[Uni-Logo] Universität Bremen
Fachbereich 3 Mathematik / Informatik
Studiengang Informatik
AG Theoretische Informatik

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[Feminale-Logo] Sommerstudium vom 21.9 - 2.10.1998
im Rahmen des Projekts Informatica Feminale - Sommeruniversität für Frauen in der Informatik

Dozentinnen



Ulrike Bergermann (*1964) ist Literaturwissenschaftlerin mit den Arbeitsschwerpunkten Schrift und Bild, Medientheorien und Frauen und dem Promotionsprojekt "Schrift- und Körperbilder. Das Hamburger Notationssystem für Gebärdensprachen". Sie ist Mitarbeiterin im Bremer Frauenkulturhaus TheaLit und war Lehrbeauftragte am Literaturwissenschaftlichen Seminar und am Institut für Deutsche Gebärdensprache der Universität Hamburg sowie an der Kunsthochschule Braunschweig.

Esther Bernds (*1966) ist Diplom-Psychologin im interdisziplinären Forschungszentrum Arbeit und Technik (artec) der Universität Bremen mit dem Promotionsvorhaben "Verteilungskonflikte im öffentlichen Straßenraum - Gerechtigkeits- und Fairneßvorstellungen konkurrierender Interessengruppen". In ihre Diplomarbeit befaßte sie sich mit dem Thema "Naturbewußtsein im Alltag".

Susanne Bødker ist Assistenzprofessorin für Informatik an der Universität Aarhus in Dänemark. Ihre Forschungsinteressen sind Vorgehensweisen und Werkzeuge zur Systementwicklung mit aktiver Einbeziehung der NutzerInnen, Participatory und Cooperative Design, Computer Supported Cooperative Work (CSCW), Rapid Prototyping und Entwurf von Benutzungsschnittstellen und Mensch-Maschine Interaktion.

Dagmar Boedicker ist Übersetzerin und technische Redakteurin; hat den "Handbuch-Knigge" verfaßt, hat mitgearbeitet an der Studie für das Europäische Parlament "Technical Instruments for Political Control and to Improve Participation in the Information Society" und die Projektleitung der Studie für das Europäische Parlament "Women and the Internet" gehabt; hat neben dem Beruf das Grundstudium Politik abgeschlossen

Anita Borg ist Gründungsdirektorin des Institute for Women and Technology bei Xerox PARC, wo sie zugleich wissenschaftliche Mitarbeiterin ist; bis Ende 1997 war sie als beratende Ingenieurin im Digital Equipment Corporation's Network Systems Laboratory. Ihre Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte sind fehlertolerante Betriebssysteme und Leistungsanalysen sowie Electronic Mail Systeme; sie ist Initiatorin und Moderatorin von Systers, des internationalen elektronischen Netzwerks von inzwischen über 2000 Informatikerinnen; 1994 initiierte sie die Konferenzserie Grace Hopper Celebration of Women in Computing.

Ute Bormann (*1958) ist seit 1993 Professorin für Rechnernetze an der Universität Bremen. Ihr wesentlicher Forschungsschwerpunkt ist die rechnergestützte Kommunikation zwischen Menschen, insbesondere offene Dokumentbearbeitung und Architekturen und Protokolle für Multimedia-Konferenzen; in diesem Umfeld Mitarbeit in relevanten internationalen Standardisierungsgremien.

Cornelia Brandt (*1951) ist Diplom-Soziologin und hat 3 Kinder. Sie ist seit 1988 bei der Deutschen Angestellten Gewerkschaft in der Bundesfrauenabteilung beschäftigt. Aufgabenschwerpunkte sind: Neue Technologien und Frauenarbeitsplätze, Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Silvia Breitinger (*1969) ist Diplom-Informatikerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich Mathematik und Informatik der Philipps-Universität Marburg. Sie ist Frauenbeauftragte dieses Fachbereichs. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Programmiersprachen und parallele Programmierung. Ihre Dissertation behandelt Entwurf und Implementierung der parallelen funktionalen Programmiersprache `Eden' (in der Begutachtungsphase).

Anne Brüggemann-Klein ist Professorin für Informatik (Anwendung und Programmierung verteilter Systeme) an der TU München.  Sie hat 1 Kind. Ihre Arbeitsgebiete sind Elektronisches Publizieren, Dokumentenformate, Document Management und Digitale Bibliotheken. Ihr Interesse gilt insbesondere einem Dokumenten-Erstellungsprozeß, der plattformunabhängig ist und Parallelpublikationen auf verschiedenen Medien (Druck, CD-ROM, WWW) zuläßt. Sie hat ein Kind.

