Call for Contributions 2025 – eine Einladung an alle Fachfrauen!

Vom 20. August bis 4. September 2025 veranstaltet die Universität Bremen das 28. internationale Sommerstudium der Informatica Feminale im Präsenzformat. Informatikerinnen und interdisziplinär im Fach arbeitende Frauen sind herzlich eingeladen, Lehrangebote zu entwickeln.

Lehrangebote können bis zum 10. Februar 2025 eingereicht werden.
> Download Call for Contributions (pdf)

Wir laden interessierte Dozentinnen ein zu zwei online Info-Veranstaltungen:
am Dienstag, 21.01.2025 ab 19.30 Uhr und am Mittwoch, 22.01.2025 ab 12.00 Uhr
Der Zoom-Link wird nach der Anmeldung an ifis-summerschools@uni-bremen.de zugesandt.

Aktuelle oder grundlegende Themen aus dem gesamten Spektrum der Informatik und verwandter Gebiete sind willkommen.

Die Informatica Feminale stellt eine offene, explorative Lehr- und Lernumgebung dar und bietet jährlich kompakte Lehre zur Informatik für Studentinnen aller Hochschularten und für an Weiterbildung interessierte Frauen. Studieneinstieg, Verbleib im Studium, Berufsübergang und lebenslanges Lernen auf universitärem Niveau stehen dabei gleichermaßen im Blickfeld.

Um ein vielfältiges Programm für unterschiedliche Studienphasen zu erzielen, werden Vorlesungen, Seminare, Workshops aus dem gesamten Spektrum der Fachgebiete gesucht. Insbesondere von Studentinnen des Grundstudiums werden Lehrangebote zu elementaren Fertigkeiten stark nachgefragt. Verbindungen von Theorie und Praxiseinheiten – auch von Ausschnitten zur Vertiefung regulärer Lehrveranstaltungen – sind interessant. Ebenso sind Spezialthemen aus allen Bereichen gewünscht. Veranstaltungen zur Stärkung der sozialen Kompetenzen von Studentinnen sind ebenfalls gefragt. Das Sommerstudium zielt zugleich auf die fachliche Vernetzung von Studentinnen und die berufsbegleitende Weiterbildung von Informatikerinnen auf universitärem Niveau.

Gesucht werden mehrtägige Lehrveranstaltungen und eintägige Workshops. Dozentinnen können die Sommeruniversität als Experimentierfeld für innovative Lehre zu nutzen, um beispielsweise Nachhaltigkeitsthemen intensiver in ihre Informatik-Lehrveranstaltungen zu integrieren und diese mit hoch motivierten Teilnehmerinnen zu erproben. Wir bieten Dozentinnen zugleich weitere Schulungen sowie die Möglichkeit zur Beratung an. Die Universität Bremen vergibt Lehraufträge an die Dozentinnen der Sommeruniversität.

Die Informatica Feminale und die gleichzeitig stattfindende Ingenieurinnen-Sommeruni verstehen sich als ein Netzwerk für Frauen. Wir tauschen uns über technische und soziale Veränderungen aus, die uns täglich begegnen und die wir als Technikerinnen mitgestalten. Erwünscht sind Lehrveranstaltungen und Workshops mit interdisziplinären Bezügen und rund um Studium oder Beruf.

Ein wichtiges Themenfeld ist zudem die digitale Nachhaltigkeit, wobei der Blick auch auf die ökologischen und sozialen Auswirkungen von digitalen Technologien gerichtet werden soll. Erwünscht sind Lehrangebote, die sich beispielsweise mit Ressourcenschonung und -optimierung von Informatiksystemen und Infrastrukturen, Green-Coding, Energieeffizienz, Kreislaufwirtschaft, Regulierung und Standardisierung, Menschen- und Arbeitsrechten in der Produktion, partizipativer Gestaltung, gemeinwohlorientierter Entwicklung oder Konsum von IT-Produkten und Dienstleistungen befassen. Zugleich freuen wir uns über Angebote, die Grundlagenwissen zu den Nachhaltigkeitszielen der Agenden 2030 von UN und EU sowie zur Gleichstellung der Geschlechter als Querschnittsdimension vermitteln.

