Der Fakultätentag Informatik hat die Sommeruniversität Informatica Feminale des Fachbereichs Mathematik und Informatik der Universität Bremen mit dem erstmals vergebenen Preis für herausragende Gleichstellungsarbeit ausgezeichnet.
Wir freuen uns sehr darüber und danken herzlich für diese Anerkennung.
Besonders geehrt wurden wir durch die wunderbare Laudatio von Professorin Dr. Christiane Floyd. Sie ist als erste Informatikprofessorin in Deutschland auf ihrem langjährigen Wissenschaftsweg gestartet und setzt sich als unermütliche Akteurin für Gleichstellung in der Informatik ein. Mit der Sommeruniversität Informatica Feminale ist sie seit den Anfängen dazu in den frühen 1990er Jahren verbunden.
Professor Rolf Drechsler, Dekan des Fachbereichs Mathematik und Informatik, Veronika Oechtering, Mitbegründerin der Informatica Feminale und Leiterin des Kompetenzzentrums Frauen in Naturwissenschaft und Technik der Universität Bremen, sowie Henrike Illig, Projektkoordinatorin der Informatica Feminale und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kompetenzzentrum, nahmen den Preis aus den Händen der Jury-Vorsitzenden Sanaz Mostaghim, Professorin an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und erste stellvertretende Vorsitzende des Fakultätentags Informatik (FTI), entgegen.
DEU, Berlin, 20.11.2023, Festveranstaltung 50 Jahre Fakultätentag Informatik: Die Zukunft der universitären Informatik, im Futurium
[ (c) Wolfgang Borrs, www.borrs.de, info@borrs.de ]
Vom 14.-29. August 2024 veranstaltete die Universität Bremen das 27. internationale Sommerstudium der Informatica Feminale.
Unser Dank… gilt unseren Dozentinnen für ihre engagierte Lehre und ihre Kollegialität.
Sehr gefreut haben wir uns über das Grußwort und die herzliche, engagierte Ansprache von Katharina Kunze, der stellvertretenden Landesbeauftragten für Frauen der Freien Hansestadt Bremen.
Ebenso erfreut haben uns die interessierten und austauschfreudigen Teilnehmerinnen, die nach Bremen gereist sind und sich rege an Lehrveranstaltungen, Exkursionen, Diskussionen sowie der Vollversammlung beteiligt haben. Vielen herzlichen Dank an Euch, Eure Unterstützung, das Networking und die Ideen!
Auch in diesem Jahr konnten wir zahlreichen Teilnehmerinnen Stipendien für ihren Aufenthalt in Bremen zur Verfügung stellen.
Besonderer Dank gilt den Sponsor*innen, die zentrale Elemente für die Begegnung von Teilnehmerinnen und Dozentinnen ermöglicht haben.
Und last but not least ein Riesen-Dankeschön an all‘ unsere studentischen Mitarbeiterinnen in Bremen. Ob im Tagungsbüro oder in der Cafeteria, ihr wart ein Spitzenteam!
Unser Rückblick: Es wurden 60 jeweils mehrtägige Lehrveranstaltungen zu aktuellen Fachthemen sowie zu interdisziplinären Themen angeboten. Das breite Spektrum an Unterrichtsthemen richtete sich sowohl an Fachstudentinnen und Fachfrauen der Technikwissenschaften als auch an Studentinnen aller Fächer. Es gab Grundlagen und Spezialthemen, interdisziplinäre Themen sowie Angebote rund um Studium, Beruf und Karriere. Die Kurse wurden sehr gut nachgefragt.
Im Jahr 2024 konnten wir uns über ein äußerst umfangreiches Rahmenprogramm freuen. Es umfasste
drei Exkursionen zu großen Unternehmen in der Nordwest-Region: – ArcelorMittal hat uns auf eine große Werksführung eingeladen. – OHB und Airbus Bremen haben jeweils zwei Gruppen zu Exkursionen empfangen.
zwei Führungen der swb in Bremen zum Müllheizkraftwerk und zum neuen Blockheizkraftwerk
zwei Besuche bei Instituten auf dem Bremer Uni-Campus: – dem Fallturm des Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) – dem Bremen Ambient Assisted Living Lab (BAAL) des Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI)
zwei Stadtführungen durch Bremen
sowie mehreren Networking Events, die von unseren Sponsoring-Partner*innen ausgerichtet wurden.
Allen Beteiligten danken wir herzlich für ihr großes Engagement und die vielen langjährig bestehenden Kooperationen.
Für ausführliche Informationen zu den Fachkursen und zum Rahmenprogramm:
Zusätzlich hatten wir im Laufe des Jahres 2024 wiederum ein kleines „Meantime-Sommerunis“ Programm mit vorwiegend online angebotenen Kursen zusammengestellt. So hoffen wir, den verschiedenen Bedarfen von Teilnehmerinnen und Dozentinnen entgegen zu kommen und zugleich die Kernelemente von Lehren und Lernen mit physischen, persönlichen Begegnungen weiterhin zu stärken.
Die Informatica Feminale und die mit ihr verbundene Ingenieurinnen-Sommeruni verstehen sich als Netzwerke für Frauen. Wir tauschen uns über technische und soziale Veränderungen aus, die uns täglich begegnen und die wir als Technikerinnen mit gestalten. Das Sommerstudium soll Raum und Zeit bieten für eine kritische Reflexion und experimentelle Auseinandersetzung mit dem Zusammenhang von Technikverständnis und gesellschaftlichen Entwicklungen. Wir werden dazu insbesondere Lehre anbieten, die sich aus feministischen Perspektiven mit der Anwendung von Technikwissen aus Informatik und Ingenieurwesen in verschiedenen Arbeits- und Lebensbereichen beschäftigt.
Interessentinnen, die als Teilnehmerinnen oder Dozentinnen beim Sommerstudium dabei sein und zukünftig Informationen über unser Programm erhalten möchten, nehmen wir gern in unseren Info-Verteiler auf. Sendet uns dazu eine E-Mail an ifis-summerschools@uni-bremen.de.
Firmen mit geschlechtersensiblen Organisationskonzepten und Personalmanagement-Strategien, die Ingenieurinnen erfolgreich auf ein breites Spektrum an Führungspositionen bringen, sind herzlich eingeladen, ihre ‚best practices‘ den Teilnehmerinnen der Informatica Feminale zu präsentieren. Zugleich bieten wir zahlreiche Sponsoring-Gelegenheiten.
Wir freuen uns auf Eure zahlreiche und engagierte Teilnahme.
Herzliche Grüße aus Bremen, Henrike Illig und Veronika Oechtering
Zwischen den jährlichen Sommerunis – „Meantime“ – bieten wir einige Online-Kurse an. Die Teilnahme an den Online-Kursen des Meantime-Programms ist kostenlos.
Um aktuelle Informationen zu neuen Kursen zu erhalten, können Sie sich auf unserer Mailing-Liste [MeantimeIFIS] eintragen:
Die Universität Bremen veranstaltet die 28. Informatica Feminale, das internationale Sommerstudium für Frauen in der Informatik, vom 20. August bis 4. September 2025 in Präsenz in Bremen. Zusätzlich werden wir weiterhin ab Anfang 2025 ein kleines Meantime-Programm aufbauen, das im Laufe des gesamten Jahres einige Online-Kurse enthalten wird. Unser deutlicher Schwerpunkt wird beim Präsenzangebot liegen, da wir die persönliche Begegnung als Kern unseres Konzepts verstehen.
Neue Teilnehmerinnen können vorab Antworten auf einige typische Fragen zum Sommerstudium der Informatica Feminale erhalten (Informatica-Feminale-FAQ2025-de.pdf).
Wir laden Studentinnen aller Fächer von Universitäten, Fachhochschulen, Pädagogischen Hochschulen und Berufsakademien sowie alle anderen interessierten Frauen herzlich zur Informatica Feminale 2025 ein. Teilnehmerinnen aus dem In- und Ausland sind willkommen, Unterrichtssprachen werden Deutsch und Englisch sein!
Alle Kurse des Sommerstudiums finden in Präsenz auf dem Campus der Universität in Bremen statt. Es werden Teilnahmegebühren erhoben.
Es wird beim Sommerstudium durchgängig kostenlose Kinderbetreuung für Kinder von Teilnehmerinnen und Dozentinnen angeboten.
Interessierten Personalverantwortlichen bieten wir vielfältige Gelegenheiten zum Austausch mit Informatikstudentinnen und Absolventinnen während der Informatica Feminale sowie Möglichkeiten zum Sponsoring.
