[Uni-Logo] Universität Bremen
Fachbereich 3 Mathematik / Informatik
Studiengang Informatik
AG Theoretische Informatik

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[Feminale-Logo] Sommerstudium vom 21.9 - 2.10.1998
im Rahmen des Projekts Informatica Feminale - Sommeruniversität für Frauen in der Informatik

Basisveranstaltungen



In den hier angebotenen Kursen werden zum einen grundlegende Fähigkeiten für Informatikerinnen vermittelt, zum anderen aber auch allgemeinere Erfahrungen und Perpektiven in der Informatik diskutiert.

Programmierkurs Java I
Prof. Dr. Silke Seehusen, FH Lübeck und Dipl.-Inform. Eva Hornecker, Uni Bremen

Programmierkurs Java II
Dipl. Inform. Silvia Breitinger, Uni Marburg

Informationsrecherche im Internet - Bibliotheken und Datenbanken zum Fachgebiet Informatik
Dipl.-Inform. Veronika Oechtering, Uni Bremen

Schreibwerkstatt - Informatikerinnen schreiben verständlich
Dagmar Boedicker, München

Informationen aufbereiten für den interaktiven Zugang: eine Schlüsselqualifikation für junge WissenschaftlerInnen
Dipl. -Inform. Doris Köhler, RZ Uni Hamburg

ADMINA-IN-BREMEN
Stud.-Inform. Niluefer Caliskan, Stud.-Inform. Jutta Schenk, Stud.-Inform. Sabine Tieck, Stud.-Inform. Heike Wagner, Uni Hamburg

Publizieren im Netz mit HTML
Dr. phil. Ursula Marianne Ernst, Wirtschaftsuni Wien, Österreich

Schöner Arbeiten im Cyberspace? Anforderungen an Telearbeit und telearbeitenden Frauen
Dipl.-Soz. Cornelia Brandt, DAG, Hamburg

Objectivism and Interactionism in Computing or Lifting the Spell of Science
Dr. A. Frances Grundy, Uni of Keele, Großbritannien

Informatische Bildung in der Schule: Konstruktion von Maschinen oder Gestaltung der Informationsgesellschaft?
Dr. Heidi Schelhowe, HU Berlin

Frauenpower im Studium
Dr. Barbara Messing, Uni Karlsruhe

Wissenschaft - ein Berufsfeld auch für mich?
Moderatorin: Dipl.-Inform. Veronika Oechtering, Uni Bremen

Promotion - ein langer Leidensweg?
Dr. Karin Vosseberg, Uni Bremen

Erfahrungen und Perspektiven mit dem Sommerstudium
Projektteam der Informatica Feminale ,Uni Bremen




IF 3-591 a Programmierkurs Java
 belegt! Prof. Dr. Silke Seehusen, FH Lübeck
Dipl.-Inform. Eva Hornecker, Uni Bremen
  Mo. 21.9. 14-18 Uhr
Di. 22.9. 8-12 und 14-16 Uhr 
Mi. 23.9. 8-12 und 14-16 Uhr 
Do. 24.9. 8-12 und 14-16 Uhr 
Fr. 25.9. 8-12 und 14-16 Uhr
Programmierpraktikum
  Voraussetzungen: Grundkenntnisse in einer Programmiersprache
  Teilnehmerinnen: 16
In dem Kurs wird eine Einführung ins Programmieren gegeben. Der Schwerpunkt liegt auf dem Programmieren als praktische Tätigkeit, die Entwerfen, Implementieren, Testen, Fehler finden, Fehler korrigieren, Programme Verbessern und Programme Erweitern umfaßt. Als Programmiersprache wird Java eingeführt, die moderne, objektorientierte Konzepte enthält und sich auch für kleine (und große) attraktive Programme im WWW eignet. Der Kurs besteht aus Vorlesungsanteilen und betreuten Übungen - Praxis - am Rechner. Bei letzteren wollen wir in der zweiten Hälfte des Kurses projektartig vorgehen und so Eurer Kreativität Freiräume lassen. Programmieren wird auch durch eigene Erfahrung und durch das Aufnehmen der Erfahrung anderer gelernt. Deshalb stehen wir Euch mit intensiver Betreuung zur Seite und versuchen, unsere eigenen, im Laufe der Zeit erlernten Tips und Kniffe weiterzugeben. Damit auch unser Körper im Rahmen dieses Kurses zu seinem Recht kommt, haben wir vor, den Ablauf (und uns) durch Bewegungs- und Entspannungsübungen aufzulockern.

