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8. Sommerstudium |
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IF TIF 01 Löt-Praktikum für Anfängerinnen Praktikum Stud.-Inf.wirt. Sara Schöneberg, Universität Karlsruhe Sa 3.9. 13.30-17.00 Uhr Zielgruppe: offen Voraussetzungen: keine Anforderungen: kurzer Informationsaustausch vor dem Sommerstudium Teilnehmerinnen: 8 Wer hatte schon als Mädchen die Möglichkeit, einen Lötkolben in die Hand zu nehmen und diesen zu benutzen? Dieses wollen wir in diesem Praktikum nachholen. Die Teilnehmerinnen werden anhand verschiedener Lötbausätze (Elektronischer Würfel, Mini-Roulette, ...) die Grundkenntnisse im Löten erwerben. IF TIF 02 Moderne Optimierungsverfahren Kurs Dr.-Ing. Gabi Kokai Universität Erlangen-Nürnberg Mo 29.8. 11.00-12.30 und 14.00-16.30 Uhr Di 30.8. 9.00-12.30 und 14.00-15.30 Uhr Mi 31.8. 9.00-10.30 Zielgruppe: Studentinnen, Doktorandinnen (nicht nur aus der Informatik) Voraussetzungen: keine Anforderungen: Informationsaustausch vor dem Sommerstudium Teilnehmerinnen: 15 ECTS: 1 (Modulnummern: Informatik: 701.71 / Digitale Medien: ---) Viele reale Optimierungsprobleme – von der Stundenplanerstellung bis zur Optimierung von Produktionsplanung – sind so komplex, dass sie in der Praxis überhaupt nicht oder nicht effizient mit exakten mathematischen Verfahren gelöst werden können. Um Lösungen für diese Probleme zu finden, verwendet man heuristische Optimierungsverfahren. Strategien, die auf Hypothesen und Vermutungen aufbauen und die mit gewisser Wahrscheinlichkeit (jedoch ohne Garantie) das Auffinden einer Lösung beschleunigen sollen, heißen Heuristiken. Typische Heuristiken sind das Ausnutzen bekannter Eigenschaften von Lösungen, die Nachbildung menschlicher Problemlösungsprozesse, oder die Verwendung biologischer Vorbilder. Den Schwerpunkt der Vorlesung bilden neben klassischen Heuristiken, wie lokale Suche, Simulated Annealing und Tabu Search, die neuen (Meta-)Heuristiken, die auf der Simulation natürlicher bzw. biologischer Prozesse beruhen. Es werden u.a. Ameisenkolonien, Partikel-Schwärme, memetische Algorithmen und Immunsysteme behandelt. Die verschiedenen Methoden werden anhand des Travelling Salesman Problems und an Problemen aus der Bioinformatik und embedded Systeme diskutiert. Themenbereiche: - Einführung in Optimierungsprobleme und Anwendungsgebiete - Exakte versus heuristische Verfahren - Lokale Suche - Simulated Annealing und Tabu Search - Evolutionäre Algorithmen - Ameisenkolonien - Memetische Algorithmen - Partikel-Schwärme - Immunsysteme IF TIF 03 IF TIF 04 IF TIF 05 Anwendungen unter Linux Workshop Dipl.-Inform. Christina Dörge Universität Bremen Dipl.-Soz. Maika Büschenfeldt Universität Bremen Mi 7.9. 11.00-12.30 und 14.00-15.30 Uhr Do 8.9. 9.00-12.30 und 14.00-15.30 Uhr Fr 9.9. 9.00-12.30 Uhr Zielgruppe: offen Voraussetzungen: keine Anforderungen: Übungen beim Sommerstudium Teilnehmerinnen: 12 ECTS: 1 (Modulnummern: Informatik: keine / Digitale Medien: keine) Immer mehr mausert sich Linux auch als Desktop-System für „normale“ Nutzerinnen zur kostengünstigen Alternative zu Windows. Aber was kann frau damit tun? Wir wollen sowohl eine kleine Einführung in dieses Betriebssystem liefern, wie auch einen Einstieg in zwei sehr interessante Programme: Open Office und GIMP. Der Workshop soll in drei Schritten erfolgen: 1. Tag: Erste Schritte in der Linux-Welt, besonders die Nutzung von KDE als Oberfläche. 2. Tag: Open Office als echte Alternative zu Microsoft Office. 3. Tag: Ein Einführung in die Bildverarbeitung mit GIMP. IF TIF 06 Kryptographie und Sicherheitsmechanismen mit Java Praktikum Dipl.-Inf. Lena Wiese Universität Dortmund Mo 29.8. 11.00-12.30 und 14.00-16.30 Uhr Di 30.8. 9.00-12.30 und 14.00-15.30 Uhr Mi 31.8. 9.00-12.30 und 14.00-15.30 Uhr Do 1.9. 9.00-12.30 Uhr Fr 2.9. 