Vom 16.-31. August 2023 veranstaltete die Universität Bremen das 26. internationale Sommerstudium der Informatica Feminale – Sommeruniversität für Frauen in der Informatik. Es fand endlich wieder durchgängig im Präsenzformat statt.
Unser Dank… Als Organisationsteam bedanken wir uns besonders herzlich bei unseren Dozentinnen für ihre engagierte Lehre und ihre Kollegialität. Sehr gefreut haben wir uns über das Grußwort von der Konrektorin für Studium und Lehre der Universität Bremen Prof. Dr. Maren Petersen.
Ein großes Dankeschön sprechen wir allen Teilnehmerinnen aus, die zum persönlichen Austausch nach Bremen gereist sind und die Sommerunis durch ihre regen Diskussionen und Networking bereichert haben.
Auch in diesem Jahr konnten wir einigen Teilnehmerinnen Stipendien für ihren Aufenthalt in Bremen zur Verfügung stellen. Besonderer Dank gilt den Sponsor*innen, die zentrale Elemente für die Begegnung von Teilnehmerinnen und Dozentinnen ermöglicht haben.
Last but not least wollen wir uns herzlich bei unseren studentischen Mitarbeiterinnen in Bremen bedanken. Ohne euch hätten wir die Sommerunis nicht umsetzen können!
Unser Rückblick… Es wurden rund 50 Lehrveranstaltungen zu aktuellen Fachthemen sowie zu interdisziplinären Themen angeboten. Das breite Spektrum an Unterrichtsthemen richtete sich sowohl an Fachstudentinnen und Fachfrauen in der Informatik als auch an Studentinnen aller Fächer. Es gab Grundlagen und Spezialthemen der Informatik, interdisziplinäre Themen sowie Angebote rund um Studium, Beruf und Karriere. Die Kurse wurden sehr gut angenommen und waren fast vollständig ausgebucht.
Im Jahr 2023 konnten wir uns über ein äußerst umfangreiches Rahmenprogramm freuen. Es umfasste
ein Women´s Dinner in Kooperation mit der Bremen Digital Media Initiative mit einem Grußwort der stellvertretenden Landesfrauenbeauftragten der Freien Hansestadt Bremen Katharina Kunze
8 Exkursionen zu Universitäts- und An-Instituten der Universität Bremen,
2 große Exkursionen in die Region: zu Siemens-Gamesa in Cuxhaven sowie zu IWES Fraunhofer Windenergie in Bremenhaven und
11 Ausflüge mit Führung in Bremer Museen und lokale Highlights.
Zusätzlich hatten wir im Laufe des Jahres 2023 wiederum ein kleines „Meantime-Sommerunis“ Programm mit vorwiegend online angebotenen Kursen zusammengestellt. So hoffen wir, den verschiedenen Bedarfen von Teilnehmerinnen und Dozentinnen entgegen zu kommen und zugleich die Kernelemente von Lehren und Lernen mit physischen, persönlichen Begegnungen weiterhin zu stärken.
Die Informatica Feminale versteht sich als ein Netzwerk für Frauen. Wir tauschen uns über technische und soziale Veränderungen aus, die uns täglich begegnen und die wir als Technikerinnen mit gestalten. Das Sommerstudium soll Raum und Zeit bieten für eine kritische Reflexion und experimentelle Auseinandersetzung mit dem Zusammenhang von Technikverständnis und gesellschaftlichen Entwicklungen. Wir werden dazu insbesondere Lehre anbieten, die sich aus feministischen Perspektiven mit der Anwendung von Technikwissen aus Informatik und Ingenieurwesen in verschiedenen Arbeits- und Lebensbereichen beschäftigt.
Interessentinnen, die als Teilnehmerinnen oder Dozentinnen beim Sommerstudium dabei sein und zukünftig Informationen über unser Programm erhalten möchten, nehmen wir gern in unseren Info-Verteiler auf. Sendet uns dazu eine E-Mail an if@informatica-feminale.de.
Firmen mit geschlechtersensiblen Organisationskonzepten und Personalmanagement-Strategien, die Ingenieurinnen erfolgreich auf ein breites Spektrum an Führungspositionen bringen, sind herzlich eingeladen, ihre ‚best practices‘ den Teilnehmerinnen der Informatica Feminale zu präsentieren. Zugleich bieten wir zahlreiche Sponsoring-Gelegenheiten.
Wir freuen uns auf Eure zahlreiche und engagierte Teilnahme.
Herzliche Grüße aus Bremen, Henrike Illig und Veronika Oechtering
Liebe Teilnehmerinnen, Dozentinnen, und Unterstützer*innen der Sommerunis 2022,
ein ganz besonderes Jahr liegt hinter uns: die Informatica Feminale fand erstmals hybrid statt. Vom 25. Juli bis 05. August 2022 online und vom 01. bis 14. September 2022 in Präsenz an der Universität Bremen. Zudem wurde ein spezifisches Dozentinnenprogramm im Online-Format sowie ein umfangreiches Rahmenprogramm im Präsenzteil durchgeführt.
Unser Dank… Als Organisationsteam bedanken wir uns besonders herzlich bei unseren Dozentinnen für ihre engagierte Lehre und ihre Kollegialität.
Ein großes Dankeschön sprechen wir allen Teilnehmerinnen aus, die die Sommeruni durch ihre regen Diskussionen und Networking bereichert haben. Besonders haben wir uns über Teilnehmerinnen gefreut, die zur Präsenzphase nach Bremen gereist sind. Auch in diesem Jahr waren die Kurse kostenfrei und wir konnten einigen Teilnehmerinnen Stipendien für ihren Aufenthalt in Bremen zur Verfügung stellen.
Besonderer Dank gilt den Sponsor*innen, die zentrale Elemente für die Begegnung von Teilnehmerinnen und Dozentinnen ermöglicht haben.
Last but not least wollen wir uns herzlich bei unseren studentischen Mitarbeiterinnen in Bremen bedanken. Ohne euch hätten wir die Sommeruni nicht umsetzen können!
Unser Rückblick… 2022 war für uns das erste Jahr, in dem die Informatica Feminale und die zeitgleich stattfindende Ingenieurinnen-Sommeruni sowohl im Online- als auch im Präsenz-Format stattfanden. Die Online-Kurse wurden sehr gut angenommen und fast vollständig ausgebucht. Beim umfangreichen Präsenzprogramm war die Zurückhaltung von Teilnehmerinnen wohl auch wegen der sich verschlechternden Corona-Lage deutlich zu spüren. Viele Kurse konnten so in kleinen Gruppen einen intensiven Fachunterricht genießen und wir hatten die großartige Möglichkeit zu einem breiten persönlichen Austausch mit unseren Gästen. Beim Präsenzteil der Sommerunis im September konnten wir zudem mit den Dozentinnen und Teilnehmerinnen eine Vollversammlung durchführen, bei der wir viele wertvolle Impulse für die Sommerunis 2023 erhielten. Es hat uns ebenso gefreut, dass unser wiederum ausschließlich online durchgeführtes Schulungsangebot für Dozentinnen zu den Themen Datenschutz, Facilitation und Diskriminierungsschutz in der Lehre interessiert wahrgenommen wurde.
Unser Ausblick… Wir werden im Jahr 2023 die Gewichtung von Online- und Präsenzphase wieder mehr in die persönliche Begegnung vor Ort in der Universität Bremen verlagern. Die Ingenieurinnen-Sommeruni wird vom 16. – 31. August 2023 in Bremen stattfinden und den Schwerpunkt unserer Aktivitäten darstellen. Zusätzlich werden wir im Laufe des Jahres 2023 ein kleineres „Meantime-Sommerunis“ Programm zusammenstellen, das ausschließlich im Online-Format geplant ist. So hoffen wir, den verschiedenen Bedarfen von Teilnehmerinnen und Dozentinnen entgegen zu kommen und zugleich die Kernelemente von Lehren und Lernen mit physischen, persönlichen Begegnungen weiterhin zu stärken.
Wir freuen uns auf Eure zahlreiche und engagierte Teilnahme.
