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8. Sommerstudium |
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Donnerstag 1.9.2005, 14.30-17.15 Uhr Gebäude MZH, Bibliothekstraße 1, Raum 7260
15.45-16.30 Uhr Textsuche – von keyword search zu question answering Dipl.-Inf. Andrea Baader IBM Deutschland, Entwicklungszentrum Böblingen Textsuchmaschinen basieren heute vielfach auf einfacher keyword search. Die keyword search stößt aber an ihre Grenzen, wenn man nach Konzepten und nicht nach dem exakten Wort sucht, zudem können Mehrdeutigkeiten von Worten die Suchergebnisse mit vielen irrelevanten überladen. Die Unterscheidung z.B. zwischen Jaguar als Auto oder als Tier kann dem Wort selber nicht entnommen werden, sondern hier muss das Wort in seinem Kontext betrachtet werden. Ein anderes Beispiel wäre die Suche nach der Telefonummer eines Freundes in seinen emails. Sollte das Wort "Telefonnummer" nicht im Text vorkommen, gibt es mit der keyword search keine Chance diese zu finden, auch wenn die Nummer in den emails steckt. Die Zukunft der Suchtechnologie entwickelt sich deshalb weiter in Richtung semantischer Suche um nach Konzepten wie "Telefonnummer" und nicht nur nach dem Wort suchen zu können. Die Technolgie zur Ermittlung von Konzepten wird Text Analyse genannt. Ziel wird es in der Zukunft sein über die natürlich sprachliche Suche schließlich zu wirklichem question answering zu kommen. In diesem Vortrag werden die Grundlagen der Textsuche erläutert und wie Text Analyse die Effektivität der Suche verbessern kann. 16.30-17.15 Uhr Frauen, die vergessene Zielgruppe – Wie moderne Informationstechnologie an Frauen vorbei vermarktet wird Dipl.oec. Andrea Buchelt web concept, Bremen Die Referentin zeigt an Beispielen, wie Frauen als Zielgruppe von populärer Informationstechnologie systematisch vergessen werden – und damit Marktpotential nur unzureichend ausgeschöpft wird. Samstag 3.9.2005, 14.30-17.00 Uhr Gebäude MZH, Bibliothekstraße 1, Raum 7260 14.30-15.30 Uhr Karin Böhm M.A. Neue technische Produkte und Entwicklungen sind Teil unseres Alltags und erobern beständig den Markt. Auffallend ist jedoch: Von den vielen möglichen Anwendungen der neuen konvergenten Endgeräte wird nur eine äußerst geringe Anzahl der tatsächlichen Funktionen genutzt. Einer der Hauptgründe dafür ist die oftmals mangelnde Benutzerfreundlichkeit - die Usability. Mit der zunehmenden Zahl an Nutzungsoptionen steigen auch die kognitiven Ansprüche an die Aneignung heutiger interaktiver Medien, so dass deren benutzerfreundliche Bedienung wichtiger ist denn je. 15.45-16.30 Uhr 16.30-17.00 Uhr Als Freiberuflerin in der technischen Softwareentwicklung Dr. Andrea Bach Der Vortrag richtet sich an Frauen, die sich an der Technik orientieren und an Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag einer freiberuflichen Software-Entwicklerin interessiert sind. Es ist noch Platz für weitere Vorträge und Präsentationen.
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