Niluefer Caliskan (*1974) studiert Informatik an der Universität Hamburg. Sie organisiert seit einigen Semestern das Frauentutorium ADMINA, in dem semesterweise verschiedene Einführungsveranstaltungen durchgeführt oder theoretische Fachthemen unter Frauen vorgestellt werden. Ihre Interessen sind Frauen in Naturwissenschaft und Technik, Geschäftsprozeßmodellierung, Organisationsanalyse und -design.

Tanja Carstensen (*1971) studierte Soziologie und Pädagogik in Marburg und Hamburg (Schwerpunkte u. a. Gechlechterforschung und Techniksoziologie), war in der Initiative für ein FrauenInternetCafé in Hamburg aktiv und schreibt zur Zeit gerade ihre Diplomarbeit über die Motive feministischer Internetgestalterinnen.

Cecile Crutzen (*1950) ist Diplom-Mathematikerin mit einer pädagogisch -didaktischen Zusatzausbildung, war lange Jahre Gymnasiallehrerin in Maastricht und Dozentin und Koordinatorin für die Lehrerausbildung und -fortbildung in Informatik; arbeitet jetzt als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Open Universiteit Heerlen, Niederlande, in der Fakultät für Technische Wissenschaften; ihr Forschungsschwerpunkt ist "Feministische Analyse von Informatik und Informatikunterricht".

Helga Dickel (*1957) absolvierte ein Soziologiestudium; arbeitete mehrere Jahre als wiss. Mitarbeiterin am Interdisziplinäres Forschungszentrum Frauenforschung der Universität Bielefeld sowie im Feministischen Archiv und Dokumentationszentrum (jetzt FrauenMediaTurm, Köln); sie gründete 1995 mit Carolina Brauckmann zusammen die Firma "die media - frauen - information - online" in Köln mit den Schwerpunkten Internetschulungen, CD-ROM Frauennetze 98/99, KreativText sowie Informations- und Recherchedienste; ihre Arbeitsinteressen sind Frauen und Online-Kommunikation sowie feministische Informationspolitik; sie hat 1 Kind (inzwischen 18 Jahre alt).

Ulrike Erb (*1957) ist promovierte Diplom-Informatikerin; arbeitet als Projektleiterin Qualitätsmanagement in der Softwarefirma Notes Development GmbH, Hannover; ihre Forschungsinteressen sind Frauenforschung, Qualitätsmanagement und sozialorientierte und angewandte Informatik; hat langjährige Berufserfahrungen außerhalb der Universität als Referentin bei der Bundestagsfraktion der Grünen und als Qualitätsbeauftragte im Krankenhaus.

Ursula Marianne Ernst (*1946), Dr. phil., ist Assistentin an der Wirtschaftsuniversität Wien, Abteilung für Angewandte Informatik, mit dem Schwerpunkt in der Lehre: Standardsoftware, wissenschaftliche Internetdienste und HTML. Langjährige Erfahrung als Lektorin in philosophischer Frauenforschung mit zahlreichen Publikationen. Sie hat 1 Kind.

Christiane Floyd (*1943) ist Professorin für Informatik mit dem Schwerpunkt Softwaretechnik an der Universität Hamburg; hat 2 Kinder; ihre Forschungsschwerpunkte sind Softwareentwicklungsmethoden, menschengerechte Gestaltung von computergestützten Systemen, philosophische Grundlagen der Informatik, Informatik und Ethik; hat einen wesentlichen Beitrag zur Veränderung der Sichtweise in der Softwareentwicklung geleistet.

Ursula Goltz (*1954) ist Professorin an der Universität Hildesheim mit dem Schwerpunkt "Programmiersprachen"; hat langjährige Berufserfahrungen außerhalb der Universität als mathematisch-technische Assistentin bei der Mannesmann-Datenverarbeitung GmbH und als wissenschaftliche Angestellte bei der GMD; ihre Forschungsinteressen sind Petrinetze, parallele und verteilte Systeme.

Frances Grundy (*1942) hat seit 1965 in der Informatik in England gearbeitet, zunächst in der Industrie und dann an der Universität. Derzeit ist sie Lecturer in Computer Science an der University of Keele, wo sie vor allem Datenbanken und Softwareentwicklung unterrichtet. Sie hat 3 Kinder. Sie war bis vor kurzem Sprecherin der britischen Informatikerinnenorganisation "Women into Computing" und engagiert sich weiterhin, die Gleichstellung von Frauen in der Informatikausbildung und Beschäftigung zu erreichen.