IF 3-591 b Programmierkurs Java II
 belegt! Dipl.-Inform. Silvia Breitinger
  Mo. 21.9. 14-18 Uhr
Di. 22.9. 8-12 und 14-16 Uhr 
Mi. 23.9. 8-12 und 14-16 Uhr 
Do. 24.9. 8-12 und 14-16 Uhr 
Fr. 25.9. 8-12 und 14-16 Uhr
Programmierpraktikum
  Voraussetzungen: Grundkenntnisse in einer Programmiersprache
  Teilnehmerinnen: 12
In dem Kurs wird eine Einführung ins Programmieren gegeben. Der Schwerpunkt liegt auf dem Programmieren als praktische Tätigkeit, die Entwerfen, Implementieren, Testen, Fehler finden, Fehler korrigieren, Programme Verbessern und Programme Erweitern umfaßt. Als Programmiersprache wird Java eingeführt, die moderne, objektorientierte Konzepte enthält und sich auch für kleine (und große) attraktive Programme im WWW eignet. Der Kurs besteht aus Vorlesungsanteilen und betreuten Übungen - Praxis - am Rechner. Bei letzteren wollen wir in der zweiten Hälfte des Kurses projektartig vorgehen und so Eurer Kreativität Freiräume lassen. Programmieren wird auch durch eigene Erfahrung und durch das Aufnehmen der Erfahrung anderer gelernt. Deshalb stehen wir Euch mit intensiver Betreuung zur Seite und versuchen, unsere eigenen, im Laufe der Zeit erlernten Tips und Kniffe weiterzugeben. Damit auch unser Körper im Rahmen dieses Kurses zu seinem Recht kommt, haben wir vor, den Ablauf (und uns) durch Bewegungs- und Entspannungsübungen aufzulockern.


IF 3-895 Informationsrecherche im Internet - Bibliotheken und Datenbanken zum Fachgebiet Informatik
 belegt! Dipl.-Inform. Veronika Oechtering, Uni Bremen
  Di. 22.9. 8-12 und 14-16 Uhr Praktikum
  Voraussetzungen Grundkenntnisse über die Internet-Dienste
  Teilnehmerinnen 12
Es wird ein Überblick über für die Informatik nützliche Bibliotheken und Dokumentsammlungen gegeben, der folgende Schwerpunkte umfaßt:
  • Fachspezifische Recherche mit Hilfe von WWW-Suchdiensten (Suchmaschinen, Klassifikationen),
  • Nutzung von Katalogen der wissenschaftlichen bzw. der Spezial-Bibliotheken,
  • Elektronische Publikationen (u.a. Zeitschriften, Text/Bildarchive, Mailinglisten, Zeitschrifteninhaltsdienste),
  • Zugang zu Dokumentations/Fachinformationszentren und
  • Fernleihe/Dokumentlieferdienste im Netz.


IF 3-592 Schreibwerkstatt - Informatikerinnen schreiben verständlich
  Dagmar Boedicker, München
  Fr. 25.9. 10-12 und 14-16 Uhr
Sa. 26.9. 14-16 und 16-18 Uhr
Workshop
Auch wenn immer mehr grafische Elemente die SW-Oberflächen beleben, wird auf absehbare Zeit geschriebene oder gesprochene Sprache das wichtigste Element der Kommunikation bleiben. In Ihrer Arbeit schreiben Sie als Ingenieurinnen Online-Hilfen und andere Dokumentation, als Wissenschaftlerinnen präsentieren Sie schriftlich die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeit und als Dozentinnen verfassen Sie Unterlagen für die Lehre oder erstellen Multimedia-Produkte. Wir sollten uns sowohl als Theoretikerinnen als auch als Praktikerinnen zum verständlichen Schreiben verpflichtet fühlen, denn die Öffentlichkeit wie auch die Anwender von Software haben ein Recht auf Texte, mit denen sie etwas anfangen können. Sie als angehende Informatikerinnen können Ihrer gesellschaftlichen Verantwortung unter anderem dadurch nachkommen, daß Sie ihre Arbeitsergebnisse so aufbereiten, daß die Betroffenen verstehen.


