Facts zur Informatica Feminale
Teilnehmerinnen
100-250 Teilnehmerinnen kommen jeweils zu den Sommerstudien der Informatica Feminale in die Universität Bremen. Die studentischen Teilnehmerinnen sind aus allen Fachsemestern des Bachelor-, Master-, und Diplomstudiums Informatik oder verwandter Fächer und reisen aus dem gesamten Bundesgebiet an. Ein Viertel der Teilnehmerinnen sind IT-Fachfrauen, die unterschiedliche fachliche Hintergründe besitzen und beim Sommerstudium spezielle IT-Weiterbildungsangebote auf universitärem Niveau erhalten.
Ziele
Die Informatica Feminale fokussiert auf geschlechtergerechte Studienreformen und auf die Vernetzung unter Frauen in der Informatik. Der Studieneinstieg, der Verbleib im Studium, der Berufsübergang und das lebenslange Lernen auf universitärem Niveau stehen dabei gleichermaßen im Blickfeld.
Lehrangebot
Jährlich bieten etwa 45 Fachdozentinnen innovative Lehre aus allen Bereichen der Informatik an. In der Universität Bremen werden Lehraufträge an die Dozentinnen vergeben und Studentinnen können Scheine bzw. Credit Points erwerben. Beide Seiten erweitern somit ihre Qualifikationen.
Entwicklung
Im Jahr 1997 startete die Informatica Feminale als von Bund und Land Bremen gefördertes Projekt in der Universität Bremen und ist seit 2000 Teil des regulären Lehrangebots. Die zweiwöchige Sommeruniversität wird jährlich im September veranstaltet. Sie erhielt von Anfang an mit bis 250 Teilnehmerinnen großen Zuspruch aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. Deshalb wurde sie 2001 um eine regionale Sommerhochschule in Baden-Württemberg ergänzt. Zudem wurden 2002 in Österreich nach diesem Konzept die ditact_women´s IT summer studies aufgebaut. Schließlich setzte die Waikato-University in Neuseeland in 2005 erstmals das Konzept im angelsächsischen Raum um. Überall finden jährliche Angebote statt.
Erfolge
In der Universität Bremen stiegen die Studentinnenanteile in der Informatik seit 1997 kontinuierlich und liegen seit einigen Jahren deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Der Anteil der Informatikstudienanfängerinnen im WS 2005/6 betrug 31% (bundesweit nur ca. 16%). Unter ihnen starteten mit dem Abschlussziel in Bremen Diplom 26% Studentinnen (bundesweit nur ca. 15%) und mit dem Abschlussziel Bachelor 47% (bundesweit nur ca. 17%).
Termine
von Januar bis Februar 2010:
Aufruf zur Einreichung von Lehrangeboten (Call for Lectures)
ab Mai 2010:
Anmeldebeginn für Teilnehmerinnen der Kurse
6. – 17. September 2010:
13. bundesweites Sommerstudium der Informatica Feminale
Ort
Universität Bremen, Deutschland
Weitere Informationen
bei Veronika Oechtering, Tel. +49-(0)421-218-64463, eMail: oechtering@uni-bremen.de