8. Sommerstudium
für Frauen in der Informatik
29. August – 9. September 2005

Fachbereich 3 Mathematik und Informatik


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Informatica Feminale

 

Sommerstudien 1998-2004

 

Transfer nach Baden-Württemberg
Kooperation mit ditact in Salzburg, Österreich

 

if@informatica-feminale.de

 


Aktuelle Themen der Informatik

Übersicht der Lehrangebote


IF TIF 01
Löt-Praktikum für Anfängerinnen

Praktikum

Stud.-Inf.wirt. Sara Schöneberg, Universität Karlsruhe

Sa 3.9. 13.30-17.00 Uhr

Zielgruppe: offen
Voraussetzungen: keine
Anforderungen: kurzer Informationsaustausch vor dem Sommerstudium
Teilnehmerinnen: 8

Wer hatte schon als Mädchen die Möglichkeit, einen Lötkolben in die Hand zu nehmen und diesen zu benutzen? Dieses wollen wir in diesem Praktikum nachholen. Die Teilnehmerinnen werden anhand verschiedener Lötbausätze (Elektronischer Würfel, Mini-Roulette, ...) die Grundkenntnisse im Löten erwerben.


IF TIF 02
Moderne Optimierungsverfahren

Kurs

Dr.-Ing. Gabi Kokai
Universität Erlangen-Nürnberg

Mo 29.8. 11.00-12.30 und 14.00-16.30 Uhr
Di 30.8. 9.00-12.30 und 14.00-15.30 Uhr
Mi 31.8. 9.00-10.30

Zielgruppe: Studentinnen, Doktorandinnen (nicht nur aus der Informatik)
Voraussetzungen: keine
Anforderungen: Informationsaustausch vor dem Sommerstudium
Teilnehmerinnen: 15
ECTS: 1 (Modulnummern: Informatik: 701.71 / Digitale Medien: ---)

Viele reale Optimierungsprobleme – von der Stundenplanerstellung bis zur Optimierung von Produktionsplanung – sind so komplex, dass sie in der Praxis überhaupt nicht oder nicht effizient mit exakten mathematischen Verfahren gelöst werden können. Um Lösungen für diese Probleme zu finden, verwendet man heuristische Optimierungsverfahren.
Strategien, die auf Hypothesen und Vermutungen aufbauen und die mit gewisser Wahrscheinlichkeit (jedoch ohne Garantie) das Auffinden einer Lösung beschleunigen sollen, heißen Heuristiken. Typische Heuristiken sind das Ausnutzen bekannter Eigenschaften von Lösungen, die Nachbildung menschlicher Problemlösungsprozesse, oder die Verwendung biologischer Vorbilder. Den Schwerpunkt der Vorlesung bilden neben klassischen Heuristiken, wie lokale Suche, Simulated Annealing und Tabu Search, die neuen (Meta-)Heuristiken, die auf der Simulation natürlicher bzw. biologischer Prozesse beruhen. Es werden u.a. Ameisenkolonien, Partikel-Schwärme, memetische Algorithmen und Immunsysteme behandelt.
Die verschiedenen Methoden werden anhand des Travelling Salesman Problems und an Problemen aus der Bioinformatik und embedded Systeme diskutiert.
Themenbereiche:
- Einführung in Optimierungsprobleme und Anwendungsgebiete
- Exakte versus heuristische Verfahren
- Lokale Suche
- Simulated Annealing und Tabu Search
- Evolutionäre Algorithmen
- Ameisenkolonien
- Memetische Algorithmen
- Partikel-Schwärme
- Immunsysteme

IF TIF 03
Automatentheorie – oder: was genau ist eigentlich ein Computer?