Edeltraud Hanappi-Egger (*1964) ist Assistenzprofessorin im Institut für Gestaltungs- und Wirkungsforschung in der Abteilung für CSCW an der TU Wien mit dem Schwerpunkt "Computerunterstützte Gruppenarbeit"; hat 2 Kinder; ihre Forschungsinteressen sind Gruppenentscheidungssysteme, angewandte Spieltheorie, partizipative Systemgestaltung, Frauen und Technik.

Eva Hornecker (*1967) ist Diplom-Informatikerin; arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Projekt EUGABE am Institut "Arbeit und Technik (artec)" der Universität Bremen; ihre Interessensgebiete sind u.a. Hochschuldidaktik, neue Benutzungsschnittstellen, Informatik und Gesellschaft, Objektorientierung, KI; sie hat Lehrerfahrungen in hochschuldidaktischen Kursen sowie Informatikseminaren.

Susanne Huber ist promovierte Physikerin und Postdoktorandin an der Universität Zürich (DFG Postdocstipendium), Abteilung für Allgemeine und Entwicklungspsychologie. Sie war Doktorandin am Max Planck Institut für biologische Kybernetik in Tübingen. Ihre Forschungsschwerpunkte sind 3D Computergraphik, Genetische Algorithmen, Robotik und Visuelle Informationsverarbeitung von Fliegen.

Michaela Huhn (*1966) ist promovierte Diplom-Informatikerin; arbeitet am Institut für Rechnerentwurf und Fehlertoleranz an der Universität Karlsruhe; ihre Forschungsinteressen sind formale Spezifikationen, verteilte und parallele Systeme, temporale Logik und Verifikation, sowie Datenschutz und IT-Sicherheit; langjährige selbständige Lehrerfahrungen u.a. in Semantische Modelle verteilter Systeme, Anwendungen formaler Entwurfsmethoden.

Martina Janßen (*1960) ist Gärtnerin und staatl. anerk. Heilpädagogin in einer Institution zur Frühförderung in Kalkar. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Körperarbeit, Psychomotorik, Tanz und rhythmisch-musikalische Erziehung. Sie verfügt über langjährige Berufserfahrung mit Erwachsenen und Kindern in unterschiedlichen Altersgruppen ;Fortbildungen in Entwicklungsbegleitung und sensorischer Integration (SI) bei INFO-Doering, Bremen.

Sylvia Johnigk ist Diplom-Informatikerin und arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der GMD - Forschungszentrum Informationstechnik GmbH in der Gruppe SPAS (Security Policies in Autonomous Systems. Ihre Forschungsinteressen sind Informationssicherheit, Sicherheitsmodelle, -politiken, im speziellen beschäftigt sie sich mit der Analyse und Spezifikation des Laufzeitverhaltens von Sicherheitspolitiken.

Doris Köhler (*1954) ist Diplom-Informatikerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin im Regionalen Rechenzentrum der Universität Hamburg. Sie baute dort eine Multimedia-Werkstatt und einen Multimedia-Pool auf. Sie verfügt über mehrjährige Lehrerfahrung zu den Themen Netze und Hypertext/Hypermedia, im Rechenzentrum und durch Lehraufträge im Fachbereich Sprachwissenschaften der Universität Hamburg sowie im Fachbereich Informatik der Universität Klagenfurt.

Renate Klempien-Hinrichs ist Diplom-Informatikerin und Doktorandin im Fachbereich Mathematik/Informatik der Universität Bremen. Ihr Arbeitsschwerpunkt liegt im Bereich der Graphtransformationssysteme. Sie hatte ein halbjähriges Forschungsstipendium an der Universität Bordeaux und war wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Projekt "Erzeugung von Collagen und Mustern durch Hyperkantenersetzung".

Hedda Mahnhardt ist seit vielen Jahren Feldenkrais-Lehrerin und Krankengymnastin, die sich im Laufe der Jahre aus ihrer beruflichen Erfahrung heraus der ganzheitlichen Behandlung zugewandt hat. Sie ist in eigener Praxis freiberuflich in Bremen niedergelassen und hat bei Mia Segal, MoshÈ Feldenkrais' langjähriger Assistentin, die Ausbildung zur Feldenkrais-Lehrerin absolviert.

