatik empfiehlt den Besuch des Sommerstudiums der Informatica Feminale als Maßnahme zur Frauenförderung an Universitäten und Fachhochschulen. Sie bittet alle Fakultäten und Fachbereiche daher,

  • ihre Studentinnen gezielt auf das Angebot des Sommerstudiums aufmerksam zu machen,
  • die von der Universität Bremen ausgestellten Studienbescheinigungen im Rahmen des jeweiligen Studiengangs anzuerkennen und

die Studentinnen bei der Teilnahme am Sommerstudium finanziell, z.B. durch Übernahme der Reisekosten, zu unterstützen.“

Inter/nationale Transfers

Das Konzept der deutschlandweiten Informatica Feminale der Universität Bremen wurde im Jahr 2001 in das Bundesland Baden-Württemberg übertragen, um dort eine regionale Sommerhochschule aufzubauen. Seither findet abwechselnd in der Fachhochschule Furtwangen und der Universität Freiburg eine Sommerhochschule statt: www.netzwerk-fit.de/informatica. Seit 2008 erreichbar unter: www.scientifica.de

Auch international hat die Informatica Feminale große Beachtung erhalten. Im Bericht der ETAN-Expertinnenarbeitsgruppe „Frauen und Wissenschaft“ der EU-Kommission zur Wissenschaftspolitik in der Europäischen Union – Förderung herausragender wissenschaftlicher Leistungen durch Gender Mainstreaming (2001) – wird die Informatica Feminale als innovatives best-practice Projekt im Bereich technischer Studiengänge genannt.

Im Herbst 2002 entschied sich das österreichische Bundesbildungsministerium für die Förderung einer Summer School nach dem Konzept der Informatica Feminale. Die erste ditact_women´s IT summer studies Salzburg fand im September 2003 statt. Die Salzburger und Bremer Akteurinnen kooperieren dabei eng. Zukünftig werden die Universität und die Fachhochschule Salzburg die österreichische Sommerhochschule ebenfalls jährlich ausrichten: www.ditact.ac.at.

Im Jahr 2004 entsteht durch Kooperation von Bremen, Baden-Württemberg und Salzburg (Österreich) erstmals ein fünfwöchiges monoedukatives Studienprogramm für Frauen.

Seit 2004 hat die University of Waikato, Hamilton, Neuseeland nach dem Konzept der Informatica Feminale eine Sommeruniversität für Informatikerinnen aufgebaut. Der Computing Woman Congress (www.cwc.org.nz) wurde erstmals vom 5.-13.Februar 2005 im Computer Science Department der University of Waikato veranstaltet und von der Universität Bremen unterstützt.

Seit 2005 in Bremen: die Ingenieurinnen-Sommeruni
Vom 18.-23. September 2005 veranstaltete die Universität Bremen erstmals eine bundesweite Sommeruniversität für Ingenieurinnen aus Elektrotechnik und Informationstechnik sowie Produktionstechnik – Maschinenbau & Verfahrenstechnik. Sie richtete sich an Studentinnen aller Semester sowie an Fachfrauen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum.
Seit 2010 findet die Ingenieurinnen-Sommeruni ebenfalls jährlich in Bremen statt.
Für weitere Informationen https://www.ingenieurinnen-sommeruni.de

Literatur

Kopien der Veröffentlichungen sind erhältlich bei if@informatica-feminale.de

Veronika Oechtering, Maya Schulte:
The Micropolitics of Disciplinary Summer Universities for Women. In: André Béraud, Anne-Sophie Godfroy, Jean Michel (Eds.): “GIEE 2011: Gender and Interdisciplinary Education for Engineers”, Rotterdam: Sense Publishers, September 2012, S. 283-296. Proceedings der HELENA International Conference, Paris (Frankreich), 23.-24. Juni 2011.

Veronika Oechtering:
Informatica Feminale – Sommeruniversität für Frauen in der Informatik. In: BMBF (Hrsg.): Dokumentation zum BMBF-Kongress Impulse nutzen. Zukunftschancen durch eine neue Vielfalt in Studium und Lehre, München, 1.-2. Februar 2002

Veronika Oechtering:
Geschlechterverhältnisse IN den Studienfächern reformieren! In: Dokumentation zur 1. Sommeruniversität für Mädchen in der Universität Potsdam, Juli 2001.