Wir wünschen uns ebenso Lehrangebote, die sich aus feministischen Perspektiven mit der Anwendung von Technikwissen aus Informatik und Ingenieurwesen in verschiedenen Arbeits- und Lebensbereichen wie zum Beispiel Pflege, Bildung, Gesundheit, Ernährung, Haushalt, Mobilität, Alltagsvernetzung, Werbung, Sport, Militarisierung, etc. beschäftigen. Vorschläge für Angebote, welche die Themen Gender, Geschlechtergerechtigkeit, Feminismus, Technik und Ethik behandeln, sind ausdrücklich erwünscht.

Wir laden Unternehmen mit geschlechtersensiblen Organisationskonzepten und Personalmanagement-Strategien, die Informatikerinnen und Ingenieurinnen berufliche Perspektiven bieten und sie erfolgreich auf ein breites Spektrum an Führungspositionen bringen, herzlich dazu ein, ihre ‚best practices‘ den Teilnehmerinnen der Informatica Feminale zu präsentieren. Gemeinsam mit Studentinnen, Dozentinnen sowie Fachfrauen aus dem Berufsleben wollen wir die verschiedenen Perspektiven diskutieren. Zugleich bieten wir zahlreiche Sponsoring-Gelegenheiten .

Im Studiengang Informatik der Universität Bremen ist die Informatica Feminale Teil des regulären Lehrangebots. Die Auswahl der Lehrveranstaltungen wird durch ein Programmkomitee erfolgen. Internationale Dozentinnen sind sehr willkommen. Unterrichtssprachen sind Deutsch und Englisch.

Bitte machen Sie auch interessierte Kolleginnen, Mitarbeiterinnen und Studentinnen auf diesen Call for Contributions aufmerksam.

Hinweis:
Zeitgleich zur Informatica Feminale findet die Ingenieurinnen-Sommeruni, die Sommeruniversität für Frauen in Elektrotechnik & Informationstechnik sowie aus Maschinenbau & Verfahrenstechnik statt. Hierzu können ebenfalls Lehrangebote eingereicht werden.
Call for Lectures für die Ingenieurinnen-Sommeruni.

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Wunschdozentinnen

Unsere Wunschdozentinnen sind

  • Professorinnen, die engagierte Studentinnen zum Experimentieren mit neuen Lehrkonzepten suchen,
  • wissenschaftliche Mitarbeiterinnen, die eigenständige Lehrveranstaltungen entwickeln und in angenehmer Umgebung durchführen möchten,
  • Praktikerinnen, die ihre Berufserfahrungen weitergeben oder Lehrerfahrungen für eine Hochschulkarriere sammeln wollen,
  • Forscherinnen und Praktikerinnen aus unterschiedlichen Fächern, die sich interdisziplinär mit Informatikthemen auseinandersetzen,
  • Studentinnen, die fachliche Diskussionsrunden zum Austausch von Erfahrungen unter Studentinnen anbieten wollen, und
  • Expertinnen mit Angeboten zur Orientierung im Studienalltag und Berufsübergang.

Von interessierten Dozentinnen benötigen wir bei ihrer erstmaligen Bewerbung bei der Bremer Informatica Feminale eine kurze Darstellung ihres fachlichen Hintergrunds. Weiterhin erfragen wir im Anmeldeformular für Lehrangebote einige Angaben zur Person, die später im Programm veröffentlicht werden. Für Lehrveranstaltungen erhalten die Dozentinnen Lehraufträge der Universität Bremen.

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Planen

Was Sie bei der Planung eines Lehrangebots beachten sollten

Auf den folgenden Webseiten möchten wir Ihnen die Rahmenbedingungen einer Tätigkeit als Dozentin der Informatica Feminale erläutern und Ihnen Hinweise zur Anmeldung eines Lehrangebots geben. Darüber hinaus sind die wichtigsten Punkte zur Anmeldung eines Lehrangebots in einer Planungshilfe zusammengefasst. Berücksichtigen Sie ebenfalls unser festgelegtes Zeitschema und darin fixierte Kursblöcke.

Die einzelnen Punkte werden im Anmeldeformular für die Lehrangebote abgefragt.

Für Fragen und weitere Informationen wenden Sie sich gern an:

Universität Bremen
Informatica Feminale
Postfach 330440
D-28334 Bremen
Tel +49 (0)421 218-64469
E-Mail: if@informatica-feminale.de

oder
Veronika Oechtering
Tel +49 (0)421 218-64463

Henrike Illig
Tel +49 (0)421 218-64467

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Themen der Lehrveranstaltungen

Wir wünschen uns Lehrangebote aus dem gesamten Spektrum der Informatik: Theoretische, Praktische, Technische und Angewandte Informatik, Informatik und Gesellschaft, Bindestrich-Informatiken sowie Veranstaltungen, die interdisziplinäre Themen aufgreifen.