IF 3-99B Informationen aufbereiten für den interaktiven Zugang: eine Schlüsselqualifikation für junge WissenschaftlerInnen
  Dipl.-Inform. Doris Köhler, RZ Uni Hamburg
  So. 27.9. 14-16 Uhr Vortrag
Veröffentlichungen in Electronic Journals, Darstellung von Forschungsergebnissen auf CDs oder im Internet nehmen zu. Oft bleibt die Qualität hinter der Papierversion zurück. Für das Lesen am Bildschirm sollen hochauflösende Graphiken oder briefmarkengroße Videos und Animationen entschädigen. Manchmal werden Papierbeiträge einfach nur digitalisiert und als Scrolltext zur Verfügung gestellt.
Den logischen Aufbau von wissenschaftlichen Dokumenten lernen junge WissenschaftlerInnen während ihres Studiums. Wie sie allerdings die gleichen Inhalte für den interaktiven, nichtlinearen Zugang aufbereiten sollen, erfahren sie nicht genauso zwangsläufig. Im Vortrag werden einige Kriterien entwickelt für die Gestaltung nichtlinear zugänglicher Informationen und die Anforderungen an die entsprechende Qualifikation von WissenschaftlerInnen.


IF 3-593 ADMINA-IN-BREMEN
  Stud.-Inform. Niluefer Caliskan
Stud.-Inform. Jutta Schenk
Stud.-Inform. Sabine Tieck
Stud.-Inform. Heike Wagner, Uni Hamburg
 belegt! Mo 28.9. 8-12 und 14-16 Uhr
Di 29.9. 8-12 und 14-16 Uhr
Praktikum
  Teilnehmerinnen 20
Im Rahmen einer zweitägigen Veranstaltung sollen theoretische und praktische Grundlagen der Rechnernutzung im Studium vermittelt werden. Der erste Tag dient als Einführungsveranstaltung für eine Fortsetzung am zweiten Tag. Dabei werden wir uns zunächst mit der Nutzung der Unix-Umgebung und einer Einführung in HTML und Perl beschäftigen. Daraufaufbauend werden wir uns dann mit Datenbanken im allgemeinen befassen, indem wir diese im WWW anbinden. Schwerpunktmäßig werden wir uns mit der Erzeugung dynamischer HTML-Seiten, das Einbetten der Datenbankanfragen in HTML-Seiten und dem Anlegen von Datenbanken.


IF 3-594 Publizieren im Netz mit HTML
  Dr. phil. Ursula Marianne Ernst, Wirtschaftsuni Wien, Österreich
 belegt! Mi. 30.9. 8-12 und 14-16 Uhr Praktikum
  Teilnehmerinnen 12
Nach einer Kurzeinführung in die HTML-Philosophie (Browser-abhä,ngiges Strukturieren einer Netzseite mit der Sprache HTML) folgt:
  • die Erklärung der Bedeutung von Hypertext bzw. Hypermedia
  • die Erklärung des Aufbaus einer Seite
  • die wichtigsten "tags" zur Gestaltung der Seite (Listen, Tabellen, Absatz, Zeilenumbruch, diverse "fonts" und Hervorhebungen, Kommentare etc.), Sonderzeichen, Linien
  • Einfügen von "Links" und "Links" als e-mail-Adresse
  • die Adresse am Ende der Seite
  • Farben für Wörter und Hintergrund
  • Einfügen von Bildern

Innerhalb der vorgegebenen Zeit soll jede Teilnehmerin eine passable Seite erstellen können.



IF 3-99E Schöner arbeiten im Cyberspace? Anforderungen an Telearbeit und telearbeitende Frauen
  Dipl.-Soz. Cornelia Brandt, DAG, Hamburg
  Mo. 21.9. 14-16 Uhr Vortrag mit Diskussion
Können Wünsche und Hoffnungen von Frauen auf eine flexiblere Zeiteinteilung und eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie durch Telearbeit realisiert werden? Um diese Frage zu beantworten, werden wir uns das vielältige Gesicht der Telearbeit anschauen, die Anforderungen betrachten, die diese neue Arbeitsform an Beschäftigte stellt, die Veränderungen, die sich auf die geschlechtsspezifische Arbeitsteilung ergeben - können - und die Anforderungen, die wir stellen müssen, damit Telearbeit sozialverträglich gestaltet werden kann.