Veronika Oechtering u.a.:
Tutorial „Informatica Feminale – Activation of women in informatics to reform their universities“ at the 7th International IFIP TC 9 WG 9.1 Conference on Women, Work, and Computerization (WWC 2000), June 7-11, 2000, Vancouver, Canada.

Karin Vosseberg, Veronika Oechtering:
Informatik studieren unter Frauen. Bericht des 2. Sommerstudiums der Informatica Feminale.
In: Frauenarbeit und Informatik. Nr. 20/21, 2000, S.27-29.

Veronika Oechtering, Karin Vosseberg:
Informatica Feminale – Sommeruniversität für Frauen in der Informatik. Aktivierungspotentiale für frauengerechte Studienreformen und Weiterbildung. In: BMBF (Hrsg.): Frauenstudiengänge in Ingenieurwissenschaften und Informatik – Chancen für die Zukunft. Dokumentation der Fachkonferenz vom 14. und 15. Dezember 1999 in Bonn. Bonn, 2000, S. 78-92.

Susanne Maaß, Veronika Oechtering, Karin Vosseberg:
Regelhafte Studienangebote für Frauen in einem koedukativen Universitätsstudiengang Informatik. In: BMBF (Hrsg.): Frauenstudiengänge in Ingenieurwissenschaften und Informatik – Chancen für die Zukunft. Dokumentation der Fachkonferenz vom 14. und 15. Dezember 1999 in Bonn. Bonn, 2000, S. 93-100.

Karin Vosseberg, Veronika Oechtering:
Sommeruniversität für Frauen als Weg der Studienreform in technischen Fächern.
In: Anina Mischau u.a. (Hrsg.): Frauen in Hochschule und Wissenschaft – Strategien der Förderung zwischen Integration und Autonomie. Tagungsband des Symposiums „Frauen in Wissenschaft und Forschung – Strategien der u Frauenförderung zwischen Institution und Autonomie“, Stuttgart, 12./13. Juli 1999. Schriften des Heidelberger Instituts für interdisziplinäre Frauenforschung e.V., Band 3. Baden-Baden: Nomos, 2000, S. 151-166.

Veronika Oechtering:
Informatica Feminale – Sommeruniversität für Frauen in der Informatik.
In: Koordinierungsstelle der Initiative Frauen geben Technik neue Impulse (Hrsg.): Frauen in der Informationsgesellschaft – Internationale Konferenz im Rahmen der deutschen EU-Präsidentschaft, Düsseldorf, 17. April 1999. Bielefeld, 2000, S. 209-217.

Veronika Oechtering, Karin Vosseberg:
Changing the University Education of Computer Science.
In: IEEE (ed.): Women and Technology: Historical, Societal, and Professional Perspectives. Proceedings of the 1999 IEEE International Symposium on Technology and Society (ISTAS 99), New Brunswick (N.J.), IEEE Catalog No. 99CH37005, Juli 1999, S. 73-79.

Karin Vosseberg, Veronika Oechtering:
Changing the Male University Culture in Informatics: the Project Informatica Feminale.
In: Proceedings of the 7th International Conference on Women’s Worlds (WW99), Tromsø, Norwegen, Juni 1999.

Cecile Crutzen, Karin Vosseberg:
Die Interaktion zwischen objektorientiertem Denken und feministischer Kritik – eine dynamische Verbindung.
In: D. Weber-Wulf et al. (Hrsg.): Software Engineering im Untericht der Hochschulen SEUH’99, German Chapter of the ACM, Teubner Verlag Stuttgart, Februar 1999, S. 149-165.

Veronika Oechtering:
Frauengerechte Hochschulausbildung in technischen Studiengängen.
In: Veronika Oechtering, Gabriele Winker (Hrsg.): Computernetze – Frauenplätze. Frauen in der Informationsgesellschaft. Opladen: Leske+Budrich, 1998, S. 115-132.

Veronika Oechtering, Ingrid Rügge, Karin Vosseberg:
Informatica Feminale – Sommeruniversität für Frauen in der Informatik.
In: Veronika Oechtering, Gabriele Winker (Hrsg.): Computernetze – Frauenplätze. Frauen in der Informationsgesellschaft. Opladen: Leske+Budrich, 1998, S. 167-173.

