8. Sommerstudium
für Frauen in der Informatik
29. August – 9. September 2005

Fachbereich 3 Mathematik und Informatik


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Informatica Feminale

 

Sommerstudien 1998-2004

 

Transfer nach Baden-Württemberg
Kooperation mit ditact in Salzburg, Österreich

 

if@informatica-feminale.de

 


Vorträge

Donnerstag 1.9.2005, 14.30-17.00 Uhr

Samstag 3.9.2005, 14.30-17.00 Uhr


Donnerstag 1.9.2005, 14.30-17.15 Uhr
Gebäude MZH, Bibliothekstraße 1, Raum
7260


14.30-15.30 Uhr
Open Access Publizieren im Web

Claudia Koltzenburg

TU Hamburg-Harburg

Publizieren im Web bedeutet, elektronisch zu publizieren. Möglicherweise heißt es nicht viel mehr als das. Wenn wir aber das Beste daraus machen wollen, müssen wir die Vorteile definieren und sie so gut wie möglich implementieren. Ein Vorteil ist, dass Informationsobjekte zugänglicher werden – wenn vier Bedingungen von Open Access reflektiert und effektiv in die Praxis umgesetzt werden, meist auf dem Weg des Abbauens von Hindernissen: inhaltlich, technisch, rechtlich und finanziell. Ich stelle in diesem Vortrag meine Vorschläge vor, wie wir selbst das Open-Access-Publizieren befördern können.
Zum Einstieg:
http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Access
http://en.wikipedia.org/wiki/Open_Access


15.45-16.30 Uhr
Textsuche – von keyword search zu question answering

Dipl.-Inf. Andrea Baader
IBM Deutschland, Entwicklungszentrum Böblingen

Textsuchmaschinen basieren heute vielfach auf einfacher keyword search. Die keyword search stößt aber an ihre Grenzen, wenn man nach Konzepten und nicht nach dem exakten Wort sucht, zudem können Mehrdeutigkeiten von Worten die Suchergebnisse mit vielen irrelevanten überladen. Die Unterscheidung z.B. zwischen Jaguar als Auto oder als Tier kann dem Wort selber nicht entnommen werden, sondern hier muss das Wort in seinem Kontext betrachtet werden. Ein anderes Beispiel wäre die Suche nach der Telefonummer eines Freundes in seinen emails. Sollte das Wort "Telefonnummer" nicht im Text vorkommen, gibt es mit der keyword search keine Chance diese zu finden, auch wenn die Nummer in den emails steckt. Die Zukunft der Suchtechnologie entwickelt sich deshalb weiter in Richtung semantischer Suche um nach Konzepten wie "Telefonnummer" und nicht nur nach dem Wort suchen zu können. Die Technolgie zur Ermittlung von Konzepten wird Text Analyse genannt. Ziel wird es in der Zukunft sein über die natürlich sprachliche Suche schließlich zu wirklichem question answering zu kommen. In diesem Vortrag werden die Grundlagen der Textsuche erläutert und wie Text Analyse die Effektivität der Suche verbessern kann.


16.30-17.15 Uhr
Frauen, die vergessene Zielgruppe – Wie moderne Informationstechnologie an Frauen vorbei vermarktet wird

Dipl.oec. Andrea Buchelt
web concept, Bremen

Die Referentin zeigt an Beispielen, wie Frauen als Zielgruppe von populärer Informationstechnologie systematisch vergessen werden – und damit Marktpotential nur unzureichend ausgeschöpft wird.


Samstag 3.9.2005, 14.30-17.00 Uhr
Gebäude MZH, Bibliothekstraße 1, Raum 7260

14.30-15.30 Uhr
Usability: Die Notwendigkeit eines interdisziplinären Ansatzes

Karin Böhm M.A.
FH Potsdam
Dipl.-Ing. Barbara Link
FH Potsdam

Neue technische Produkte und Entwicklungen sind Teil unseres Alltags und erobern beständig den Markt. Auffallend ist jedoch: Von den vielen möglichen Anwendungen der neuen konvergenten Endgeräte wird nur eine äußerst geringe Anzahl der tatsächlichen Funktionen genutzt. Einer der Hauptgründe dafür ist die oftmals mangelnde Benutzerfreundlichkeit - die Usability. Mit der zunehmenden Zahl an Nutzungsoptionen steigen auch die kognitiven Ansprüche an die Aneignung heutiger interaktiver Medien, so dass deren benutzerfreundliche Bedienung wichtiger ist denn je.
Zur Evaluation von Usability werden Usability-Tests eingesetzt. Diese sollen Probleme im Umgang mit einem Produkt aufdecken, da eine sehr gute Usability für ein (mediales) Produkt und das dahinterstehende Unternehmen einen bedeutenden und nicht zu unterschätzenden ökonomischen Faktor darstellt.


15.45-16.30 Uhr
Genderkompetenz im Studium und Beruf


Gudrun Neuper M.A.
Lüneburg


Wie sieht unsere persönliche Genderkompetenz / Gendersensibilität aus? Durch einen ersten Austausch über Genderkompetenz und Gendersensibilität wird die Basis für das Seminar gelegt. Welche Auswirkungen hat unser Genderwissen auf unsere Situation im Studium oder Beruf und welche Strategien gibt es, damit umzugehen?
n werden – und damit Marktpotential nur unzureichend ausgeschöpft wird.


16.30-17.00 Uhr
Als Freiberuflerin in der technischen Softwareentwicklung

Dr. Andrea Bach
Darmstadt

Der Vortrag richtet sich an Frauen, die sich an der Technik orientieren und an Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag einer freiberuflichen Software-Entwicklerin interessiert sind.
In dem Vortrag berichtet Andrea Bach über ihren beruflichen Werdegang und auch über den beruflichen Werdegang ihrer Geschäftspartnerinnen/Kolleginnen und gibt einen praktischen Einblick in die Software-Entwicklung mit C++ für Maschinensteuerung.


Es ist noch Platz für weitere Vorträge und Präsentationen.
Bitte vorab per Email an if@informatica-feminale.de oder beim Sommerstudium im Tagungsbüro anmelden

 

 

Letzte Änderung 05/2005 VO