Workshop

Dr. Andrea Bach
Darmstadt

Mo 29.8. 11.00-12.30 und 14.00-16.30 Uhr
Di 30.8. 9.00-12.30 und 14.00-15.30 Uhr
Mi 31.8. 9.00-10.30 Uhr
(Achtung: im gedruckten Programmheft fehlen einige Termine)


Zielgruppe: Studentinnen der Informatik, Mathematik, Physik, Ingenieurwissenschaften aus Uni und FH, Praktikerinnen, Lehrerinnen
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in Mathematik (Abiturniveau), in Unix (Kommandos wie „ls” oder „cp”) und Programmstrukturen (Schleife, Bedingung, Variable etc.) sowie in wenigstens einer Programmiersprache
Anforderungen: Informationsaustausch vor und Übungen beim Sommerstudium
Teilnehmerinnen: 12
ECTS: 1 (Modulnummern: Informatik: 699.75 / Digitale Medien: ---)

Der Zweck dieser Veranstaltung ist, die Möglichkeiten und Grenzen der Computer besser zu verstehen, um diese Maschinen im privaten Bereich und im Berufsalltag effektiver einsetzen zu können. Dafür ist es hilfreich, die Prozesse, welche durch Automatisierung schneller bearbeitet werden können, von anderen Prozessen zu unterscheiden, bei denen das nicht möglich ist. Dies wird anhand praktischer Übungen am Rechner untersucht.


IF TIF 04
Linux ist weiblich

Kurs

Dipl.-Chem. Patricia Jung
München
Gabriele Pohl
Bonn

Fr 2.9. 9.00-12.30 und 14.00-15.30 Uhr
Sa 3.9. 13.30-17.00 Uhr
So 4.9. 13.30-17.00 Uhr

Zielgruppe: offen
Voraussetzungen: Interesse an der Rechnerbedienung ohne Maus
Anforderungen: Übungen beim Sommerstudium, Bereitschaft, Mitstudentinnen zu helfen und Dinge zu erklären, die frau selbst verstanden hat, ohne der anderen die Tastatur aus der Hand zu reißen
Teilnehmerinnen: 12
ECTS: 1 (Modulnummern: Informatik: keine / Digitale Medien: keine)

In diesem Crashkurs wollen wir den ersten bis etwas vertieften Umgang mit einem Unix-System erlernen und ein grundlegendes Verständnis der Zusammenhänge im System erarbeiten, auf dem sich später (im Selbststudium) aufbauen lässt.
Den Schwerpunkt legen wir dabei auf die Arbeit auf Kommandozeilenebene, mit Editor und Shell. Wir werden uns Kompetenz zur Beschaffung fehlender Informationen aneignen und die Begriffswelt der Linux-Community soweit durchleuchten, dass wir dem Fachkauderwelsch nicht hilflos gegenüber stehen. Vor allem wollen wir Spaß an der Sache haben: Auch Rom wurde nicht an einem Tag erbaut...



IF TIF 05
Anwendungen unter Linux

Workshop

Dipl.-Inform. Christina Dörge
Universität Bremen
Dipl.-Soz. Maika Büschenfeldt
Universität Bremen

Mi 7.9. 11.00-12.30 und 14.00-15.30 Uhr
Do 8.9. 9.00-12.30 und 14.00-15.30 Uhr
Fr 9.9. 9.00-12.30 Uhr

Zielgruppe: offen
Voraussetzungen: keine
Anforderungen: Übungen beim Sommerstudium
Teilnehmerinnen: 12
ECTS: 1 (Modulnummern: Informatik: keine / Digitale Medien: keine)

Immer mehr mausert sich Linux auch als Desktop-System für „normale“ Nutzerinnen zur kostengünstigen Alternative zu Windows. Aber was kann frau damit tun? Wir wollen sowohl eine kleine Einführung in dieses Betriebssystem liefern, wie auch einen Einstieg in zwei sehr interessante Programme: Open Office und GIMP.
Der Workshop soll in drei Schritten erfolgen:
1. Tag: Erste Schritte in der Linux-Welt, besonders die Nutzung von KDE als Oberfläche.
2. Tag: Open Office als echte Alternative zu Microsoft Office.
3. Tag: Ein Einführung in die Bildverarbeitung mit GIMP.