Herzliche Grüße, Henrike Illig, Isabel Matthias und Veronika Oechtering
Kurze Zusammenfassung der Sommeruni 2022
Die Universität Bremen veranstaltete von Juli bis September 2022 die 25. Informatica Feminale, das internationale Sommerstudium für Frauen in der Informatik, zusammen mit der 14. Ingenieurinnen-Sommeruni. Erstmals fanden sowohl ein Online- und ein Präsenzteil statt, zudem wurde ein spezifisches Dozentinnenprogramm im Online-Format durchgeführt. Insgesamt wurden mehr als 60 Lehrveranstaltungen durchgeführt. Weiterhin wurde täglich im Präsenzteil ein umfangreiches Rahmenprogramm angeboten.
Die Listen unten zeigen die Titel der Lehrveranstaltungen aus 2022
Präsenz-Kurse vom 1.-14.09.2022 (chronologisch gelistet): – Zielsetzung mit ZRM® – Motto-Zielen [Do 01.09. – Sa 03.09.2022] – Sexismus – ohne mich! Ein Reflexions- und Argumentations-Workshop [Do 01.09. – Sa 03.09.2022] – Spring im Einsatz [Do 01.09. – Sa 03.09.2022] – Do it yourself! Feministisches Netzwerken und Empowerment [Do 01.09. – Sa 03.09.2022] – Datenschutz und Datensicherheit — Aufbaukurs [Do 01.09. – Sa 03.09.2022] – Hack your CAD models! Foundations of Computer Aided Design (CAD) with FreeCAD and Python / Hack your CAD models! Foundations of Computer Aided Design (CAD) with FreeCAD and Python [Do 01.09. – Sa 03.09.2022] – Introduction to the Android Operating System [Do 01.09. – Sa 03.09.2022]
– Hilfe, ein Konflikt – weglaufen bringt nichts! [Mo 05.09. – Mi 07.09.2022] – Regenerative Design – co-create the world with intelligent solutions [Mo 05.09. – Mi 07.09.2022] – QM I – Grundkurs Qualitätsmanagement. QM-Methoden in Entwicklung, Produktion und Beschaffung [Mo 05.09. – Mi 07.09.2022] – Introduction to Stream Processing Paradigm [Mo 05.09. – Mi 07.09.2022] – Netzwerk- und Hardwarelabor – Teil 1 [Mo 05.09. – Mi 07.09.2022] – Get cupcake: Create your own text adventure in python [Mo 05.09. – Mi 07.09.2022] – Einführung in das Projektmanagement [Mo 05.09. – Sa 10.09.2022] – Penetration testing and ethical hacking for beginners [Mo 05.09. – Sa 10.09.2022]
– Embodied Communication [Mi 07.09. – Sa 10.09.2022] – And now what? Design your life and work [Mi 07.09. – Sa 10.09.2022] – QM II – Aufbaukurs Qualitätsmanagement. Agile Prozessentwicklung [Mi 07.09. – Sa 10.09.2022] – FIND YOUR INNER STRENGTH – Empowerment für deine berufliche Laufbahn [Mi 07.09. – Sa 10.09.2022] – Raspberry Pi, heute mal als autonomer mobiler Roboter [Mi 07.09. – Sa 10.09.2022] – Netzgekoppelte Photovoltaikanlagen in der Praxis [Mi 07.09. – Sa 10.09.2022] – Netzwerk- und Hardwarelabor – Teil 2 [Mi 07.09. – Sa 10.09.2022] – Klar hab‘ ich was zu verbergen! Digitale Selbstverteidigung und Datensouveränität für mich und andere [Fr 09.09. – Sa 10.09.2022]
– Sprachverarbeitung – Verfahren und Anwendungen [Mo 12.09. – Mi 14.09.2022] – Führung und Teamwork in Aktion [Mo 12.09. – Mi 14.09.2022] – Dream it, think it, make it. A project-based introduction to 3D-printing, Open Source Hardware and the Concept of Fab City [Mo 12.09. – Mi 14.09.2022] – QM III – Zertifikatskurs Qualitätsmanagement. Agile Projekte im QM. Zertifikatsprüfung „Applied Agile Quality Master“ [Mo 12.09. – Mi 14.09.2022] – Grundlagen in Python [Mo 12.09. – Mi 14.09.2022] – Linux Systems Management Schwerpunkt Firewall und Datensicherung [Mo 12.09. – Mi 14.09.2022] – Datenschutz und Datensicherheit — Datenschutzaudits. Zertifikatskurs zum Datenschutz [online-Kurs Mo 26.09. – Fr 30.09.2022]
Online Kurse überwiegend im Juli und August 2022: – Storyboard und Storytelling [Mo 25.07. – Di 26.07.2022] – Big Data Analytics using Distributed Platforms [Mon 25th Jul – Thu 28th Jul 2022] – Einführung in Python [Mo 25.07. – Fr 29.07.2022] – Sketchnoting – Denken mit den Augen und Visualisieren von Hand [Mo 25.07. — 05.08.2022] – Software-Entwicklung in der Medizin. Einblicke in den Alltag einer Informatikerin / Software development in medicine. Insights into the daily work of a computer scientist [Mo 25.07. – Fr 29.07.2022] – How (not) to Master your Thesis – Akademische Arbeiten in technischen Fächern meistern [Mo 25.07. – Fr 29.07.2022] – Scrum I – Agiles Projektmanagement. Rollen im Scrum Team, Theory of Scrum und Artefakte [Mi 27.07. – Sa 30.07.2022] – Datenschutz und Datensicherheit – Grundkurs [Mi 27.07. – Sa 30.07.2022] – Blockchains, Crypto & Web3 – eine praktische Einführung [Do 28.07. – Fr 29.07.2022] – Bio? Das ist doch grün, oder nicht? – Nachhaltigkeit in der Prozessentwicklung [Do 28.07. – Sa 30.07.2022] – Einstieg in die Kryptografie [Mo 01.08. – Do 04.08.2022] – Wie wir Maschinen beibringen sexistisch zu sein – Ursachen, Probleme und Folgen von Diskriminierung durch Maschinelles Lernen/KI [Mo 01.08. – Fr 05.08.2022] – Scrum II – Agiles Projektmanagement. Events, Sprints und Storyboard [Mi 03.08. – Sa 06.08.2022] – Scrum III – Agiles Projektmanagement. Präsentation des Scrum-Projekts und Zertifikatsprüfung «Applied Scrum Master» [Mi 10.08. – Fr 19.08.2022]
Dozentinnenprogrammim Juni und Juli 2022: – Antidiskriminierung und Diskriminierungsschutz [Mi 29.06.] – Antidiskriminierung und Diskriminierungsschutz [Mi 29.06.] – Antidiskriminierung und Diskriminierungsschutz [Mo 04.07.] – Antidiskriminierung und Diskriminierungsschutz [Mo 04.07.] – Basiskurs Datenschutz in der Lehre [Mo 04.07.] – Interaktive Online-Lehre / Interactive & Engaging Online Facilitation [Mo 11.07.] – Interaktive Online-Lehre / Interactive & Engaging Online Facilitation [Mo 11.07.] – Warum Technik nie neutral ist. Einführung und Austausch [Di 12.07.] – Geschlechtergerechte und diversitätssensible Sprache in der Lehre [Mo 18.07.] – Interaktive Lehre vor Ort bei den Sommerunis / Interactive Co-Located Sessions [Di 19.07.] – Interaktive Lehre vor Ort bei den Sommerunis / Interactive Co-Located Sessions [Di 19.07.] – Why Technology is Never Neutral. Introduction and Exchange [Wed 20th July]
Die Universität Bremen veranstaltet die 28. Informatica Feminale, das internationale Sommerstudium für Frauen in der Informatik – vom 20. August bis 4. September 2025 in Präsenz in Bremen. Unser deutlicher Schwerpunkt wird beim Präsenzangebot liegen, da wir die persönliche Begegnung als Kern unseres Konzepts verstehen. Das Programm umfasst Präsenz-Kurse sowie ein tägliches Rahmenprogramm.
Zusätzlich zu den Kursen wird es bei der Präsenz-Sommeruni ein Rahmenprogramm mit vielen Exkursionen und Begegnungen in der Region Bremen und Nordwest-Deutschland geben.
Welcome Event des 28. Sommerstudiums der Informatica Feminale und der 17. Ingenieurinnen-Sommeruni
Community live, IF-IS COM 01
Mittwoch, 20.08.2025
Zeit: 12:00 – 13:50 Uhr
Raum: Cafeteria MZH 1090
Sprache: Die Sprachen werden Deutsch und Englisch sein.
Teilnahme nur für Teilnehmerinnen und Dozentinnen der Sommerunis.