9.00-12.30 und 14.00-15.30 Uhr Zielgruppe: offen Voraussetzungen: Fundierte Kenntnisse in Java, Interesse an Kryptographie und Sicherungsverfahren Anforderungen: Informationsaustausch vor und Übungen beim Sommerstudium Teilnehmerinnen: 12 ECTS: 2 (Modulnummern: Informatik: 707.71 / Digitale Medien: 311-1) Sichere Kommunikation gewinnt zunehmend an Bedeutung. In diesem Programmierpraktikum wird der Einsatz von Java-Sicherheitsmechanismen eingeübt. Wir starten mit den kryptographischen Grundlagen der Java Cryptography Extension (JCE). Danach folgt Zugriffskontrolle mit dem Java Authentication and Authorization Service (JAAS). Abschließend werden wir uns mit der Sicherung der Kommunikationsschicht mit der Java Secure Socket Extension (JSSE) befassen. IF TIF 07 Kryptographie in Theorie und Praxis Kurs Rosa Freund Berlin Jutta Horstmann Berlin Sabine Schmidt Berlin Sa 3.9. 13.30-17.00 Uhr So 4.9. 13.30-17.00 Uhr Zielgruppe: offen Voraussetzungen: Mathematikkenntnisse auf Abiturniveau, Unix/Linux-Grundkenntnisse sind von Vorteil Anforderungen: Informationsaustausch vor dem Sommerstudium Teilnehmerinnen: 20 Verschlüsselung basiert auf Mathematik. In unserem Kurs führen wir in die mathematischen Grundlagen der Kryptographie ein (symmetrische und asymmetrische Verfahren, RSA, diskretes Logarithmusproblem, elliptische Kurven). In der Praxis wird meist PGP-Software (z.B. GPG) für Verschlüsselung eingesetzt. Gemeinsam erzeugen wir mit GPG (GNU Privacy Guard) eigene Schlüssel und setzen diese in verschiedenen Programmen ein, um Daten zu verschlüsseln. Daneben betrachten wir die Verwendung von Zertifikaten sowie die Verschlüsselung von Funkstrecken. Kryptographie bewegt sich in einem gesellschaftlichen Rahmen. Wem nützt/schadet Verschlüsselung eigentlich? IF TIF 08 Einführung in Künstliche Neuronale Netze Kurs Dr. habil. Claudia Lidia Badea Universität Salzburg Mo 5.9. 9.00-12.30 und 14.00-15.30 Uhr Di 6.9. 9.00-12.30 und 14.00-15.30 Uhr Mi 7.9. 9.00-10.30 Uhr Zielgruppe: offen Voraussetzungen: Grundkenntnisse in Mathematik entsprechend dem Informatik-Grundstudium Anforderungen: Informationsaustausch vor und Übungen beim Sommerstudium. Falls es für die Anrechnung des Kurses nötig sein sollte, können Übungsaufgaben ausgegeben werden, die nach dem Sommerstudium bearbeitet werden. Teilnehmerinnen: 15 ECTS: 2 (Modulnummern: Informatik: 710.72 / Digitale Medien: keine) Der Begriff des künstlichen Neurons wurde erstmals 1943 von dem Neurophysiologen W.S. McCulloch und dem Mathematiker W. Pitts definiert. In den Jahrzehnten später wurden zahlreiche künstliche Neuronenmodelle – und dann auch künstliche Neuronale Netze – erfunden, die sich auf dieses Grundmodell stützen. Die nachkommenden KNN-Forscher brachten aus verschiedenen Fachrichtungen entsprechende fachspezifische Analogien zu Netz-Topologien und Algorithmen, so dass neue Modelle, Topologien und Lernverfahren entstanden sind. Seit Mitte der 80er Jahre ist die Zahl und die Bandbreite der Anwendungsmöglichkeiten der KNN immens gestiegen. Der Inhalt der Lehrveranstaltung umfasst folgende Themen: Grundmodell eines Neurons, das Lernen als Gewichtsänderung, Grundtypen von künstlichen Neuronalen Netzen, Einzelschicht und Mehrschicht Perzeptron, Back-propagation, Hebbsche Regel, Hopfield Netz, Kohonen Netz, ART Netze, Elman Netze. Die Anwendungen umfassen Bereiche wie Klassifizierung, Mustererkennung, Prognose, Modellierung, Identifikation der Systeme, u.a. IF TIF 09 UI toll: User Interfaces, die was taugen Workshop Dipl.-Math. Maria Oelinger Universität Duisburg-Essen Dipl.-Psych. Ellen Reitmayr relevantive AG, Berlin Mo 5.9. 9.00-12.30 und 14.00-15.30 Uhr Di 6.9. 9.00-12.30 und 14.00-15.30 Uhr Mi 7.9. 9.00-10.30 Uhr Zielgruppe: offen Voraussetzungen: Bereitschaft zu intensiver Mitarbeit und Diskussion Anforderungen: Informationsaustausch vor und Übungen beim Sommerstudium Teilnehmerinnen: 10 ECTS: 1 (Modulnummern: Informatik: 801.71 / Digitale Medien: 308-1) Die Schnittstelle zwischen programmiertem System und Benutzerin ist entscheidend für die Gesamtwirkung und den Erfolg von Software. Ein gutes UI kann die Akzeptanz und damit die Einsatzfreude bei der Endbenutzerin erheblich steigern. Ein schlechtes UI dagegen kann ein System ruinieren. Der Workshop bietet einen schnellen und praxisorientierten Einstieg in die Methoden der Usability, zielgruppengerechtes Design und