IF TIF 06
Kryptographie und Sicherheitsmechanismen mit Java


Praktikum

Dipl.-Inf. Lena Wiese
Universität Dortmund

Mo 29.8. 11.00-12.30 und 14.00-16.30 Uhr
Di 30.8. 9.00-12.30 und 14.00-15.30 Uhr
Mi 31.8. 9.00-12.30 und 14.00-15.30 Uhr
Do 1.9. 9.00-12.30 Uhr
Fr 2.9. 9.00-12.30 und 14.00-15.30 Uhr

Zielgruppe: offen
Voraussetzungen: Fundierte Kenntnisse in Java, Interesse an Kryptographie und Sicherungsverfahren
Anforderungen: Informationsaustausch vor und Übungen beim Sommerstudium
Teilnehmerinnen: 12
ECTS: 2 (Modulnummern: Informatik: 707.71 / Digitale Medien: 311-1)

Sichere Kommunikation gewinnt zunehmend
an Bedeutung. In diesem Programmierpraktikum wird der Einsatz von Java-Sicherheitsmechanismen eingeübt. Wir starten mit den kryptographischen Grundlagen der Java Cryptography Extension (JCE). Danach folgt Zugriffskontrolle mit dem Java Authentication and Authorization Service (JAAS). Abschließend werden wir uns mit der Sicherung der Kommunikationsschicht mit der Java Secure Socket Extension (JSSE) befassen.


IF TIF 07
Kryptographie in Theorie und Praxis

Kurs

Rosa Freund
Berlin
Jutta Horstmann
Berlin
Sabine Schmidt
Berlin

Sa 3.9. 13.30-17.00 Uhr
So 4.9. 13.30-17.00 Uhr

Zielgruppe: offen
Voraussetzungen: Mathematikkenntnisse auf Abiturniveau, Unix/Linux-Grundkenntnisse sind von Vorteil
Anforderungen: Informationsaustausch vor dem Sommerstudium
Teilnehmerinnen: 20

Verschlüsselung basiert auf Mathematik. In unserem Kurs führen wir in die mathematischen Grundlagen der Kryptographie ein (symmetrische und asymmetrische Verfahren, RSA, diskretes Logarithmusproblem, elliptische Kurven). In der Praxis wird meist PGP-Software (z.B. GPG) für Verschlüsselung eingesetzt. Gemeinsam erzeugen wir mit GPG (GNU Privacy Guard) eigene Schlüssel und setzen diese in verschiedenen Programmen ein, um Daten zu verschlüsseln. Daneben betrachten wir die Verwendung von Zertifikaten sowie die Verschlüsselung von Funkstrecken. Kryptographie bewegt sich in einem gesellschaftlichen Rahmen. Wem nützt/schadet Verschlüsselung eigentlich?


IF TIF 08
Einführung in Künstliche Neuronale Netze

Kurs

Dr. habil. Claudia Lidia Badea
Universität Salzburg

Mo 5.9. 9.00-12.30 und 14.00-15.30 Uhr
Di 6.9. 9.00-12.30 und 14.00-15.30 Uhr
Mi 7.9. 9.00-10.30 Uhr

Zielgruppe: offen
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in Mathematik entsprechend dem Informatik-Grundstudium
Anforderungen: Informationsaustausch vor und Übungen beim Sommerstudium. Falls es für die Anrechnung des Kurses nötig sein sollte, können Übungsaufgaben ausgegeben werden, die nach dem Sommerstudium bearbeitet werden.
Teilnehmerinnen: 15
ECTS: 2 (Modulnummern: Informatik: 710.72 / Digitale Medien: keine)