Karin Vosseberg, Ingrid Rügge und Veronika Oechtering:
Impressionen eines intensiven Sommerstudiums.
In: Frauenarbeit und Informatik, Nr. 18, 1998, S. 33-35.

Ingrid Rügge:
Komm, schau und mach mit! Das erste Sommerstudium der „Informatica Feminale“.
In: Dokumentation des 24. Kongreß von Frauen in Naturwissenschaft und Technik, 21.-24. M uai 1998. Darmstadt: FiT-Verlag 1999.

Karin Vosseberg, Veronika Oechtering:
Introducing women’s interests into higher education of Informatics
In: Paul Fogelberg et al. (eds.): Hard Work in the Academia. Research and interventions on gender inequalities in higher education. Proceedings of the European Conference on Gender Equality in Higher Education, Helsinki, August 1998. Helsinky University Press, 1999.

Veronika Oechtering, Karin Vosseberg:
Informatica Feminale – A Place for Educational Experiences
Preceedings of the 5th IFIP TC9 World Conference on Human Choice and Computers, Genf, August 1998, S. 253-264.

Veronika Oechtering, Ingrid Rügge, Karin Vosseberg:
Informatica Feminale – Das Informatikstudium anders gestalten
In: V. Claus (Hrsg.): Informatik und Ausbildung, Informatik aktuell, Springer Verlag, 1998, S. 143-154.

Veronika Oechtering, Karin Vosseberg:
Die Informatica Feminale als Ort des Experimentierens
Positionspapier zum Workshop Das Informatikstudium: Zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und Erwerb von Berufsfähigkeit? Barnstorff, Dezember 1997
http://www.informatica-feminale.de/Konzept/Curricula/Positionspapiere/Positionspapier.html

Veronika Oechtering, Karin Vosseberg:
Sommerstudium 1998 – Stand der Planungen
In: Frauenarbeit und Informatik, Nr. 16, 1997, S. 57-60.

Hans-Jörg Kreowski, Veronika Oechtering, Ingrid Rügge:
Frauen auf dem Weg, das Image der Informatik zu verändern.
In: M. Jarke u.a. (Hrsg.): Informatik ´97. Jahrestagung der Gesellschaft für Informatik, Aachen, 24.-27. September 1997. Berlin: Springer 1997, S. 345-354.

Ulrike Erb, Hans-Jörg Kreowski, Veronika Oechtering, Ingrid Rügge:
Informatica Feminale. Summer University for Women in Computer Science.
In: Bulletin of the European Association for Theoretical Computer Science, No 61, 1997, S. 93-99.

Veronika Oechtering:
Informatica Feminale – eine Sommeruniversität für Frauen.
In: Frauenarbeit und Informatik, Nr. 15, 1997.

Ingrid Rügge:
Hätten Sie Interesse?
In: Frauenarbeit und Informatik, Nr. 15, 1997, S. 63-67.

Ingrid Rügge:
Informatik – Eine Reise in die Zukunft
In: Dokumentation des 22. Kongreß von Frauen in Naturwissenschaft und Technik, Braunschweig 16.-19. u5.1996. Darmstadt: FiT-Verlag 1997, S. 365-366.

Veronika Oechtering:
Neue Kooperationen von Frauen in der Hochschulausbildung. Woher soll die Basis für die Frauenuniversität eigentlich kommen?
In: Frauenarbeit und Informatik, Nr. 14, 1996, S. 19-20.

Veronika Oechtering:
Informatica Feminale – eine Sommeruniversität für Frauen.
In: Frauenarbeit und Informatik, Nr. 12, 1995.

Frauenstudium

In Deutschland gibt es Frauenstudiengänge (bisher) nur an Fachhochschulen.

Die folgenden Studienangebote enthalten in der Eingangsphase monoedukative Lehrveranstaltungen für Frauen:

Die Informatica Feminale in der Universität Bremen und die Informatica Feminale Baden-Württemberg sind reguläre monoedukative Studienangebote für Frauen in Universitäten. Als Sommeruniversitäten steht sie für Studentinnen aller Hochschulen offen.