Ruth Marzi ist promovierte Informatikerin mit einem Abschluß Master of Science in Computer Science von der University of Kansas, USA; arbeitet als Oberingenieurin im Fachbereich Maschinenbau an der TU Berlin; hat langjährige Lehr- und Forschungserfahrungen an verschiedenen Universitäten in den USA, an der TU Berlin und Fachhochschulen; ihre Forschungsschwerpunkte sind Mensch-Maschine-Schnittstellen, Künstliche Intelligenz und Qualitätsmanagement.

Susanne Maaß (*1952) ist habilitierte Informatikerin und hat 1 Kind. Sie war 15 Jahre lang tätig in Forschung und Lehre am Fachbereich Informatik, Uni Hamburg: Software-Ergonomie, Informatik und Gesellschaft, Frauen und Computer; danach Gründung der CARO GmbH: Beratung von Betrieben bei der Umsetzung der neuen Arbeitsschutzrichtlinien, Belastungsanalysen an Bildschirmarbeitsplätzen.

Barbara Messing (*1963) ist Diplom-Mathematikerin, promovierte Informatikerin und (bis Oktober 1998) Post-Doktorandin im Graduiertenkolleg "Beherrschbarkeit komplexer Systeme" an der Fakultät für Informatik der Universität Karlsruhe; hat ein Kind. Sie hat vielseitige Lehrerfahrungen an der FH Karlsruhe und der Berufsakademie. Ihre Forschungsinteressen sind Wissensrepräsentation und Kognition, nichtklassische Logik, philosophische Aspekte der Künstlichen Intelligenz, Methodik wissenschaftlicher Arbeit, Wissenschaftskommunikation.

Erdmuthe Meyer zu Bexten (*1962) ist seit zwei Jahren Professorin für Praktische Informatik an der FH Gießen-Friedberg; ihre Interessensschwerpunkte sind Simulationen für Signalverarbeitende Systeme, Medizinische Bildverarbeitung und insbesondere HCI; zur Zeit richtet sie ein Zentrum für sehbehinderte und blinde Studierende ein, um ihnen an der Hochschule ein optimales Studium in Informatik oder Wirtschaftswissenschaft zu ermöglichen.

Veronika Oechtering (*1959) ist Diplom-Informatikerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt "Informatica Feminale - Sommeruniversität für Frauen in der Informatik" am Studiengang Informatik der Universität Bremen; hat ein Kind. In ihrer Dissertation untersucht sie die Technikgestaltung im Bibliotheks- und Dokumentationswesen, weitere Forschungsinteressen sind Frauenforschung und Geschichte der Informatik; sie hat langjährige selbständige Lehrerfahrung in Bereich Informatik und Gesellschaft, speziell Datenschutz und Informationssysteme.

Wiebke Oeltjen (*1963) ist Diplom-Informatikerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich Informatik der Universität Hamburg. Sie arbeitet im Bereich Angewandte und Sozialorientierte Informatik (ASI). Ihre Forschungsschwerpunkte sind Dokumentenverarbeitung, Software-Ergonomie, Mensch-Computer Interaktion.

Helene von Oldenburg (*1953) ist promovierte Agrarwissenschaftlerin mit Diplom in Freier Kunst der Hochschule für bildende Künste in Hamburg. Ausstellungen: "Der Imaginale Ort IV", "Nine Sculptures New York 1993", "Information Molecules", "Spuren der Zukunft. Neue Wege der experimentellen Spinnenforschung.", "SpiderFeminism". Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Kunsttheorie, Kuratorin und Cyberfeminismus.

Barbara Paech (*1959) ist promovierte Informatikerin und Leiterin mehrerer Forschungsprojekte am Institut für Informatik der TU München im Bereich Software Engineering in Zusammenarbeit mit der Industrie; hat zwei Kinder. Ihr besonderes Interesse gilt einem an den NutzerInnen und ihren Aufgaben ausgerichteten Softwareentwicklungsprozeß.

Ulrike Petersen ist Diplom-Informatikerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin der GMD - Forschungszentrum Informationstechnik GmbH. Sie arbeitete in unterschiedlichen Projekten von der Betriebssystementwicklung über die Anwendungsentwicklung bis zur Beratung kleiner und mittlerer Betriebe. Einige Jahre war sie in der freien Wirtschaft tätig. Sie ist aktiv im Bereich "Frauen in den Forschungszentren" und z.Z. mit anwendungsorientierten Projekten zum Thema "Agenda 21" beschäftigt.