Der Begriff des künstlichen Neurons wurde erstmals 1943 von dem Neurophysiologen W.S. McCulloch und dem Mathematiker W. Pitts definiert. In den Jahrzehnten später wurden zahlreiche künstliche Neuronenmodelle – und dann auch künstliche Neuronale Netze – erfunden, die sich auf dieses Grundmodell stützen. Die nachkommenden KNN-Forscher brachten aus verschiedenen Fachrichtungen entsprechende fachspezifische Analogien zu Netz-Topologien und Algorithmen, so dass neue Modelle, Topologien und Lernverfahren entstanden sind. Seit Mitte der 80er Jahre ist die Zahl und die Bandbreite der Anwendungsmöglichkeiten der KNN immens gestiegen. Der Inhalt der Lehrveranstaltung umfasst folgende Themen: Grundmodell eines Neurons, das Lernen als Gewichtsänderung, Grundtypen von künstlichen Neuronalen Netzen, Einzelschicht und Mehrschicht Perzeptron, Back-propagation, Hebbsche Regel, Hopfield Netz, Kohonen Netz, ART Netze, Elman Netze. Die Anwendungen umfassen Bereiche wie Klassifizierung, Mustererkennung, Prognose, Modellierung, Identifikation der Systeme, u.a.


IF TIF 09
UI toll: User Interfaces, die was taugen

Workshop

Dipl.-Math. Maria Oelinger
Universität Duisburg-Essen
Dipl.-Psych. Ellen Reitmayr
relevantive AG, Berlin

Mo 5.9. 9.00-12.30 und 14.00-15.30 Uhr
Di 6.9. 9.00-12.30 und 14.00-15.30 Uhr
Mi 7.9. 9.00-10.30 Uhr

Zielgruppe: offen
Voraussetzungen: Bereitschaft zu intensiver Mitarbeit und Diskussion
Anforderungen: Informationsaustausch vor und Übungen beim Sommerstudium
Teilnehmerinnen: 10
ECTS: 1 (Modulnummern: Informatik: 801.71 / Digitale Medien: 308-1)

Die Schnittstelle zwischen programmiertem System und Benutzerin ist entscheidend für die Gesamtwirkung und den Erfolg von Software. Ein gutes UI kann die Akzeptanz und damit die Einsatzfreude bei der Endbenutzerin erheblich steigern. Ein schlechtes UI dagegen kann ein System ruinieren. Der Workshop bietet einen schnellen und praxisorientierten Einstieg in die Methoden der Usability, zielgruppengerechtes Design und praktischen Entwurf. Dabei wird auch das Software-Design als Solches angesprochen, denn UI und der dahinter liegende Code spielen sich gegenseitig die Bälle zu. Das Kernstück des Workshops, in dem ihr (die Teilnehmerinnen) besonders gefordert seid, besteht aus der praktischen Anwendung verschiedener Usability- Methoden an realen Software-Projekten. Ausgehend von den dabei gewonnen Ergebnissen werden wir gemeinsam Optimierungsvorschläge erarbeiten und diskutieren, und sie an die Entwickler zurückmelden.

Neben zwei aktuellen Anwendungen, die wir mitbringen, könnt ihr eure eigenen Projekte in Form von Paper-Mockups (also Abbildungen, Skizzen o.ä. auf Papier, mit denen die Funktionsweise eines Systems simuliert wird), Prototypen oder stabiler Software vorstellen und in der Gruppe evaluieren lassen. Gerne können das auch „exotischere” Dinge sein, wie mobile Applikationen oder ein Interface für ein Regelsystem. Was auch immer ihr mitbringt – das Ziel ist es, Designverbesserungen zu finden, die umsetzbar sind.
Und außerdem werden wir viel Spaß haben :-)


IF TIF 10
LaTeX für Einsteigerinnen

Kurs

Dipl.-Math. Kerstin Puschke
FU Berlin

Mo 5.9. 9.00-12.30 und 14.00-15.30 Uhr
Di 6.9. 9.00-12.30 und 14.00-15.30 Uhr
Mi 7.9. 9.00-12.30 und 14.00-15.30 Uhr

Zielgruppe: offen
Voraussetzungen: sicherer Umgang mit dem Rechner
Anforderungen: Übungen beim Sommerstudium
Teilnehmerinnen: 12
ECTS: 1 (Modulnummern: Informatik: keine / Digitale Medien: keine)