Gerne möchten wir mit allen Teilnehmerinnen die 28. Informatica Feminale und die 17. Ingenieurinnen-Sommeruni einläuten.
Wir freuen uns besonders auf die Eröffnung der internationalen Sommeruniversitäten durch die Staatsrätin für Umwelt, Klima und Wissenschaft Frau Irene Strebl.
Im Anschluss gibt es bei einem warmen Mittagsbuffet für Alle die Möglichkeit für ein erstes Kennenlernen, Vorstellen und einen Einblick in die kommenden drei Wochen.
Die Anmeldung als Teilnehmerin der Sommerunis erfolgt über ein gemeinsames Web-Anmeldesystem der Informatica Feminale und der Ingenieurinnen-Sommeruni. Sie können mehrere Lehrveranstaltungen besuchen und müssen sich für jede dieser Lehrveranstaltungen im Voraus verbindlich anmelden.
Die Anmeldung für das Kurs- und Rahmenprogramm der Sommerunis läuft über diese Webseite (bis Mai 2025 wird dort das Vorjahresprogramm zur Information angezeigt):
Wir werden in 2025 ebenfalls ein kleines Meantime-Programm aufbauen, das im Laufe des gesamten Jahres einige Online-Kurse enthalten wird.
Die Plätze werden sofort nach Eingang der Anmeldungen vergeben. First come – first served!
Nach Eingang der Anmeldung bestätigt die Universität Bremen per E-Mail die erhaltenen Plätze an die Teilnehmerinnen. Gleichzeitig werden Informationen zum weiteren Ablauf versandt. Materialien zur Vorbereitung einzelner Kurse versenden die Dozentinnen direkt an die angenommenen Teilnehmerinnen.
Teilnehmerinnen können auch anschließend noch weitere Kurse auswählen, soweit Plätze vorhanden sind.
Für die Teilnahme beim Sommerstudium in Bremen wird eine Teilnahmegebühr erhoben.
Es wird beim Sommerstudium durchgängig kostenlose Kinderbetreuung für Kinder von Teilnehmerinnen und Dozentinnen angeboten.
Haftungsausschluss
Die Veranstalterinnen übernehmen keine Haftung für die von den Teilnehmerinnen oder ihren Kindern verursachten Sach- oder Personenschäden.
Anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Informatica Feminale richtete das Kompetenzzentrum Frauen in Naturwissenschaft und Technik der Universität Bremen am 08. September 2022 eine Fachkonferenz mit dem Titel „Frauen*Räume in der Informatik – Erfahrungen und Perspektiven“ aus. Die Fachkonferenz fand im Kontext der internationalen Sommeruniversität Informatica Feminale (01.09.-14.09.2022) statt (www.informatica-feminale.de).
Geschlechterpolitische Maßnahmen in der Informatik haben nichts an Aktualität und Relevanz eingebüßt. Monoedukative Lehr- und Lernumfelder wie eine Sommeruniversität für Frauen* sind dabei ein Baustein, um Geschlechtergerechtigkeit in der Informatik zu bewirken. Die Informatica Feminale fokussiert auf Studienbetrieb und Fachkulturen. Sie versteht sich als Ort des Experimentierens, um neue Impulse ins Informatikstudium zu bringen. Die Informatica Feminale entwickelte sich so zu einer Sommeruniversität mit enormer Reichweite, Wirkmächtigkeit und Strahlkraft. In 25 Jahren sind ein umfangreiches Netzwerk und eine generationsübergreifende Community entstanden. Die Resonanz ist aufgrund der starken Orientierung auf Fachlichkeit unverändert hoch.
Die Informatica Feminale ist ein Leuchtturm geschlechterpolitischer Maßnahmen im Bereich Gender in MINT geworden. Die Fachkonferenz „Frauen*Räume in der Informatik – Erfahrungen und Perspektiven“ soll den Blick schärfen: Vom Rückblick auf 25 Jahre Informatica Feminale geht es über den Einblick in die derzeitige Situation in der Informatik an deutschen Hochschulen zum Ausblick auf erforderliche geschlechterpolitische Maßnahmen.
Die Fachkonferenz fand am 08. September 2022 von 11 bis 16 Uhr im Haus der Wissenschaft in Bremen statt. Wir haben uns sehr über folgende Beiträge gefreut:
Grußworte von – Senatorin Dr. Claudia Schilling, Senatorin für Wissenschaft und Häfen der Freien Hansestadt Bremen, – Bettina Wilhelm, Landesbeauftragte für Frauen der Freien Hansestadt Bremen, und – Rektorin Prof. Dr. Jutta Günther, Universität Bremen
Vorträge von – Professorin Dr. Juliane Siegeris, Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin: Frauenstudiengänge in der IT – ein Erfolgsmodell. Erfahrungen aus mehr als 10 Jahren Frauenstudiengang an der HTW Berlin. – Privatdozentin Dr. habil. Sigrid Schmitz, Freiburg: Genderwissen in MINT innovativ vermitteln – Gender in Informatik. – Veronika Oechtering, Henrike Illig und Isabel Matthias: Sommeruniversität Informatica Feminale – 25 Jahre Feminist Institution Building.
Podiumsgespräch mit – Professorin Dr.-Ing. Karin Vosseberg, Hochschule Bremerhaven, – Dr.-Ing. Ingrid Rügge, Universität Bremen, – Patricia Jung, München und – Veronika Oechtering, Universität Bremen Moderation: Henrike Illig, Universität Bremen
Das anschließende Abendessen im Restaurant „Falstaff“ in der Bremer Neustadt bot Gelegenheit zu informellem Netzwerken und Austausch.
Liebe Teilnehmerinnen, Dozentinnen, und Unterstützer*innen der Sommeruni 2021,
nun musste auch die 24. Informatica Feminale online stattfinden und unser Präsenzteil konnte leider nicht realisiert werden! Doch wie immer waren Dozentinnen flexibel, das Echo bei Studentinnen groß und von Juli bis Oktober 2022 fanden knapp 50 Lehrangebote statt! Manche Kurse waren schon Stunden nach der Veröffentlichung ausgebucht; andere fanden in kleinen, aber feinen Gruppen mit umso intensiverem Fachunterricht statt. Dozentinnen schickten Hardware zum Experimentieren an ihre Studentinnen; Teilnehmerinnen veranstalteten Lunch-Meetings und freuten sich über virtuelles Networking.
Herzlichen Dank an die wunderbaren Dozentinnen, die sich so engagiert beteiligt haben! Es hat uns auch besonders gefreut, dass Ihr unser online durchgeführtes Schulungsangebot zu den Themen Datenschutz, Facilitation und Diskriminierungsschutz in der Online-Lehre intensiv und interessiert wahrgenommen habt.
Herzlichen Dank ebenso an alle rund 180 Teilnehmerinnen, für reges Interesse und Diskussionen, Anmerkungen und Kritik, Networking und Kollegialität! Wir als Organisatorinnen haben wiederum viel über die sinnvolle Gestaltung unseres Sommeruni-Programms gelernt. Einige Themen, besonders die mit großen Praxis-Anteilen sind teils schwierig für das Online-Format. Zugleich halten wir das Interesse von Frauen fest, die aus verschiedenen Gründen niemals nach Bremen zum Präsenzkurs kommen könnten. Wir sind deshalb fest dazu entschlossen, zukünftig neue Wege zu gehen und sowohl Online- wie auch Präsenzlehre anzubieten. In 2022 wird das hoffentlich schon so umgesetzt werden können!
Aber wir vermissen Euch Dozentinnen und Teilnehmerinnen sehr…! Keine Cafeteria, keine Exkursionen, keine Vortragsgäste. Im kommenden Jahr findet die Informatica Feminale zum 25. Mal statt – ein Anlass für eine „richtige“ Feier ist also schon da!
Wir erwarten euch in Bremen.
Herzliche Grüße, Henrike Illig, Isabel Matthias und Veronika Oechtering
Das Programm der Sommeruniversitäten 2021 umfasste knapp 50 Lehrveranstaltungen, die unten chronologisch sowie nach Themen-Kategorien sortiert aufgelistet sind. Die gesamte Lehre und das Rahmenprogramm fanden online statt. Die Teilnahme an allen Lehrveranstaltungen war in 2021 kostenlos. Die Lehr-Lernphasen der einzelnen Kurse waren unterschiedlich lang und liefen vom 19. Juli bis Mitte Oktober 2021 .