Dozentinnen können die Sommeruniversität als Experimentierfeld für innovative Lehre zu nutzen, um beispielsweise einzelne Themen oder Lehrmethoden intensiver in ihre Informatik-Lehrveranstaltungen zu integrieren und diese mit hoch motivierten Teilnehmerinnen zu erproben. Wir bieten Dozentinnen zugleich weitere Schulungen sowie die Möglichkeit zur Beratung an. Die Universität Bremen vergibt bezahlte Lehraufträge an die Dozentinnen der Sommeruniversität.

Insbesondere von Studentinnen des Grundstudiums werden Lehrangebote zu grundlegenden Fertigkeiten stark nachgefragt. Verbindungen von Theorie und Praxiseinheiten – auch von Ausschnitten zur Vertiefung regulärer Lehrveranstaltungen – sind interessant. Ebenso sind Spezialthemen aus allen Bereichen gewünscht. Zugleich sind Veranstaltungen zur Stärkung der sozialen Kompetenz von Studentinnen sehr willkommen.

Die Informatica Feminale und die gleichzeitig stattfindende Ingenieurinnen-Sommeruni verstehen sich als ein Netzwerk für Frauen. Wir tauschen uns über technische und soziale Veränderungen aus, die uns täglich begegnen und die wir als Technikerinnen mitgestalten. Erwünscht sind dazu Lehrveranstaltungen und Workshops mit interdisziplinären Bezügen und rund um Studium oder Beruf. Zum Beispiel:

Wir wünschen uns Lehrangebote, die sich aus feministischen Perspektiven mit der Anwendung von Technikwissen aus Informatik und Ingenieurwesen in verschiedenen Arbeits- und Lebensbereichen wie zum Beispiel Pflege, Bildung, Gesundheit, Ernährung, Haushalt, Mobilität, Alltagsvernetzung, Werbung, Sport, Militarisierung, etc. beschäftigen. Vorschläge für Angebote, welche die Themen Gender, Geschlechtergerechtigkeit, Feminismus, Technik und Ethik behandeln, sind ausdrücklich erwünscht.

Ein hiermit verbundenes Thema ist zudem die digitale Nachhaltigkeit, wobei der Blick auf die ökologischen und sozialen Auswirkungen von digitalen Technologien gerichtet ist. Erwünscht sind Lehrangebote, die sich beispielsweise mit Ressourcenschonung und -optimierung von Informatiksystemen und Infrastrukturen, Green-Coding, Energieeffizienz, Kreislaufwirtschaft, Regulierung und Standardisierung, Menschen- und Arbeitsrechten in der Produktion, partizipativer Gestaltung, gemeinwohlorientierter Entwicklung oder Konsum von IT-Produkten und Dienstleistungen befassen. Zugleich freuen wir uns über Angebote, die Grundlagenwissen zu den Nachhaltigkeitszielen der Agenden 2030 von UN und EU sowie zur Gleichstellung der Geschlechter als Querschnittsdimension vermitteln.

Unterrichtssprachen sind Deutsch und Englisch.

Wir laden Wissenschaftlerinnen explizit ein, die Sommeruni zum Ausprobieren von veränderten Unterrichtsformaten zu nutzen und dabei Erfahrungen zusammen mit engagierten und interessierten Teilnehmerinnen zu sammeln. Diese offene Situation überrascht neue Dozentinnen immer wieder sehr positiv und motiviert sie für die Lehrtätigkeit in ihren Heimathochschulen.

Gemeinsame Angebote mehrerer Dozentinnen haben sich sehr bewährt; dies kann zugleich ein Weg sein, Interdisziplinarität zu leben.

Hinweis: Wir können keine Lehrveranstaltungen durchführen, die nur einzelne Software-Produkte erläutern. Vielmehr sollten allgemeine Konzepte im Vordergrund stehen.

Bitte sprechen Sie uns gern vorab an. Für die Anmeldung der Lehrangebote benutzen Sie bitte das Anmeldeformular.