(letzte Änderungen: 6-2010)

Call for Lectures 2019 – eine Einladung an alle Fachfrauen!

Vom 12. – 30. August 2019 veranstaltet die Universität Bremen das zweiundzwanzigste internationale Sommerstudium der Informatica Feminale.
Der Call for Lectures ist veröffentlicht: Lehrangebote können bis zum
17. Februar 2019 eingereicht werden.

Informatikerinnen und interdisziplinär im Fach arbeitende Frauen sind herzlich eingeladen, Lehrangebote zu entwickeln und für die Sommeruni 2019 einzureichen. Aktuelle oder grundlegende Themen aus dem gesamten Spektrum der Informatik und verwandter Gebiete sind willkommen. Die Universität Bremen vergibt Lehraufträge an die Dozentinnen. Kurs- und Vortragsangebote aus dem gesamten Spektrum der theoretischen, praktischen, technischen und angewandten Informatik und ihrer interdisziplinären Bezüge sind willkommen. Wir laden Dozentinnen ein, die Sommeruniversität als Experimentierfeld für innovative Lehre zu nutzen und diese mit hoch motivierten Teilnehmerinnen zu erproben. Weiterhin sind Dozentinnen mit Angeboten rund um Studium, Beruf und Karriere eingeladen. Zusätzlich wird ein Fokus-Programm zusammengestellt.

Fokus 2019: Frauen im Netz – Feministisch Netzwerken!
Die Informatica Feminale versteht sich als ein Netzwerk für Frauen. Wir tauschen uns über technische und soziale Veränderungen aus, die uns täglich begegnen und die wir als Technikerinnen mit gestalten. Der Fokus 2019 soll Raum und Zeit bieten für eine kritische Reflexion und (gern auch experimentelle) Auseinandersetzung mit diesem Zusammenhang von Technikverständnis und gesellschaftlichen Entwicklungen. Wir wünschen uns dazu Lehrangebote, die sich aus feministischen Perspektiven mit der Anwendung von Technikwissen aus Informatik und Ingenieurwesen in verschiedenen Arbeits- und Lebensbereichen wie zum Beispiel Pflege, Bildung, Gesundheit, Ernährung, Haushalt, Mobilität, Alltagsvernetzung, Werbung, Sport, Militarisierung, etc. beschäftigen.
Vorschläge für Lehrveranstaltungen, Diskussionsrunden, Workshops und Vorträge, welche die Themen Gender, Geschlechtergerechtigkeit, Feminismus, Technik und Ethik behandeln, sind ebenso ausdrücklich erwünscht.

Firmen mit geschlechtersensiblen Organisationskonzepten und Personalmanagement-Strategien, die Ingenieurinnen erfolgreich auf ein breites Spektrum an Führungspositionen bringen, sind herzlich eingeladen, ihre ‚best practices‘ den Teilnehmerinnen der Informatica Feminale zu präsentieren. Zugleich bieten wir zahlreiche Sponsoring-Gelegenheiten.

Die Informatica Feminale bietet jährlich kompakte Lehre zur Informatik für Studentinnen aller Hochschularten und für an Weiterbildung interessierte Frauen. Studieneinstieg, Verbleib im Studium, Berufsübergang und lebenslanges Lernen auf universitärem Niveau stehen dabei gleichermaßen im Blickfeld. Dozentinnen und Teilnehmerinnen kommen aus dem In- und Ausland, Unterrichtssprachen sind Deutsch und Englisch. Das Sommerstudium zielt zugleich auf die fachliche Vernetzung von Studentinnen und die berufsbegleitende Weiterbildung von Informatikerinnen auf universitärem Niveau. Interessierten Personalverantwortlichen bieten wir vielfältige Gelegenheiten zum Austausch mit internationalen Studentinnen und Absolventinnen während der Informatica Feminale.

Hinweis:
Zeitgleich findet zur Informatica Feminale findet die Ingenieurinnen-Sommeruni, die Sommeruniversität für Frauen in Elektrotechnik & Informationstechnik sowie aus Maschinenbau & Verfahrenstechnik statt. Hierzu können ebenfalls Lehrangebote eingereicht werden.
Call for Lectures für die Ingenieurinnen-Sommeruni.

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