Kurse in der Startreihenfolge: – Einführung in die moderne Webentwicklung [Mi 18.08.- Fr 20.08.] – Sexismus – ohne mich! [Do 19.08. ] – Work-Out für Energieeffizienz im Haushalt [Do 19.08.- Do 26.08.] – Gendersensible Sprache. Wie es geht und warum sie wichtig ist [Fr 20.08.] – Python Basics [Fri 20 Aug – Sat 21 Aug ] – Retro Computing – Eine Einführung in BASIC für den Commodore 64 [Sa 21.08.- So 22.08.] – Scrum III – Agiles Projektmanagement. Agile Storyboard und Zertifikatskurs zu Scrum [Mo 23.08.- Mi 25.08., Fr 27.08.] – 3D-Druck mit Blender – Herstellung von 3D-Objekten mit Blender und Resindrucker [24.08.- 14.09.] – Einführung in die Programmierung mit Python [Mi 25.08.- Mi 22.09.] – Alle gleich? Diversität und Ungleichheiten im Studium [Fr 27.08.] – Software development in medicine. Insights into the daily work of a computer scientist [Mon 30th Aug- Fri 3rd Sep] – Wie nehmen Roboter ihre Umgebung wahr? Computer Vision und Bildauswertung für Robotersysteme [Mo 30.08.- Mi 08.09.] – Wie frau einen Tiefseeroboter baut [Mo 30.08.- Do 23.09.] – Datenschutz und Datensicherheit – Grundkurs [Mi 01.09.- Fr 03.09.] – Einführung in das Projektmanagement [Do. 02.09.- Di. 07.09.] – Functional Programming. Approach in Building Software Applications with Clojure [Fri 03 Sep – Sat 25 Sep] – Sketchnoting. Denken mit den Augen und Visualisieren von Hand [So 05.09.- Mo 27.9.] – Datenschutz und Datensicherheit – Aufbaukurs [Mo 06.09.- Mi 09.09.] – Netzwerk- und Hardwarelabor [Mo 06.09. – Do, 09.09.] – Prozessentwicklung im Qualitätsmanagement [Do 09.09.- Mo 13.09.] – Sprachverarbeitung – Verfahren und Anwendungen [Do. 09.09.- Di. 14.09.] – Introduction to Machine Learning [Sat 11 Sep – Sun 12 Sep ] – Faire Elektronik in der Praxis – von den Rohstoffen bis zur selbst gelöteten Computermaus [Mo 13.09.– Mi 15.09.] – IT-Forensik: Windows Analyse [Mo 13.09.- Fr 17.09.] – Netzwerklabor, Teil 2, mit Wireshark [Mo 13.09. – Do, 16.09.] – Datenschutz und Datensicherheit – Datenschutzaudits mit Zertifikatsprüfung [Di 14.09.- Do 16.09.] – Hands on Deep Learning [Fri 17 Sep – Sat 25 Sep] – Hands on – Programming own Bots and Systems for Smart Homes and Gardens [Mon 20 Sep – Thu 23 Sep ] – Engineering for social transformation: climate change, technology and gender [Mon 20 Sept – Thu 23 Sept ] – Introduction on the Android Operating System [Mon 20 Sep – Thu 23 Sep] – Hack your CAD models! Foundations of Computer Aided Design (CAD) with FreeCAD and Python [Mon 20 Sep – Fri 24 Sep] – Erfolgreich Verhandeln nach dem Harvard Konzept [Mi 29.09-Mi 13.10] – Hilfe, ein Konflikt – Weglaufen bringt nichts! [Di 05.10-Sa 16.10] – Embodied Communication [Mo 04.10-Fr 15.10]
Kurse sortiert nach Themenkategorien:
Nachhaltigkeit und Technologien / Sustainability and Technologies
Mobilität, Verkehr und Gesellschaft [Do 05.08.- Do 19.08.]
Engineering for social transformation: climate change, technology and gender [Mon 20 Sep – Thu 23 Sep ]
Regenerative Design – co-create the world with intelligent solutions [Fri 06th Aug- Mon 09th Aug]
Erneuerbare Energie / Renewable Energy
Netzgekoppelte Photovoltaikanlagen in der Praxis [Do 05.08.- Di 10.08.]
Work-Out für Energieeffizienz im Haushalt [Do 19.08.- Do 26.08.]
Biotechnologie / Bioengineering
Klein, Kleiner, Mikro. Die kleinsten Reaktoren für Biokatalysatoren [Mo 02.08.- Fr 13.08.]
Technische Netze / Technical Networks
Netzwerk- und Hardwarelabor [Mo 06.09. – Do, 09.09.]
Netzwerklabor, Teil 2, mit Wireshark [Mo 13.09. – Do, 16.09.]
Robotik und Elektronik / Robotics and Electronics
Faire Elektronik in der Praxis – von den Rohstoffen bis zur selbst gelöteten Computermaus [Mo 13.09.– Mi 15.09.]
Hands on – Programming own Bots and Systems for Smart Homes and Gardens [Mon 20 Sep – Thu 23 Sep ]
Wie frau einen Tiefseeroboter baut [Mo 30.08.- Do 23.09.]
CAD-Modellierung / CAD-Modeling
3D-Druck mit Blender – Herstellung von 3D-Objekten mit Blender und Resindrucker [24.08.- 14.09.]
Hack your CAD models! Foundations of Computer Aided Design (CAD) with FreeCAD and Python [Mon 20 Sep – Fri 24 Sep]
Maschinelles Sehen / Computer Vision
Wie nehmen Roboter ihre Umgebung wahr? Computer Vision und Bildauswertung für Robotersysteme [Mo 30.08.- Mi 08.09.]
Datenanalyse / Data Analysis
Matrix-Based Programming and Data Visualization using Matlab or GNU Octave [Mon 26th July – Mon 09th Aug 2021]
Maschinelles Lernen / Machine Learning
Einführung in maschinelles Lernen / Introduction to Machine Learning [Sat 11 Sep – Sun 12 Sep ]
Hands on Deep Learning [Fri 17 Sep – Sat 25 Sep]
Wie wir Maschinen beibringen sexistisch zu sein – Ursachen, Probleme und Folgen von Bias in Maschinellem Lernen/KI [fällt leider aus]
Programmieren / Programming
Retro Computing – Eine Einführung in BASIC für den Commodore 64 [Sa 21.08.- So 22.08.]
Functional Programming. Approach in Building Software Applications with Clojure [Fri 03 Sep – Sat 25 Sep]
Einführung in die Programmierung mit Python [Mi 25.08.- Mi 22.09.]
Build your own: Digitale Escape Games als Einstieg und Unterhaltung für Fachinteressierte [fällt leider aus]
Python Basics [Fri 20 Aug – Sat 21 Aug ]
Grundlagen in Python [Mo 26.07. – Do 29.07.]
Betriebssysteme und Infrastrukturen / Operating Systems and Infrastructures
Linux für Einsteigerinnen. Praktischer Einstieg in die Linux Nutzung [Mi 04.08.- Mi 11.08.]
Linux Systems Management Schwerpunkt Firewall [Mo 16.08. – Do, 19.08.]
Introduction on Android Operating System [Mon 20 Sep – Thu 23 Sep]
Projektmanagement / Project Management
Einführung in das Projektmanagement [Do. 02.09.- Di. 07.09.]
Storyboard und Storytelling [Di 20.07.- Do 22.07.]
Scrum I – Agiles Projektmanagement. Rollen im Scrum Team und Theory of Scrum [Mo 09.08.- Mi 11.08.]
Scrum II – Agiles Projektmanagement. Artefakte und Sprint [Mo 16.08.- Mi 18.08.]
Scrum III – Agiles Projektmanagement. Agile Storyboard und Zertifikatskurs zu Scrum [Mo 23.08.- Mi 25.08., Fr 27.08.]
Qualitätsmanagement / Quality Management
Qualitätsmanagement in Entwicklung, Produktion und Beschaffung [Fr 06.08.- Fr 20.08.]
Prozessentwicklung im Qualitätsmanagement [Do 09.09.- Mo 13.09.]
Datenschutz und Sicherheit / Privacy and Security
IT-Forensik: Windows Analyse [Mo 13.09.- Fr 17.09.]
Einstieg in die Kryptographie [Mo 26.07.- Do 29.07.]
Datenschutz und Datensicherheit – Grundkurs [Mi 01.09.- Fr 03.09.]