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Lehrformen und technische Infrastruktur

Folgende Veranstaltungsformen sind möglich:

  • Kurs
    Grundlagen oder Themenbereiche werden von der Dozentin vermittelt abwechselnd mit vertiefenden Übungen oder Beiträgen der Teilnehmerinnen innerhalb der Unterrichtszeiten,
  • Projekt
    entlang einer größeren Projektaufgabe erarbeiten sich die Teilnehmerinnen ein Thema,
  • Praktikum
    anhand praktischer Aufgabenstellungen werden spezielle Fertigkeiten eingeübt,
  • Workshop
    die Themen werden unter vorheriger Anleitung in Absprache mit den und durch die Teilnehmerinnen erarbeitet.

Veranstaltungsformen können teilweise kombiniert werden.

Bei der Vorbereitung eines Veranstaltungsangebots sollten Sie die gewünschte Zielgruppe der Teilnehmerinnen und notwendige Vorkenntnisse genau benennen.

Bei der gesamten Lehre wird eine gender- und diversitysensible  Umsetzung erwartet.

Externe Dozentinnen erhalten einen Dozentinnen-Account, der zur weitgehenden Nutzung des Lernmanagementsystems sowie der Videokonferenzsysteme der Universität Bremen berechtigt. Die Teilnehmerinnen der Sommeruniversitäten erhalten Gastaccounts.

In der Universität Bremen ist das Lernmanagementsystem STUD.IP im Einsatz, so dass die jeweilige Lerngruppe direkte Zugriffsberechtigungen auf Pad, Wiki, Videos, usw. hat. Dozentinnen können mit dem DoIT-Tool sowie dem EduWork Builder darin auch zeitgesteuerte Aufgaben vorbereiten.
Sobald ein Lehrangebot für die Sommeruniversitäten angenommen ist, bieten wir für die Dozentinnen spezifische Schulungen in Kleingruppen oder in Einzelterminen für diese Systeme an.

Aus datenschutzrechtlichen Gründen akzeptieren wir in den Lehrveranstaltungen keine Nutzung von Tools, die außerhalb der Europäischen Union gehostet werden. Hierzu gibt es keine Ausnahmen. Es wird ebenfalls eine spezifische Schulung zum Datenschutz  durchgeführt werden, die für alle neuen Dozentinnen verpflichtend ist.

Notwendige Software-Installationen, die wir für die Lehrveranstaltung in der Universität Bremen aufsetzen können, müssen langfristig vorab mitgeteilt werden. Es können keine Administrationsrechte für Computerlabore, etc. an Dozentinnen vergeben werden.

Insbesondere wenn die Installation einer Software auf dem Rechner der Teilnehmerin bereits Lehrinhalt sein soll oder rechtekritische Anwendungen benutzt werden sollen, empfehlen wir vorherige Absprachen mit den Organisatorinnen in Bremen.

Bei Präsenzveranstaltungen stehen selbstverständlich WLAN und notwendige Ausstattungen für die Lehre (Beamer, Moderationsmaterialien, etc.) kostenlos in der Universität Bremen zur Verfügung.

Im Anmeldeformular für Lehrangebote können Sie die gewünschte Lehrform und weitere Anforderungen benennen, wir prüfen die Angaben und machen gegebenenfalls Änderungsvorschläge.

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Unterrichtsdauer und -zeiten

Das Sommerstudium wird in Präsenz vom 20. August bis 4. September 2025 stattfinden.
Bei den Präsenz-Sommerunis haben wir ein vorab von den Organisatorinnen in Bremen festgelegtes Zeitschema und darin fixierte Kursblöcke. Dieses Schema kann von Dozentinnen nicht verändert werden.

Download Unterrichtsblöcke

Das Zeitschema ist vorgegeben, um Studentinnen die Anerkennung im Studium zu gewährleisten und um Lehraufträge an die Dozentinnen vergeben zu können.

Die Einteilungen der einzelnen Lehrveranstaltungen innerhalb der drei Sommeruni-Wochen werden basierend auf den Wünschen der Dozentinnen von den Organisatorinnen in Bremen festgelegt. Dabei erfolgt eine Rücksprache mit den Dozentinnen.

Eine Lehrveranstaltung mit Lehrauftrag muss mit mindestens 14 Unterrichtsstunden (1 SWS = Semesterwochenstunde) geplant werden. Es sind auch mehr Unterrichtsstunden möglich. Zudem sind die Arbeitsstunden der Teilnehmerinnen für den Erwerb von Credit Points zu berücksichtigen.
In der Sommeruni 2025 sind zudem eintägige Workshops nur am 1. Samstag (23.8.2025) möglich.
Zur Orientierung und Anregung für eigene Planungen haben wir
Beispiele für Unterrichtsabläufe zusammengestellt.

