| Universität
Bremen Fachbereich 3 Mathematik / Informatik Studiengang Informatik AG Theoretische Informatik
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Sommerstudium vom 21.9 - 2.10.1998 im Rahmen des Projekts Informatica Feminale - Sommeruniversität für Frauen in der Informatik Basisveranstaltungen |
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In den hier angebotenen Kursen werden zum einen grundlegende Fähigkeiten für Informatikerinnen vermittelt, zum anderen aber auch allgemeinere Erfahrungen und Perpektiven in der Informatik diskutiert.
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| Programmierkurs Java I Prof. Dr. Silke Seehusen, FH Lübeck und Dipl.-Inform. Eva Hornecker, Uni Bremen
Programmierkurs Java II
Informationsrecherche im Internet - Bibliotheken und
Datenbanken zum Fachgebiet Informatik
Schreibwerkstatt - Informatikerinnen schreiben
verständlich
Informationen aufbereiten für den interaktiven
Zugang: eine Schlüsselqualifikation für junge
WissenschaftlerInnen
ADMINA-IN-BREMEN
Publizieren im Netz mit HTML
Schöner Arbeiten im Cyberspace?
Anforderungen an Telearbeit und telearbeitenden Frauen
Objectivism and Interactionism in Computing or Lifting
the Spell of Science
Informatische Bildung in der Schule: Konstruktion von
Maschinen oder Gestaltung der Informationsgesellschaft?
Frauenpower im Studium
Wissenschaft - ein
Berufsfeld auch für
mich?
Promotion - ein langer
Leidensweg?
Erfahrungen und Perspektiven mit dem
Sommerstudium
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| In dem Kurs wird eine Einführung ins Programmieren gegeben.
Der Schwerpunkt liegt auf dem Programmieren als praktische Tätigkeit,
die Entwerfen, Implementieren, Testen, Fehler finden, Fehler korrigieren,
Programme Verbessern und Programme Erweitern umfaßt. Als Programmiersprache
wird Java eingeführt, die moderne, objektorientierte Konzepte enthält
und sich auch für kleine (und große) attraktive Programme im WWW
eignet. Der Kurs besteht aus Vorlesungsanteilen und betreuten Übungen
- Praxis - am Rechner. Bei letzteren wollen wir in der zweiten Hälfte
des Kurses projektartig vorgehen und so Eurer Kreativität Freiräume
lassen. Programmieren wird auch durch eigene Erfahrung und durch das Aufnehmen
der Erfahrung anderer gelernt. Deshalb stehen wir Euch mit intensiver Betreuung
zur Seite und versuchen, unsere eigenen, im Laufe der Zeit erlernten Tips
und Kniffe weiterzugeben. Damit auch unser Körper im Rahmen dieses Kurses
zu seinem Recht kommt, haben wir vor, den Ablauf (und uns) durch Bewegungs-
und Entspannungsübungen aufzulockern.
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| In dem Kurs wird eine Einführung ins Programmieren gegeben. Der Schwerpunkt liegt auf dem Programmieren als praktische Tätigkeit, die Entwerfen, Implementieren, Testen, Fehler finden, Fehler korrigieren, Programme Verbessern und Programme Erweitern umfaßt. Als Programmiersprache wird Java eingeführt, die moderne, objektorientierte Konzepte enthält und sich auch für kleine (und große) attraktive Programme im WWW eignet. Der Kurs besteht aus Vorlesungsanteilen und betreuten Übungen - Praxis - am Rechner. Bei letzteren wollen wir in der zweiten Hälfte des Kurses projektartig vorgehen und so Eurer Kreativität Freiräume lassen. Programmieren wird auch durch eigene Erfahrung und durch das Aufnehmen der Erfahrung anderer gelernt. Deshalb stehen wir Euch mit intensiver Betreuung zur Seite und versuchen, unsere eigenen, im Laufe der Zeit erlernten Tips und Kniffe weiterzugeben. Damit auch unser Körper im Rahmen dieses Kurses zu seinem Recht kommt, haben wir vor, den Ablauf (und uns) durch Bewegungs- und Entspannungsübungen aufzulockern. | ||||||||||||||||||
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Es wird ein Überblick über für die Informatik
nützliche Bibliotheken und Dokumentsammlungen gegeben, der folgende
Schwerpunkte umfaßt:
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| Auch wenn immer mehr grafische Elemente die SW-Oberflächen beleben, wird auf absehbare Zeit geschriebene oder gesprochene Sprache das wichtigste Element der Kommunikation bleiben. In Ihrer Arbeit schreiben Sie als Ingenieurinnen Online-Hilfen und andere Dokumentation, als Wissenschaftlerinnen präsentieren Sie schriftlich die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeit und als Dozentinnen verfassen Sie Unterlagen für die Lehre oder erstellen Multimedia-Produkte. Wir sollten uns sowohl als Theoretikerinnen als auch als Praktikerinnen zum verständlichen Schreiben verpflichtet fühlen, denn die Öffentlichkeit wie auch die Anwender von Software haben ein Recht auf Texte, mit denen sie etwas anfangen können. Sie als angehende Informatikerinnen können Ihrer gesellschaftlichen Verantwortung unter anderem dadurch nachkommen, daß Sie ihre Arbeitsergebnisse so aufbereiten, daß die Betroffenen verstehen. | ||||||||||||||||||
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| Veröffentlichungen in Electronic Journals, Darstellung
von Forschungsergebnissen auf CDs oder im Internet nehmen zu. Oft bleibt
die Qualität hinter der Papierversion zurück. Für das Lesen
am Bildschirm sollen hochauflösende Graphiken oder briefmarkengroße
Videos und Animationen entschädigen. Manchmal werden Papierbeiträge