Datenschutz und Datensicherheit – Aufbaukurs [Mo 06.09.- Mi 09.09.]
Datenschutz und Datensicherheit – Datenschutzaudits mit Zertifikatsprüfung [Di 14.09.- Do 16.09.]
Mobile Web und Internet / Mobile Web and the Internet
Einführung in die moderne Webentwicklung [Mi 18.08.- Fr 20.08.]
Mensch-Computer-Interaktion / Human Computer Interaction
Sprachverarbeitung – Verfahren und Anwendungen [Do. 09.09.- Di. 14.09.]
Make a Chatbot. An Introduction to Natural Language Processing using Python [tba]
Gender und Diversity in der Technikinnovation / Gender and Diversity in innovating technology
Technofeministische Debatten und Theorien – ein Lektüre- und Diskussions-Workshop [ab November]
Diskriminierung durch Algorithmen? Technikethische Reflexionen zu aktuellen Herausforderungen [Mi 04.08.- Fr 06.08.]
Ethik in der Technikgestaltung / Ethics in Technology Design
The Ethics of Technology. An Interdisciplinary Approach [tba]
Informatik & Verantwortung. Technik-ethische Reflexionen zur Entwicklung und Anwendung innovativer Technologien [tba]
Liebe Teilnehmerinnen, Dozentinnen, und Unterstützer*innen der Sommerunis 2020,
ereignisreiche Monate voller neuer Erfahrungen liegen hinter uns: Die 23. Informatica Feminale ging online! Von Juli bis Oktober 2020 fanden knapp 50 Lehrangebote großen Anklang bei Studentinnen von nah und fern!
Das internationale Sommerstudium der Universität Bremen für Frauen in der Informatik füllte den Sommer mit flexibel wählbarer Online-Lehre. Das Echo der Teilnehmerinnen war enorm – über 230 Teilnehmerinnen freuten sich über Austausch und Kurse, interessante Fachvorträge und Diskussionsrunden.
Unser Dank… Als Organisationsteam wollen wir uns besonders herzlich bei unseren tollen Dozentinnen, die neuen und wie den vertrauten, für spannende, persönliche und kompakte Lehrveranstaltungen bedanken.
Vielen Dank auch an alle Teilnehmerinnen, für rege Teilnahme und Diskussionen, Anmerkungen und Kritik, Networking und Kollegialität. Besonders haben wir uns auch gefreut über Teilnehmerinnen, die aus verschiedenen Gründen niemals nach Bremen kommen könnten, aber uns ihre Freude über dieses Online-Angebot in 2020 mitteilten. Wir werden zukünftig über neue Wege nachdenken, Online- und Präsenzlehre zu verbinden.
Zugleich ist uns SEHR bewusst, dass dieses Online-Format für viele Dozentinnen und Teilnehmerinnen nicht der gewohnte, gewünschte und tolle Kontakt zwischen Lehrenden und Teilnehmerinnen war. Euch in diesem Sommer nicht persönlich zu sehen, mit Euch in der Cafeteria zu essen oder zu trinken, an Exkursionen teilzunehmen, oder eine Party zu feiern,… dies alles und VIEL MEHR hat uns sehr gefehlt.
Bei unseren studentischen Hilfskräften in Bremen wollen wir uns ebenfalls herzlich bedanken. Es war so schön, wenigstens euch als Studentinnen vor Ort in der Universität zu sehen.
Unser Rückblick… Wie oft hatten wir alle das Gefühl, dass die Sommeruniversitäten ganz ohne uns irgendwo anders stattfinden…
Die Informatica Feminale und die gleichzeitig stattfindende Ingenieurinnen-Sommeruni verstehen sich als ein Netzwerk von und für Frauen. Wir tauschen uns über technische und soziale Veränderungen aus, die uns täglich begegnen und die wir als Technikerinnen mit gestalten. In jedem Jahr wird ein Fokus-Thema festgelegt – so auch für 2020 – allerdings haben wir nicht geahnt, welche bittere Aktualität es nun erhalten hat:
Fokus 2020: Körpergrenzen (Frauen)Körper sind Austragungsorte von technischen Entwicklungen. Körpergrenzen verschwimmen hierbei zunehmend: sei es mit der Optimierung des Gesundheitszustands oder der Außendarstellung von Körpern, mit scheinbar nicht kontrollierbaren Sammlungen von Körperdaten bis hin zu den Körpern, die die Folgen von technischer Kriegsführung tragen. Die Sommeruni 2020 sollte Raum und Zeit bieten für eine kritische Reflexion und (gern auch experimentelle) Auseinandersetzung mit diesem Zusammenhang von Technikverständnis und gesellschaftlichen Entwicklungen. Wir freuen uns, dass auch im Online-Format einige dieser Aspekte in den Lehrveranstaltungen aufgenommen wurden.
Unsere Motivation hierbei ist, die Themen Gender, Diversität und feministische Perspektiven auf Lehre und Gesellschaft als Querschnittsthemen aufzuzeigen, in die Lehre zu integrieren und nicht „am Rande“ der Kurse in gesonderten Veranstaltungen stattfinden zu lassen.
Unser Ausblick… Wir sind gespannt auf eure Evaluationen und weitere Anregungen. Zugleich werden wir die Gelegenheit mit so vielen Veränderungen nutzen, um schon lange aufgeschobene Vorhaben der Sommeruniversitäten anzugehen.
Das neue Sommeruni-Jahr 2021 wird uns hoffentlich nicht nur die Gelegenheit geben, Online-Formate zu verbessern, sondern auch mit großer Erwartung und Vorfreude wenigstens kleine Präsenzformate durchzuführen.
Wir freuen uns auf eure zahlreiche und engagierte Teilnahme.
Herzlich aus Bremen, Henrike Illig und Veronika Oechtering
Nachfolgend sind die Lehrveranstaltungen aufgelistet. Die Lehr-Lernphasen der Kurse waren unterschiedlich lang und liefen insgesamt bis Oktober. Die Teilnahme war in 2020 kostenlos.
Python für Anfängerinnen (Mo 20.7.- Do 23.7.)
Wie wir Maschinen beibringen sexistisch zu sein – Ursachen, Probleme und Folgen von Bias in Maschinellem Lernen/KI (Mo 20.07.- Fr 24.07.)
Diskriminierung und Antidiskriminierung im Arbeitsleben – Probleme und mögliche Handlungsstrategien, (Di 21.- Do 23.7.)
How (not) to Master your Thesis – Akademische Arbeiten meistern (Mo 27.07.- Fr 31.07.)
Apps selbst entwickeln (Mo 03.08.- Fr 07.08.)
Diskriminierung durch Algorithmen? – Technikethische Reflexionen zu aktuellen Herausforderungen, (Di 04.-06.08.)
Qualitätsmanagement in Entwicklung, Produktion und Beschaffung (Mi 05.08.- Fr 19.08.)
Mikrocontrollerplatine programmieren: Calliope mini /Programming microcontroller board Calliope mini (Mo 10.08.- Di 11.08.)
Einführung in das Projektmanagement (Mo 10.08.- Sa 15.08.)
Grafisch programmieren mit Calliope mini (Teil 2) (Do 13.08.- Fr 14.08.)
Sprachverarbeitung – Verfahren und Anwendungen (Fr 14.08.- Mo 17.08.)
Einführung in maschinelles Lernen /Introduction to Machine Learning (Fr 14.08.- Sa 22.08.)
Hands on Deep Learning (Fr 14.08.- So 30.08.)
Kreativitätstechniken und Ideenmanagement (Mo 17.08.- Di 18.08.)
Netzwerk- und Hardwarelabor, Teil 1 (Mo 17.08.- Mi 19.08.)
Einführung in die Strömungssimulation mit OpenFOAM / Introduction into Computational Fluid Dynamics using OpenFOAM (Mo 17.08.- Do 20.08.)
Software-Entwicklung in der Medizin. Einblicke in den Alltag einer Informatikerin (Mo 17.08.- Fr 21.08.)
Datenschutz und Datensicherheit (Mo 17.08.- Mo 24.08.)
Gender & Diversity als Schlüsselkompetenzen in Studium und Beruf (Mi 19.08.-Do 20.08.)
Netzwerklabor Teil 2 mit Wireshark (Mi 19.08.- Fr 21.08.)
Sexismus – ohne mich! Ein Reflexions- und Argumentations-Workshop (Fr 21.8.)
Prozessentwicklung im Qualitätsmanagement (Fr 21.08.- Mi 26.08.)