IF 3-99C Objectivism and Interactionism in Computing or Lifting the Spell of Science
  Dr. A. Frances Grundy, Uni of Keele, Großbritannien
  Mi. 23.9. 14-16 Uhr Vortrag mit Diskussion
In this seminar we will examine the influence of traditional science on computing. Using the work of Evelyn Fox Keller and others we shall look first at the sexual metaphors in Platonic science, the experimental science of Francis Bacon and other Western seventeenth century philosophies. We will then look at other factors such as the role of witchcraft and objectivity and the way these affect our view of science, scientists and gender today. The second part of the seminar asks why computer scientists call computing a 'science' and branches of it 'engineering' and examines how the development of computing has been influenced by the scientific method particularly with respect to a class of beliefs labelled 'objectivism'. In contrast to this there is the alternative approach labelled 'interactionism' (which is distinct from 'interaction' as in the context of 'interactive computer systems') already in use to some extent and which might, if used more widely, lead to a more accessible and democratic computing.


IF 3-99D Informatische Bildung in der Schule: Konstruktion von Maschinen oder Gestaltung der Informationsgesellschaft?
  Dr. Heidi Schelhowe, HU Berlin
  Sa. 26.9. 14-16 Uhr Vortrag mit Diskussion
Informatikunterricht an den allgemeinbildenden Schulen orientiert auf die technische Konstruktion von Maschinen, die eine Tätigkeit für wenige Spezialisten ist, und spricht immer weniger Schüler, schon gar nicht Schülerinnen an. Informatische Bildung muß aber verstanden werden als Beitrag zu einer Allgemeinbildung, die die Menschen befähigt, die Informationsgesellschaft mitzugestalten. Um zu erfahren, was dazu über Informationstechnologie, ihre Anwendungen und ihren Kontext gelernt werden muß, sollten wir uns an Bedürfnissen von Mädchen und Frauen orientieren.


IF 3-597 Frauenpower im Studium
  Dr. Barbara Messing, Uni Karlsruhe
  Do. 1.10. 8-12 Uhr Workshop
Erfolg im Studium ist weder Zufall noch genetisch bedingt. Ebenso wichtig wie eine fachliche Begabung ist es, sich im Uni-Dschungel zurecht zu finden, sein Studium und sich selbst effektiv zu organisieren und vor Schwierigkeiten nicht zu kapitulieren. Im Workshop geht es um die Klippen und Fallstricke des Studiums und der Hochschule. Thema des Workshops: (Über)leben in der Männerdomäne Informatik; wie funktioniert Wissenschaft; was ist die "scientific community"; wissenschaftliche Abschlußarbeiten; Organisation; Zeitmanagement; Motivation.


Wissenschaft - ein Berufsfeld auch für mich?
  Moderatorin: Dipl.-Inform. Veronika Oechtering, Uni Bremen
  Di.  29.9. 18-20 Uhr Podiumsdiskussion
Wissenschaftlerinnen aus der Informatik stehen den Studentinnen Rede und Antwort. Sie berichten über ihr Studium, ihren Werdegang und ihre Arbeit.


Promotion - ein langer Leidensweg?
  Dr. Karin Vosseberg, Uni Bremen
  So. 27.9. 12-14 Uhr Diskussionsrunde
  Zielgruppe Frauen, die eine Promotion anstreben
Während der Promotionsphase setzen wir uns über mehrere Jahre intensiv mit einem Thema auseinander: Suche nach dem geeigneten Thema, Abtauchen in die Tiefe, den Blick nicht verlieren für das Wesentliche. Phasen der Euphorie stehen im ständigen Wechsel mit Phasen des Frustes. Der Workshop soll einem allgemeinem Erfahrungsaustausch dienen zwischen Frauen, die eine Promotion anstreben.


Erfahrungen und Perspektiven mit dem Sommerstudium
  Projektteam der Informatica Feminale, Uni Bremen
  1. Block, Fr. 25.9. 12-14 Uhr
2. Block, Do. 1.10. 12-14 Uhr
Auswertungsrunde
  Zielgruppe alle Dozentinnen und Studentinnen
Wir möchten mit den Teilnehmerinnen und Dozentinnen die Erfahrungen im Sommerstudium austauschen und mögliche Formen entwickeln, die die Kommunikation und den Fachaustausch des Sommerstudiums auch nach den zwei Wochen in Bremen aufrecht erhalten. Weitere Vorbereitungen für zukünftige Sommerstudien und Kommunikation über andere Angebote des Projekts sollen ebenfalls einbezogen werden.

zur Einladung


Gültig bis 31.05.2000. Letzte Änderung 03/98. C.D.