Patricia Jung
Start:
Ende:
Freitag, 28.8. um 9:00 Uhr
Samstag, 29.8. um 15:00 Uhr
Unterrichtssprache: Deutsch
Kursbeschreibung:
- Fragst Du Dich, ob es in der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Situation gut sein kann, die gängigen digitalen Dienste und Plattformen zu nutzen? Fühlst Du Dich bei genauer Betrachtung unwohl, wenn Du aus Bequemlichkeit ein Cookie-Banner wegklickst? Und geht das überhaupt, ein digitaler Alltag, in dem Du die Hoheit über Deine Daten behältst und wenig Energie darauf verwenden musst, suchterzeugenden Algorithmen zu widerstehen?In diesem Kurs wollen wir erste praktische Schritte gehen, um neue digitale Gewohnheiten zu etablieren. Denn wenn wir bewusst mit unseren Daten und unserer Online-Zeit umgehen, können wir auch die Privatsphäre Dritter und ganz nebenbei Klima und Umwelt schützen.In diesem Workshop nutzen wir für unsere Recherchen, digitalen Interaktionen, Präsentationen, Kreationen und Konsumationen Open-Source-Tools und Dienste, die zivilgesellschaftliche Akteur:innen und datenschutzaffine kleine und mittlere Unternehmen bereitstellen. Wir verzichten bewusst auf die Nutzung übergriffiger Plattformen und experimentieren mit Datenminimierung, also aktivem Klimaschutz im Digitalen. Tageweise Teilnahme ist bei dieser Veranstaltung nach Absprache mit der Dozentin möglich.
Voraussetzungen:
Ein mobiles Endgerät wird benötigt.
Die Teilnehmenden sollten mit dem von ihnen verwendeten Betriebssystem vertraut sein und dieses selbstständig bedienen können.
Biographie: Patricia Jung
Patricia Jung arbeitet als Entwicklerin und „DevOps Engineer“ an der digitalen Infrastruktur der Süddeutschen Zeitung. Sie engagiert sich für Privatsphäre, Klimaschutz und den Einsatz von Open-Source-Software u.a. digitaler Commons im privaten und beruflichen Umfeld.