praktischen Entwurf. Dabei wird auch das Software-Design als Solches angesprochen, denn UI und der dahinter liegende Code spielen sich gegenseitig die Bälle zu. Das Kernstück des Workshops, in dem ihr (die Teilnehmerinnen) besonders gefordert seid, besteht aus der praktischen Anwendung verschiedener Usability- Methoden an realen Software-Projekten. Ausgehend von den dabei gewonnen Ergebnissen werden wir gemeinsam Optimierungsvorschläge erarbeiten und diskutieren, und sie an die Entwickler zurückmelden. Neben zwei aktuellen Anwendungen, die wir mitbringen, könnt ihr eure eigenen Projekte in Form von Paper-Mockups (also Abbildungen, Skizzen o.ä. auf Papier, mit denen die Funktionsweise eines Systems simuliert wird), Prototypen oder stabiler Software vorstellen und in der Gruppe evaluieren lassen. Gerne können das auch „exotischere” Dinge sein, wie mobile Applikationen oder ein Interface für ein Regelsystem. Was auch immer ihr mitbringt – das Ziel ist es, Designverbesserungen zu finden, die umsetzbar sind. Und außerdem werden wir viel Spaß haben :-) IF TIF 10 LaTeX für Einsteigerinnen Kurs Dipl.-Math. Kerstin Puschke FU Berlin Mo 5.9. 9.00-12.30 und 14.00-15.30 Uhr Di 6.9. 9.00-12.30 und 14.00-15.30 Uhr Mi 7.9. 9.00-12.30 und 14.00-15.30 Uhr Zielgruppe: offen Voraussetzungen: sicherer Umgang mit dem Rechner Anforderungen: Übungen beim Sommerstudium Teilnehmerinnen: 12 ECTS: 1 (Modulnummern: Informatik: keine / Digitale Medien: keine) Das flexible Schriftsatzsystem LaTeX ermöglicht die Erstellung professionell aussehender, druckfertig layouteter Texte und ermöglicht z.B. auch das Setzen komplizierter mathematischer Gleichungen. Spätestens bei der Erstellung ihrer Diplomarbeit verwenden die meisten Studentinnen aus Mathematik und Informatik, aber auch aus Natur- und Ingenieurwissenschaften LaTeX. Schwerpunkt der Veranstaltung werden die zur Erstellung einer solchen Diplomarbeit benötigten Kenntnisse sein: Formatierung von Textabschnitten, Setzen mathematischer Gleichungen, Erstellen von Tabellen, automatische Erzeugung von Inhalts- und Abbildungsverzeichnis, automatische Nummerierungen, Querverweise, Zitierfunktionen, auf BibTeXLiteraturdatenbanken basierende Literaturverzeichnisse, Definition eigener Befehle und Umgebungen,... Wenn noch Zeit bleibt, können auch andere Dokumentenklassen kurz angesprochen werden, etwa Briefe, Folien oder Präsentationen.
IF TIF 12 Inhaltsbasierte Bildsuche Kurs Stud.-Inf. Maja Temerinac Universität Freiburg Mo 29.8. 11.00-12.30 und 14.00-16.30 Uhr Di 30.8. 9.00-12.30 und 14.00-15.30 Uhr Mi 31.8. 9.00-12.30 und 14.00-15.30 Uhr Zielgruppe: Informatikstudentinnen im Grund- und Hauptstudium Voraussetzungen: Interesse an Mathematik, Experimentieren, Bildverarbeitung, Mustererkennung; Grundkentnisse in einer Programmiersprache Anforderungen: Informationsaustausch vor und Übungen beim Sommerstudium Teilnehmerinnen: 10 ECTS: 1 (Modulnummern: Informatik: 709.71 / Digitale Medien: 302-1) Die Flut an digitalen Bildern im kommerziellen und privaten Bereich macht Verfahren nötig, die es ermöglichen, effizient nach Bildern in großen Datenbanken zu suchen. Die Verwendung von Schlagwörtern für die Suche ist in vielen Fällen nicht möglich, weil die Bildannotation zu aufwändig/teuer bzw. zu ungenau ist. In diesem Kurs werden Methoden behandelt, wie die Suche auf Grund von Informationen, die direkt aus den Bildern gewonnen werden, erfolgen kann. Um dieses spannende Gebiet nicht nur theoretisch zu erfahren, sind zu jedem Thema (Farbe,Textur,Kanten) entsprechende Algorithmen in Matlab zu implementieren und auf einer gemeinsamen Bilddatenbank zu testen.
In diesem Kurs werdet ihr selbst einen Lego-Roboter nach euren Vorstellungen bauen und programmieren und so einen Einblick in Robotik und Programmierung erhalten. Ausufernde Vorträge der Dozentin sind nicht geplant. Bei Bedarf gibt es aber eine Einführung in ein paar grundlegende Konzepte der Programmierung und der Robotik, Anwendungsmöglichkeiten von Lego Mindstorms in der Bildung oder was ihr sonst noch wissen wollt.
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