Erfolgreich Verhandeln (Mo 24.08- Di 25.08.2020)
Regenerative Design – mit intelligenten Konzepten die Welt verändern / Regnerative Design – co-create the world with intelligent solutions (Mo 24.08.- Mi 26.08.)
Einführung in Java (Mo 24.08.- Fr 28.08.)
Einführung in die Welt der Datenbanken und der Datenbankmanagementsysteme (Mo 24.08.- Sa 29.08.)
Dem Werkstoffversagen auf der Spur (Praxisorientierte Schadensanalyse) (Mi 26.08.- Fr 28.08.)
Und was jetzt? – Gestalte dein Leben selbstbestimmt (inclusive deiner Arbeit) / And now what? – Design your life and work (Do 27.08.- Sa 29.08.)
Alle gleich? Diversität und Ungleichheiten im Studium (Fr 28.08.)
Hilfe, ein Konflikt – weglaufen bringt nichts! (Mi 02.09.- Do 03.09.)
Einführung in die Programmierung mit Python (Mi 02.09.- Do 10.09.)
Bildanalyse mit Neuronalen Netzwerken / Image analysis with neural networks (Mo 07.09.- 10.09.)
Embodied Communication (Mo 14.09.- Di 15.09.)
Einstieg in Python (Mo 14.09.- Do 17.09.)
Programming for Data Analysis and Statistics with R (Mon 14.09.- Thu 17.09.)
Gendersensible Sprache. Wie es geht und warum sie wichtig ist (Fr 18.9.)
OpenSCAD (Sa 19.09.- So 20.09.)
Data Feminism – Erkundungen zwischen Cyber-, Xeno- und Technofeminismen (Mo 21.09.- Do 24.09.)
Grundlagen des Computer-Aided Design mit FreeCAD und Python / Hack your CAD models! Foundations of Computer Aided Design (CAD) with FreeCAD and Python (Mo 21.09.- Fr 25.09.)
Engineering for social transformation: climate change, technology and gender (Tue 22.09.- Wed 23.09.)
Let’s Play! Zoom-Theater, Telefon-Games und andere digitale Kulturformate (Mo 28.09.-Fr 02.10.)
Think Global, Act Local: the impact of the ‚New Urban Agenda‘ on our everyday life. (Tue 29.09.-Thu 01.10.)
Das Ziel der Informatica Feminale ist die nachhaltige fachliche Einbindung von Informatikerinnen und Fachfrauen im IT-Bereich, das heißt:
Erhöhung der Anzahl von Studentinnen und Absolventinnen mit Informatikausrichtung
Gewinnung weiblicher Lehrender
Vernetzung der Studentinnen mit Fachfrauen und Unterstützung beim Übergang vom Studium zum Beruf
Entwicklung neuer Impulse im Informatikstudium
Der Ausgangspunkt für die Informatica Feminale ist eindeutig fachlicher Art. Es gilt, Frauen in den beteiligten Fächern zu aktivieren, für sich, für andere Informatikerinnen ebenso wie für interessierte Frauen Orte des Austausches und der intensiven Kommunikation zu gestalten. Dies umfasst den fachlichen Austausch, erweitert sich um Aspekte des Studien- und Berufsalltags und schließt nicht zuletzt die persönliche Ebene mit ein.
Orte des Experimentierens und der fachlichen Kommunikation
Mit der Initiierung der ‚Informatica Feminale – Sommeruniversität für Frauen in der Informatik‘ im Jahre 1997 haben wir einen Raum geschaffen, um neuartige Maßnahmen zur Frauengleichstellung im Wissenschaftsbereich zu entwickeln und zu erproben. Unser konzeptueller Ausgangspunkt ist dabei eindeutig fachlicher Art.
Wir möchten Frauen IN der Informatik aktivieren, für sich und für andere Informatikerinnen ebenso wie für am Fach interessierte Frauen Orte des Austausches zu gestalten. Dieser Austausch basiert auf fachlichen Themen, schließt jedoch die persönliche Ebene über intensive Kommunikationsangebote mit ein.
Die Informatica Feminale ist ein Ort des Experimentierens, um neue Impulse in das Informatikstudium zu bringen.
Drei konzeptionelle Aspekte einer universitären Bildung – Definition von curricularen Grundlagen, Ausbildung von Studierenden und Förderung von Lehrenden – sind in diesem Ansatz eng miteinander verbunden. Sie verzahnen Studieren, institutionelle Strukturen und die Kultur an einer Universität. Gerade in technischen Fächern sind diese Bereiche sehr von männlichen Interessen geprägt. Mit der Informatica Feminale wollen wir Frauen auf verschiedenen universitären oder wissenschaftlichen Handlungsebenen unterstützen, hier verstärkt Einfluss zu nehmen.
Wir sehen sowohl die Studien- und Forschungsinhalte der Informatik wie auch die Struktur und Kultur im Hochschulbereich als zentrale Ausgrenzungsfaktoren für Frauen in der Informatik an. Deshalb dürfen Gleichstellungsmaßnahmen nicht bei der Frage nach der Vermittlung fachlicher Inhalte stehen bleiben, sondern müssen auch Veränderungen der Studienkultur im Sinne von geänderter Studienatmosphäre und veränderten Schwerpunkten in der Ausgestaltung des Hochschul- und Forschungsalltags in Betracht ziehen.
Dies wird ein langer Weg sein, doch fachliche Vernetzung ist eine unabdingbare Voraussetzung. Die Informatica Feminale soll Möglichkeiten schaffen, den Einfluss von Frauen auf den verschiedenen universitären oder wissenschaftlichen Handlungsebenen zu stärken.
Die Informatik gehört zu den Wissenschaftsgebieten und Berufsfeldern, in denen bisher nur wenige Frauen zuhause sind. Sie machen durchweg deutlich weniger als ein Fünftel der Studierenden aus, und entsprechend geringe Anteile im Erwerbsbereich kennzeichnen die Entwicklung der letzten 25 Jahre. Hier Veränderungen im Hinblick auf Chancengleichheit von Frauen zu bewirken, ist das Ziel der Informatica Feminale.
Das Auf und Ab der Informatikbranche hatte die Studienanfängerinnenzahlen Anfang der 1990er-Jahre in den einstelligen Prozentbereich verringert. Um Studentinnen zu vernetzen waren – und sind (!) – Formen notwendig, die hochschulübergreifend ansetzen. Eine Sommeruniversität erschien als der geeignete Weg, Informatikstudentinnen von Universitäten und Fachhochschulen zusammen zu bringen.
Als bis zur Jahrtausendwende die Chancen von InformatikerInnen im Beruf sehr gut wurden, stiegen die Zahlen der Studentinnen an – allerdings hielt dies längst nicht mit dem Run männlicher Bewerber auf die Studienplätze mit. Zugleich brachen viele Frauen schon nach kurzer Zeit das Studium wieder ab. Die zentralen Ursachen dafür waren und sind wohlbekannt: unzulängliche Studienorientierung, keine oder schlechte Studieneinstiegsangebote, kaum zielgruppenorientierte, differenzierte Lehre im Grundstudium.
Zugleich sind Wissenschafts- und Berufswelt der Informatik immer noch deutlich von den herrschenden Geschlechterverhältnissen geprägt. Mit einem Hochschulalltag, in dem Studentinnen und Wissenschaftlerinnen kaum weibliche Vorbilder kennenlernen und nur wenig fachlich motiviert werden. Mit einem Forschungskontext, in dem Frauen oftmals ihren eigenen Forschungsfragen nicht nachgehen können. Mit Hochschul- und Wissenschaftsstrukturen, die immer noch durch ‚Old-Boys-Networks‘ gekennzeichnet sind. Mit Berufsbedingungen, die nur unzulänglich auf Unterbrechungen und zeitreduzierte Arbeitsformen (etwa für familiäre Aufgaben von Männern und Frauen) eingestellt werden und Frauen dadurch die alleinige Zuständigkeit für Kinder und Pflege von Angehörigen zuschreiben.
Obwohl die Informationstechnik heutzutage in Mitteleuropa in nahezu alle Lebensbereiche eingedrungen ist, sind fachlich kaum Anstrengungen im Gange, die vielfältigen Interessen und Fähigkeiten von Frauen als Erweiterung der bisherigen Wissenschaftsdiziplin Informatik zu integrieren. In der Folge bleiben Informatikprodukte und -anwendungen meist nur einseitig an männlich geprägten Lebens- und Arbeitsbereichen orientiert. Gesellschaftlich (politisch und volkswirtschaftlich) betrachtet bedarf dies dringender Reformen.