Claudia Reiche (*1961) ist Literaturwissenschaftlerin, Autorin und Performancekünstlerin. Sie arbeitet im Forschungsprojekt "Körperbilder. Mediale Verwandlungen des Menschen in der Medizin", geleitet von Prof. Marianne Schuller, als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Universität Hamburg und ist Mitarbeiterin des Frauenkulturhauses TheaLit Bremen. Arbeitsgebiet: "Lebende Bilder aus dem Computer. Medizinische Visualisierungstechniken, Artificial Life und elektronische Unterhaltung".

Ingrid Rügge (*1959) ist Diplom-Informatikerin im interdisziplinären Forschungszentrum Arbeit und Technik (artec) der Universität Bremen mit dem Promotionsvorhaben "Entwicklung einer realitätsorientierten Benutzungsschnittstelle für Werkstattrechner", gefördert von der FNK der Universität Bremen. Sie ist seit vielen Jahren in verschiedenen Projekten der Frauenförderung engagiert, z.Z. im Projekt "Informatica Feminale - Sommeruniversität für Frauen in der Informatik".

Heidi Schelhowe (*1949) ist promovierte Informatikerin und Hochschulassistentin am Institut für Informatik an der Humboldt-Universität zu Berlin; hat zwei Kinder. Sie hat promoviert zum Thema "Das Medium aus der Maschine. Sichtweisen des Computers in der Informatik". Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich "Bildung und Informatik" und "Informatik und Gesellschaft", insbesondere Wissenschaftstheorie, Informationsgesellschaft und Frauenforschung.

Jutta Schenck (*1968) studiert Informatik an der Universität Hamburg. Sie organisiert seit einigen Semestern das Frauentutorium ADMINA, in dem semesterweise verschiedene Einführungsveranstaltungen durchgeführt oder theoretische Fachthemen unter Frauen vorgestellt werden. Ihre Studieninteressen liegen in der Softwareergonomie und der Anwendungsanalyse.

Barbara Schmidt-Belz ist Diplom-Informatikerin und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen der GMD - Forschungszentrum Informationstechnik GmbH. Sie hat langjährige Erfahrung aus unterschiedlichen Entwicklungs- und Anwendungsprojekten, speziell in der Arbeit mit den NutzerInnen. Ihre fachlichen Schwerpunkte sind u.a. Information Engineering, Usability und Ergonomie.

Martina Schollmeyer (*1954) hat nach dem FH-abschluß in Technischer Informatik den Master of Science in Electrical Engineering und in Computer Science sowie den Ph.D. in Computer Science von der Universität in Missouri-Rolla, Rolla, USA erhalten; arbeitet als Projektleiterin am Forschungsinstitut für angewandte Softwaretechnologie (FAST e.V.) in München; ihre Forschungsinteressen sind Multimedia und Web-Engineering, Datenschutz und Internet, Parallele und verteilte Systeme, Informatikausbildung.

Silke Seehusen (*1953) ist Professorin für Softwaretechnik, Künstliche Intelligenz und Systemprogrammierung an der FH Lübeck; ihre Arbeitsgebiete umfassen Objektorientierte Systementwicklung, Objektorientierte Programmierung und Entwicklung von Multimediaanwendungen; ist an dem Projekt Multimedia an Hochschulen für Frauen beteiligt.

Brunhilde Steckler (*1952) ist Professorin für Europäisches und Internationales Wirtschaftsrecht am Fachbereich Wirtschaft der FH Bielefeld. Sie war zuvor als akad. Rätin an der Uni Bayreuth und als Rechtsanwältin in einer Kanzlei beim Bundesgerichtshof in Karlsruhe tätig. Ihr Forschungsinteressen liegen im Vertrags- und Computerrecht. Sie hat verschiedene Projekte der angewandten Forschung zum Vertragsrecht im Internet und zum Urheberrechtsschutz multimedialer Präsentationen durchgeführt, mehrere Forschungsaufenthalte verbrachte sie an ausländischen Hochschulen.

Hilda Tellioglu (*1967) ist promovierte Diplom-Informatikerin; derzeit tätig als freiberufliche Beraterin und Trainerin im Bereich Informatik sowie als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lektorin am Institut für Gestaltungs- und Wirkungsforschung an der TU Wien; ihre Forschungsgebiete sind Software-Technologie in einer vernetzten Arbeitsumgebung, kooperatives Arbeiten in Systementwicklungsgruppen, Computerunterstützung des kooperativen Arbeitens, Datensicherheit und Datenintegrität in verteilten Datenbanken.

