9. Sommerstudium
für Frauen in der Informatik
4. – 15. September 2006

Fachbereich 3 Mathematik und Informatik


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Informatica Feminale

 

Sommerstudien 1998-2005

 

Transfer nach Baden-Württemberg
Kooperation mit ditact in Salzburg, Österreich

 

if@informatica-feminale.de

 


VortragsForum

Donnerstag 7.9.2006

Samstag 9.9.2006


Wir laden alle interessierten Informatikerinnen ein, sich mit einem Beitrag im offenen Vortragsprogramm der Informatica Feminale in Bremen zu präsentieren. Besonders Studentinnen oder Doktorandinnen sind herzlich willkommen, ihre Abschlussarbeiten vorzustellen – gern auch mitten in der Arbeitsphase. In zwei Vortragsblöcken werden wir Ihnen ein Spektrum aktueller Fragen der Informatik präsentieren.

Zu folgenden Themen sind bereits Beiträge geplant:

Do 7.9. 15.30 Uhr

Lara Croft und ihre virtuellen und realen Schwestern in Computerspielen und der Game-Industrie

Edith Laudowitz
Multimedia-Spielwiese, Stadtbibliothek Bremen

Zielgruppe: offen

Computerspiele sind ein wesentlicher Teil der Alltagskultur der 10 - 30 Jährigen geworden.Der Umsatz der Computerspieleindustrie übertrifft mittlerweile den der Hollywood-Filmproduktionen. Der Anteil spielender Frauen jedoch ist immer noch gering, die Kritik an den Spielen und der Spieleindustrie wird von verschiedenen Frauen in Wissenschaft und Kultur differenziert und sachkundig vorgetragen. In dem Vortrag wird dargestellt, welche Frauenbilder in Computerspielen anzutreffen sind, wie Computerspiele, die Mädchen und Frauen interessieren könnten, programmiert sein müssten und welche Rolle Frauen in der Games-Industrie spielen.


Sa 9.9. 14.30 Uhr

Wissenschafterinnenkolleg Internettechnologien (WIT) – Rollenmodell zur Frauenförderung an Universitäten?

Dipl.-Ing. Dr. Beate List
Technische Universität Wien

Das Wissenschafterinnenkolleg Internettechnologien (WIT) (http://wit.tuwien.ac.at/) wurde Anfang 2003 an der Technischen Universität Wien ins Leben gerufen, um der Unterrepräsentanz von Frauen im wissenschaftlich technischen Bereich aktiv entgegenzuwirken. WIT wird für fünf Jahre von Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur und esf (Europäischer Sozialfonds) finanziert. Insgesamt finden zehn Dissertantinnen bei WIT ihren Arbeitsplatz. Die Umsetzung von WIT basiert auf einer Reihe von Maßnahmen, die in drei Bereiche zusammengefasst werden können:1) Im Dissertationsprogramm werden die WIT-Dissertantinnen optimal betreut. Inhaltliche Schwerpunkte umfassen u.a. Semantic Web, Web Engineering, Process Engineering, e-Learning, Data Warehousing und Model Engineering. Ein anspruchsvolles PhD-Curriculum soll fachliche und außerfachliche Inhalte vermitteln. Ein gezielter wissenschaftlicher internationaler Austausch fördert Vorbildwirkung und die aktive Einbindung in die Scientific Community. Die WIT-Dissertantinnen arbeiten neben der Befassung mit Forschung und Lehre aktiv an den Frauenfördermaßnahmen mit.2) In speziell adaptierten laufbahnunterstützenden Maßnahmen werden Schülerinnen, Studentinnen und Nachwuchswissenschafterinnen angesprochen. Im Vorfeld des Studiums werden Schülerinnen ermutigt, ein informatiknahes Studium zu wählen (giTi - girls IT information, http://wit.tuwien.ac.at/giti/). Während des Studiums werden Studentinnen und Nachwuchswissenschafterinnen an der Fakultät für Informatik über verschiedene Wege (Admina.at, http://wit.tuwien.ac.at/admina.at , Mentoring, http://wit.tuwien.ac.at/mentoring/) motiviert, im Studium zu verbleiben bzw. eine wissenschaftliche Karriere einzuschlagen und sich dort selbstsicher zu bewegen.3) Kommunikation zählt ebenfalls zu den Schwerpunkten von WIT. So werden regelmäßig Gastvorträge (≥WIT-Kolloquium, http://wit.tuwien.ac.at/events/) organisiert, die einerseits der internen Weiterbildung und andererseits der Sensibilisierung einer breiteren Öffentlichkeit dienen.Mit der Einbindung an der TU Wien, einer international renommierten Universität, und der Fakultät für Informatik, die die meisten Studierenden in informatiknahen Fächern in Österreich aufweist, wird den Dissertantinnen ein breites Spektrum an fachlicher und außerfachlicher Schwerpunktsetzung geboten.In diesem Vortrag wird das umfangreiche Konzept von WIT vorgestellt und erste Ergebnisse präsentiert. Über WIT gibt es auch in der IF Zeitung einen Artikel  (http://zeitung.informatica-feminale.de/artikel.html?artikelid=446).Die Vortragende, Dr. Beate List, ist promovierte Informatikerin und wissenschaftliche Koordinatorin bei WIT (http://wit.tuwien.ac.at/people/list/).

Geo-Cashing

Annette Thurow
Hannover

Ein Freizeitsport mit Einsatz von moderner GPS-Technik wird theoretisch und anschaulich vorgestellt.

 

 

Letzte Änderung 05/2006 VO