Das flexible Schriftsatzsystem LaTeX ermöglicht die Erstellung professionell aussehender, druckfertig layouteter Texte und ermöglicht z.B. auch das Setzen komplizierter mathematischer Gleichungen. Spätestens bei der Erstellung ihrer Diplomarbeit verwenden die meisten Studentinnen aus Mathematik und Informatik, aber auch aus Natur- und Ingenieurwissenschaften LaTeX.
Schwerpunkt der Veranstaltung werden die zur Erstellung einer solchen Diplomarbeit benötigten Kenntnisse sein:
Formatierung von Textabschnitten, Setzen mathematischer Gleichungen, Erstellen von Tabellen, automatische Erzeugung von Inhalts- und Abbildungsverzeichnis, automatische Nummerierungen, Querverweise, Zitierfunktionen, auf BibTeXLiteraturdatenbanken basierende Literaturverzeichnisse, Definition eigener Befehle und Umgebungen,... Wenn noch Zeit bleibt, können auch andere Dokumentenklassen kurz angesprochen werden, etwa Briefe, Folien oder Präsentationen.


IF TIF 11
Buchstabenkultur – eine Einführung in westliche Typographie und Mediengeschichte von den Anfängen zu den neuen Medien

Kurs

Barbara Reiter M.A.
Bremen/ Keele, Großbritannien

Mo 29.8. 11.00-12.30 und
14.00-16.30 Uhr
Di 30.8. 9.00-12.30 und
14.00-15.30 Uhr
Mi 31.8. 9.00-12.30 Uhr
Do 1.9. 9.00-12.30 Uhr

Zielgruppe: offen
Voraussetzungen: keine
Anforderungen: vorab eine Website zur Analyse auswählen
Teilnehmerinnen: 12
ECTS: 1 (Modulnummern: Informatik: 804.75 / Digitale Medien: 602-1)

Wir sind von ihnen umgeben, benutzen sie täglich, in ganz unterschiedlichen Medien und für ganz verschiedene Inhalte: von der Flirt-SMS aufs Handy bis zum Gesetzestext, von der großflächigen Werbung bis zum Beileidsbrief. Das Gesicht der 26 Buchstaben unseres Alphabets hat sich im Lauf der Geschichte verändert. Heute stehen uns digitale Schriften in jeder Form zur Verfügung. Ihre unterschiedlichen Gestalten können wir dann richtig einsetzen, wenn wir den Entstehungszusammenhang kennen und unser Auge an den vielen kleinen Unterschieden, die ein Schrift- und Erscheinungsbild ausmachen, geschult haben.
Der Kurs soll in die Kulturgeschichte der Schrift einführen; gemeinsam werden wir Sehen lernen: wie wird Schrift eingesetzt, welche messages vermittelt die Form und wie tut sie das?



IF TIF 12
Inhaltsbasierte Bildsuche

Kurs

Stud.-Inf. Maja Temerinac
Universität Freiburg

Mo 29.8. 11.00-12.30 und 14.00-16.30 Uhr
Di 30.8. 9.00-12.30 und 14.00-15.30 Uhr
Mi 31.8. 9.00-12.30 und 14.00-15.30 Uhr

Zielgruppe: Informatikstudentinnen im Grund- und Hauptstudium
Voraussetzungen: Interesse an Mathematik, Experimentieren, Bildverarbeitung, Mustererkennung; Grundkentnisse in einer Programmiersprache
Anforderungen: Informationsaustausch vor und Übungen beim Sommerstudium Teilnehmerinnen: 10
ECTS: 1 (Modulnummern: Informatik: 709.71 / Digitale Medien: 302-1)

Die Flut an digitalen Bildern im kommerziellen und privaten Bereich macht Verfahren nötig, die es ermöglichen, effizient nach Bildern in großen Datenbanken zu suchen. Die Verwendung von Schlagwörtern für die Suche ist in vielen Fällen nicht möglich, weil die Bildannotation zu aufwändig/teuer bzw. zu ungenau ist. In diesem Kurs werden Methoden behandelt, wie die Suche auf Grund von Informationen, die direkt aus den Bildern gewonnen werden, erfolgen kann.
Um dieses spannende Gebiet nicht nur theoretisch zu erfahren, sind zu jedem Thema (Farbe,Textur,Kanten) entsprechende Algorithmen in Matlab zu implementieren und auf einer gemeinsamen Bilddatenbank zu testen.


