Ort des Experimentierens in der Fachlehre

Mit dem Konzept von monoedukativen Sommeruniversitäten für Studentinnen und Fachfrauen wird ein Raum geschaffen, um geschlechtergerechte Reformmaßnahmen für Studium und akademische Weiterbildung zu entwickeln und zu erproben. Unser konzeptueller Ausgangspunkt ist dabei eindeutig fachlicher Art.

Wir möchten Frauen in der Informatik aktivieren, für sich und für andere Informatikerinnen ebenso wie für am Fach interessierte Frauen Orte des Austausches zu gestalten. Dieser Austausch basiert auf fachlichen Themen, schließt jedoch die persönliche Ebene über intensive Kommunikationsangebote mit ein.

Die Informatica Feminale ist ein Ort des Experimentierens, um neue Impulse in das Fachstudium zu bringen.

Das Konzept der Informatica Feminale ist vor über zwanzig Jahren in der Universität Bremen entstandenen und das erste monoedukative Fachstudienangebot, das integriert an einer Universität in Deutschland angeboten wird. Seither wurde das Konzept national und international erfolgreich transferiert. Das Sommerstudium findet jährlich mit 200-250 Teilnehmerinnen und rund 50 Lehrveranstaltungen statt.

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