einfach nur digitalisiert und als Scrolltext zur Verfügung gestellt. Den logischen Aufbau von wissenschaftlichen Dokumenten lernen junge WissenschaftlerInnen während ihres Studiums. Wie sie allerdings die gleichen Inhalte für den interaktiven, nichtlinearen Zugang aufbereiten sollen, erfahren sie nicht genauso zwangsläufig. Im Vortrag werden einige Kriterien entwickelt für die Gestaltung nichtlinear zugänglicher Informationen und die Anforderungen an die entsprechende Qualifikation von WissenschaftlerInnen. |
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| Im Rahmen einer zweitägigen Veranstaltung sollen theoretische und praktische Grundlagen der Rechnernutzung im Studium vermittelt werden. Der erste Tag dient als Einführungsveranstaltung für eine Fortsetzung am zweiten Tag. Dabei werden wir uns zunächst mit der Nutzung der Unix-Umgebung und einer Einführung in HTML und Perl beschäftigen. Daraufaufbauend werden wir uns dann mit Datenbanken im allgemeinen befassen, indem wir diese im WWW anbinden. Schwerpunktmäßig werden wir uns mit der Erzeugung dynamischer HTML-Seiten, das Einbetten der Datenbankanfragen in HTML-Seiten und dem Anlegen von Datenbanken. | ||||||||||||||||||
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Nach einer Kurzeinführung in die HTML-Philosophie
(Browser-abhä,ngiges Strukturieren einer Netzseite mit der Sprache HTML)
folgt:
Innerhalb der vorgegebenen Zeit soll jede Teilnehmerin eine passable Seite erstellen können. |
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| Können Wünsche und Hoffnungen von Frauen auf eine flexiblere Zeiteinteilung und eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie durch Telearbeit realisiert werden? Um diese Frage zu beantworten, werden wir uns das vielältige Gesicht der Telearbeit anschauen, die Anforderungen betrachten, die diese neue Arbeitsform an Beschäftigte stellt, die Veränderungen, die sich auf die geschlechtsspezifische Arbeitsteilung ergeben - können - und die Anforderungen, die wir stellen müssen, damit Telearbeit sozialverträglich gestaltet werden kann. | ||||||||||||||||||
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| In this seminar we will examine the influence of traditional science on computing. Using the work of Evelyn Fox Keller and others we shall look first at the sexual metaphors in Platonic science, the experimental science of Francis Bacon and other Western seventeenth century philosophies. We will then look at other factors such as the role of witchcraft and objectivity and the way these affect our view of science, scientists and gender today. The second part of the seminar asks why computer scientists call computing a 'science' and branches of it 'engineering' and examines how the development of computing has been influenced by the scientific method particularly with respect to a class of beliefs labelled 'objectivism'. In contrast to this there is the alternative approach labelled 'interactionism' (which is distinct from 'interaction' as in the context of 'interactive computer systems') already in use to some extent and which might, if used more widely, lead to a more accessible and democratic computing. | ||||||||||||||||||
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| Informatikunterricht an den allgemeinbildenden Schulen orientiert auf die technische Konstruktion von Maschinen, die eine Tätigkeit für wenige Spezialisten ist, und spricht immer weniger Schüler, schon gar nicht Schülerinnen an. Informatische Bildung muß aber verstanden werden als Beitrag zu einer Allgemeinbildung, die die Menschen befähigt, die Informationsgesellschaft mitzugestalten. Um zu erfahren, was dazu über Informationstechnologie, ihre Anwendungen und ihren Kontext gelernt werden muß, sollten wir uns an Bedürfnissen von Mädchen und Frauen orientieren. | ||||||||||||||||||
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| Erfolg im Studium ist weder Zufall noch genetisch bedingt. Ebenso wichtig wie eine fachliche Begabung ist es, sich im Uni-Dschungel zurecht zu finden, sein Studium und sich selbst effektiv zu organisieren und vor Schwierigkeiten nicht zu kapitulieren. Im Workshop geht es um die Klippen und Fallstricke des Studiums und der Hochschule. Thema des Workshops: (Über)leben in der Männerdomäne Informatik; wie funktioniert Wissenschaft; was ist die "scientific community"; wissenschaftliche Abschlußarbeiten; Organisation; Zeitmanagement; Motivation. | ||||||||||||||||||
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| Wissenschaftlerinnen aus der Informatik stehen den Studentinnen Rede und Antwort. Sie berichten über ihr Studium, ihren Werdegang und ihre Arbeit. | ||||||||||||||||||
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| Während der Promotionsphase setzen wir uns über mehrere Jahre intensiv mit einem Thema auseinander: Suche nach dem geeigneten Thema, Abtauchen in die Tiefe, den Blick nicht verlieren für das Wesentliche. Phasen der Euphorie stehen im ständigen Wechsel mit Phasen des Frustes. Der Workshop soll einem allgemeinem Erfahrungsaustausch dienen zwischen Frauen, die eine Promotion anstreben. | ||||||||||||||||||
| Wir möchten mit den Teilnehmerinnen und Dozentinnen die Erfahrungen im Sommerstudium austauschen und mögliche Formen entwickeln, die die Kommunikation und den Fachaustausch des Sommerstudiums auch nach den zwei Wochen in Bremen aufrecht erhalten. Weitere Vorbereitungen für zukünftige Sommerstudien und Kommunikation über andere Angebote des Projekts sollen ebenfalls einbezogen werden. | ||||||||||||||||||
![]() zur Einladung |
Gültig bis 31.05.2000. Letzte Änderung 03/98. C.D. |
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