Sabine Tieck studiert Informatik an der Universität Hamburg. Seit einigen Semestern ist sie aktive Teilnehmerin am Frauentutorium ADMINA, indem sie sich an Vorträgen beteiligt und Neueinsteigerinnen einführt.

Ute Twisselmann ist promovierte Diplom-Mathematikerin; arbeitet am Wissenschaftlichen Zentrum Heidelberg in der Abteilung für Decision Technologies; Schwerpunkt ihrer Tätigkeit im WZH: Optimierung; hat langjährige Berufserfahrung als Entwicklerin bei IBM, Böblingen, mit dem Schwerpunkt: Betriebssystementwicklung, Ausbildung von Managern in objektorientierter Programmierung, Produktentwicklung in der Abteilung OO Reengineering Solutions; hat vor dem Studium eine Berufsausbildung und Berufserfahrungen als Mathematisch-technische Assistentin.

Angi Voss (*1954) ist promovierte Informatikerin und Mitarbeiterin der GMD in St. Augustin. Sie war in einer Reihe von KI-Forschungsprojekten leitend tätig, seit 1996 in der Forschungsgruppe CSCW. Ihre Forschungsinteressen sind: das Web als sozialer Raum, Agenten für Informationssuche und als Mediatoren, gemeinsamer Aufbau von Informations- und Wissensbeständen, personalisierte Repräsentationen, Gesten zur Interaktion in virtuellen Umgebungen.

Karin Vosseberg (*1962) ist promovierte Diplom-Informatikerin; arbeitet in dem Projekt "Informatica Feminale - Sommeruniversität für Frauen in der Informatik" am Studiengang Informatik der Universität Bremen; hat 2 Kinder; ihre Forschungsschwerpunkte sind Sicherheit in Betriebssystemen, Softwaretechnik speziell Objektorientierung, Frauenforschung, Curriculare Entwicklungen; hat selbständige Lehrerfahrungen u. a. in Softwaretechnik, Konzepte der Objektorientierung, Nachrichtensysteme.

Heike Wagner (*1970) studiert Informatik an der Universität Hamburg. Seit einigen Jahren aktive Teilnehmerin am Frauentutorium ADMINA. Ihre Studieninteressen sind Kognitionswissenschaft und Webanwendungen.

Heike Wehrheim (*1964) ist promovierte Diplom-Informatikerin und mathematisch-technische Assistentin; arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Hildesheim; hat 2 Kinder. Ihre Forschungsschwerpunkte sind formale Spezifikationen, Prozeßalgebren, reaktive Systeme, parallele und verteilte System; hat langjährige selbständige Lehrerfahrungen u.a. in Prozeßalgebren, Systementwurf, Formale Methoden, usw.

Heike Wiesner (*1966) ist Diplom-Soziologin im interdisziplinären Forschungszentrum "Arbeit und Technik (artec)" der Universität Bremen mit dem Promotionsvorhaben "Ein systematischer Überblick über die naturwissenschaftskritischen Diskurse: Science in action - gender in the making". Ihre Forschungsschwerpunkte sind Science Technology Studies und Gender Studies. Mehrere Auslandsaufenthalte in England und den USA. Sie hat ein Kind.

Gabriele Winker (*1956) ist Professorin für Arbeits- und Sozialwissenschaften und Frauenbeauftragte an der FH Furtwangen. Durch ihren beruflichen Werdegang wurde sie zu einer Grenzgängerin zwischen Sozialwissenschaften und Informatik. In Ihrer Forschung geht es ihr darum, wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Frauenforschung mit praktisch-politischem Handeln zu verbinden. Ihr gegenwärtiger Schwerpunkt liegt in der Gestaltung der Informationsgesellschaft aus der Perspektive von Frauen. Sie leitet eine Arbeitsgruppe zu dieser Thematik im Rahmen der Initiative Forum Info2000.

Susanne Zwingel (*1968) hat politische Wissenschaft studiert und arbeitet als Übersetzerin und im journalistischen Bereich; ihre Forschungsinteressen sind Feministische Theorie und Geschlechterforschung, Transitionsforschung, Demokratietheorie, das politische Denken Hanna Ahrendts; sie leitet das Projekt "Lehrauftrags-Pool für Frauen- und Geschlechterforschung an der Uni Hamburg".


zur Einladung


Gültig bis 31.05.2000. Letzte Änderung 03/98. C.D.