Den Kern der Informatica Feminale bildet das Sommerstudium, das Lehr- und Lernangebote in kompakter Form von Frauen für Frauen umfasst. Seit 1998 wird in Bremen jährlich in zwei- bzw. seit 2010 dreiwöchigen Sommerstudienblöcken mit Lehre experimentiert.
Zur Vorbereitung des Sommerstudiums wird ein Call for Lectures veröffentlicht, woraufhin alle interessierten Fachfrauen aus Hochschulen und Praxis Lehrangebote einreichen können. Ein Programmkomitee beurteilt die Angebote und wirbt gegebenenfalls gezielt weitere Lehre ein.
Das Themenspektrum orientiert sich an den allgemeinen Curricula-Empfehlungen für die Informatik sowie aus Vorschlägen der Dozentinnen. Schwerpunkte ergeben sich aus den vorangegangen curricularen Diskussionen: mit drei Workshops „Das Informatikstudium: Zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und Erwerb von Berufsfähigkeiten?”, „Das Unsichtbare sichtbar machen. Fraueninteressen am Informatikstudium” sowie „Mehr Frauen in die Informatik?! Studienreformen in Theorie und Praxis” konnten bisher Grundlagen einer Curriculardiskussion geschaffen werden.
Die Lehre im Sommerstudium umfasst die gesamte Informatik: Theoretische, Praktische, Technische und Angewandte Informatik, Informatik und Gesellschaft, Bindestrich-Informatiken und Veranstaltungen, die interdisziplinäre Themen aufgreifen. Insbesondere von Studentinnen des Grundstudiums werden Lehrangebote zu grundlegenden Fertigkeiten stark nachgefragt, z.B. zum Programmieren oder Rechnerumgang. Zugleich sind Veranstaltungen zur Stärkung der sozialen Kompetenz von Studentinnen präsent ebenso wie Themen der Frauen- und Gender-Forschung.
Zahlreiche Fachfrauen haben die Gelegenheit genutzt, ihre vorhandenen Lehrkonzepte zu variieren oder ihr Praxiswissen in die Hochschullehre einzubringen und sich auf dem Weg zu einer Professur weiter zu qualifizieren. Studentische Teilnehmerinnen machen kreative Vorschläge für gewünschte Lehrangebote, die sie sogar teilweise im Sommerstudium der Folgejahre oder in der Heimathochschule selbst anbieten. Nicht zuletzt bietet sich Dozentinnen aus der Industrie die Gelegenheit, die Lehrsituation in einem Hochschulkontext auszuprobieren und eine (Fach)Hochschulkarriere konkreter werden zu lassen. Ebenso sind interdisziplinäre Dozentinnenteams entstanden und probieren neuartige Veranstaltungen aus.
Auf diese Weise ist es möglich, der Dominanz männlicher Lehrender im Studienalltag entgegen zu wirken. Zugleich ist ein Ort des Experimentierens geschaffen worden, um veränderte Studienkonzeptionen und neue fachinhaltliche Studienangebote zu entwickeln. Schülerinnen, die ein Informatikstudium aufnehmen wollen, finden einen Studieneinstieg in äußerst motivierender Atmosphäre. Studentinnen tauschen Studienerfahrungen aus, die von der Erkenntnis, das es andernorts nicht besser oder schlecht zugeht, bis hin zu Studienortwechsel führen.
Die Studieninformationen in unserem Web-Bereich sollen einen kleinen Eindruck hiervon vermitteln und diesen Transfer verstärken. Nicht zuletzt haben wir in Fortbildungsveranstaltungen für Wissenschaftlerinnen versucht, strukturelle Barrieren aufzuzeigen und abzubauen.
Die Informatica Feminale ist damit keine auf eine neue Studierendenelite ausgerichtete Einrichtung, sondern verfolgt konsequent den Weg einer offenen Teilhabe von Studentinnen und Fachfrauen an der Gestaltung eines frauengerechten Informatikstudiums.
Die Informatica Feminale entstand im Kontext der Debatte um Frauenuniversitäten in Deutschland. Nach einer Studie zum Interesse von Informatikstudentinnen an monoedukativer Lehre in der Universität Bremen entwickelten Rosemarie Callies, Veronika Oechtering und Ingrid Rügge im Jahre 1992 die Idee, die damals immer weniger werdenden Informatikstudentinnen in einem hochschulübergreifenden Sommerstudium zusammen zu holen. Zugleich sollten Fachfrauen aus Wissenschaft und Praxis als Dozentinnen sichtbar gemacht werden und in Diskursen unter Frauen curriculare Veränderungen des Informatikstudiums theoretisch analysiert sowie neue Konzepte praktisch erprobt werden.
Die Idee wurde unter Informatikerinnen begeistert aufgenommen, doch bis zur Realisierung war viel Geduld nötig. Erst im Mai 1997 startete das Projekt Informatica Feminale am Studiengang Informatik der Universität Bremen unter der Leitung von Prof. Dr. Hans-Jörg Kreowski. Als wissenschaftliche Mitarbeiterinnen waren die Informatikerinnen Veronika Oechtering, Ingrid Rügge und Dr. Karin Vosseberg im Projekt tätig. Bis Ende 2000 wurde es von der Universität Bremen im Rahmen des Hochschulsonderprogramms (HSP) III gefördert.
Seit Anfang 2001 gehört die Informatica Feminale zum regulären Angebot des universitären Informatikstudiengangs in Bremen. Bis heute ist es bundesweit das einzige reguläre monoedukative Studienangebot in einem naturwissenschaftlich-technischen Fach einer Universität.
Curricula-Diskussionen 1997-2000
Im Projekt Informatica Feminale ist von 1997-2000 das Konzept für ein Studienangebot einer Sommeruniversität für Informatikerinnen erarbeitet und erprobt werden. Das Themenspektrum der Sommerkurse orientiert sich einerseits an den allgemeinen Curricula-Empfehlungen der Informatik, andererseits erhoffen wir uns von dem Projekt neue Impulse für die disziplinäre Weiterentwicklung. Zur Vorbereitung des Sommerstudienangebots wurden im Rahmen der Projektlaufzeit drei Workshops organisiert, um gemeinsam mit den möglichen Lehrveranstalterinnen, Studentinnen und weiteren interessierten Frauen das Potential der curricularen Veränderungen in der Informatik zu analysieren und veränderte bzw. neue Konzepte zu erarbeiten. Die Termine für die Durchführung der Workshops waren im Herbst 1997 sowie im Herbst 1998 und im Winter 2000.
Die Selbstverständnisdiskussion der Informatik wird nach wie vor geführt, u.a. mit dem Ziel, Informatik-Curricula an technische und gesellschaftliche Erfordernisse anzupassen. Auch Informatikerinnen beteiligen sich an diesen Diskussionen, haben aber aufgrund ihres Minderheitenstatus bisher wenig Chancen, ihre Sichtweisen einzubringen und durchzusetzen. Die inhaltliche Fortentwicklung einer Disziplin wird jedoch auch durch soziale Ausgrenzungsmechanismen beeinflusst. Daher soll auch nach dem Ende des Projektzeitraums im Zuge der reguläre Weiterführung der Informatica Feminale gezielt an diese Selbstverständnisdiskussion in der Informatik angeknüpft werden, um Anregungen für die disziplinäre Weiterentwicklung zu erhalten oder curriculare Vorschläge für das Informatikstudium aus der Perspektive von Frauen zu entwickeln. Zugleich können die Auswirkungen des Geschlechterverhältnisses auf die Technik selbst so thematisiert werden, dass sie vom vielerorts üblichen Alltagsniveau auf eine wissenschaftliche Diskussionssebene gebracht werden.
„Die Gesellschaft für Informatik empfiehlt den Besuch des Sommerstudiums der Informatica Feminale als Maßnahme zur Frauenförderung an Universitäten und Fachhochschulen. Sie bittet alle Fakultäten und Fachbereiche daher,
ihre Studentinnen gezielt auf das Angebot des Sommerstudiums aufmerksam zu machen,
die von der Universität Bremen ausgestellten Studienbescheinigungen im Rahmen des jeweiligen Studiengangs anzuerkennen und
die Studentinnen bei der Teilnahme am Sommerstudium finanziell, z.B. durch Übernahme der Reisekosten, zu unterstützen.“