IF TIF 13
Informatik an der Schnittstelle zur Molekularbiologie: Das Human-Genomprojekt

Kurs

Dr. Ute Willhöft
Universität Hamburg

Mo 5.9. 9.00-12.30 und 14.00-16.30 Uhr
Di 6.9. 9.00-12.30 und 14.00-15.30 Uhr
Mi 7.9. 9.00-10.30 Uhr

Zielgruppe: Studienanfängerinnen und Informatikstudentinnen im Grund- und Hauptstudium, Lehrerinnen
Voraussetzungen: Interesse an angewandten Fragestellungen der Informatik
Anforderungen: Informationsaustausch vor und Übungen beim Sommerstudium
Teilnehmerinnen: 20
ECTS: 1 (Modulnummern: Informatik: 799.73 / Digitale Medien: keine)

Das Human-Genomprojekt hatte das Ziel, die Sequenz des Human-Genoms zu ermitteln und Informationen zu diesen Sequenzen bereit zu stellen. Die Entschlüsselung des Humangenoms ist nur durch die Kombination von Methoden der Informatik und der Molekularbiologie gelungen. In diesem Kurs soll das Fachgebiet Bioinformatik vorgestellt werden.
Außerdem wird eine Einführung gegeben in die Nutzung von Datenbanken ‘rund um das Human-Genomprojekt’ und von web-basierten Programmen zur Analyse von Genen und Proteinen, mit denen z.B. folgende Fragen beantwortet werden können: Wie finde ich Informationen zu einem bestimmten Gen oder Protein? Ist zu einer Erkrankung bekannt, welche Gene involviert sind?
Besondere Molekularbiologie- oder Informatikkenntnisse werden nicht vorausgesetzt.



IF TIF 14
Bierhol-Roboter, Tanzdrache, Kühlschrank-Bewacher oder Zeichenkünstler...

Workshop

Vivien Mast
Universität Bremen

Fr 2.9. 9.00-12.30 und 14.00-15.30 Uhr
Sa 3.9. 13.30-17.00 Uhr
So 4.9. 13.30-17.00 Uhr

Zielgruppe: offen; besonders geeignet für Frauen mit ausgeprägtem Spiel- und Basteltrieb und für Leute, die gerne mal programmieren wollen, aber (noch) nicht dran glauben, dass sie das auch können ;-)
Voraussetzungen: absolut gar keine
Anforderungen: Basteln, Ausprobieren, Spaß haben
Teilnehmerinnen: 10

... in den bunten Steinen von Lego steckt mehr als frau denkt. Was ihr rausholt, ist eure Sache. Dabei spielt es keine Rolle, ob ihr Programmierprofis seid, oder noch nie eine Zeile Code geschrieben habt, ob ihr schon als Kind Monster, Burgen und Raumschiffe gebaut habt, oder zum ersten Mal in eurem Leben einen Lego-Stein in der Hand haltet.

In diesem Kurs werdet ihr selbst einen Lego-Roboter nach euren Vorstellungen bauen und programmieren und so einen Einblick in Robotik und Programmierung erhalten.

Ausufernde Vorträge der Dozentin sind nicht geplant. Bei Bedarf gibt es aber eine Einführung in ein paar grundlegende Konzepte der Programmierung und der Robotik, Anwendungsmöglichkeiten von Lego Mindstorms in der Bildung oder was ihr sonst noch wissen wollt.

 

   

Letzte Änderung 05/2005 VO