Das Berechnungsschema finden Sie ebenfalls im Anmeldeformular; dort können Sie auch Ihre Terminwünsche angeben.
(Für unser meantime-online Programm führen wir keinen öffentlichen Call durch.)

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Leistungsanforderungen

Um den Teilnehmerinnen mit den Beschreibungen der Lehrveranstaltungen möglichst genaue Eindrücke von Inhalt, Ablauf und den erwarteten Anforderungen vermitteln zu können, benötigen wir klare Darstellungen von Ihnen. Ziel der Informatica Feminale ist, dass Studentinnen reguläre Leistungsnachweise („Scheine“) und Credit Points erwerben können.

Credit Points

Für Studentinnen aus Bachelor- und Masterstudiengängen müssen Credit Points (CP) nach dem ECTS (European Credit Point Transfer System) ausgewiesen werden. Diese berechnen sich nach Zeitstunden. 1 CP entspricht 30 Zeitstunden an Arbeitsaufwand für die Lehrveranstaltung, wobei sowohl die Unterrichtszeit plus alle weiteren Arbeitszeiten für die Lehrveranstaltung vor, während und nach dem Sommerstudium zusammen gerechnet werden.

Ziel ist mindestens 1 CP pro Lehrveranstaltung. Auch 2 oder mehr Credit Points sind bei aufwendigen Veranstaltungen möglich.

Um Credit Points zu erhalten, müssen die Teilnehmerinnen zusätzlich zum Unterrichtszeitraum in Bremen vorher und/oder nachher zuhause weitere Arbeitsleistungen erbringen. Also beispielsweise:

Credit PointsPräsenzzeit* in Bremen
(* 1 Unterrichtsstunde = 45 Minuten)
Plus Vor- und Nachbereitung
für 1 CP
(also 30 Zeitstunden)
14 Unterrichtsstunden;
also 10,5 Zeitstunden
19,5 Zeitstunden
für 2 CP
(also 60 Zeitstunden)
14 Unterrichtsstunden;
also 10,5 Zeitstunden
49,5 Zeitstunden
für 2 CP
(also 60 Zeitstunden)
28 Unterrichtsstunden;
also 21 Zeitstunden
39 Zeitstunden
für 3 CP
(also 90 Zeitstunden)
28 Unterrichtsstunden;
also 21 Zeitstunden
69 Zeitstunden

Vor- und Nachbereitung
beinhaltet

Literaturrecherche, Vorab-Software-Installationen, Programmierarbeiten, Experimente, Teilnahme am Vortragsprogramm der Sommeruni, Teamarbeit, Hausarbeiten, Ausarbeitung von Referaten, usw. Alle Zeiten werden gleichwertig gerechnet.

Bitte beachten Sie unbedingt, dass die Teilnehmerinnen während ihres Aufenthalts in Bremen in den Pausen oder an Abenden bzw. Wochenenden keine Zeit hierfür haben werden! In Bremen steht Dozentinnen und Teilnehmerinnen nur die Präsenzzeit zur Verfügung.

Bewertung und Benotung

Zusätzlich zur Vergabe von Credit Points müssen die Studienleistungen mit „bestanden“ oder „nicht bestanden“ bewertet werden. Sie können zudem benotet werden, müssen aber nicht!
Die Benotung erfolgt dann entsprechend dem aktuellen Allgemeinen Teil der Bachelorprüfungsordnung der Universität Bremen; genaue Informationen erhalten die Dozentinnen nach der Programmkomitee-Entscheidung.

In allen Lehrveranstaltungen werden den Teilnehmerinnen zusätzlich unbewertete Teilnahmebescheinigungen ausgestellt, wenn die Dozentin dem zustimmt.

Anerkennung

Viele Studentinnen wollen Studienleistungen erbringen, um sie in ihrer Heimathochschule anerkennen zu lassen. Dazu benötigen sie klare Ankündigungen der Leistungsanforderungen und eine genaue Beschreibung der Lehrinhalte vor dem Beginn der Veranstaltung.

Anerkennungen der Studienleistungen im Sommerstudium müssen nach dem Sommerstudium von jeder einzelnen Studentin an ihrem Heimatstudienort selbst eingeholt werden.
Innerhalb der Universität Bremen werden diese Anerkennungen vor dem Sommerstudium festgelegt und auf den Programm-Webseiten der Informatica Feminale bekannt gegeben.

Im Anmeldeformular werden Formulierungsvorschläge aufgeführt.

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