6. Sommerstudium
für Frauen in der Informatik
25. August – 05. September 2003

Fachbereich 3 Mathematik und Informatik

 


Einladung

Lehrangebote
Eröffnung

Studium und Karriere
Softwareentwicklung
Web und Internet
Themenübergreifendes
Vortragsblöcke

Ringvorlesung(öffentlich)
Jobbörse(öffentlich)
Studienbörse(öffentlich)

Zeitung

Vollversammlung
Kulturprogramm

Planungshilfen

Anmeldung

GI-Empfehlung

Dozentinnen

Presse

 

 

Informatica Feminale in Bremen
Sommerstudien 1998-2002

 

Transfer nach Baden-Württemberg
Kooperation mit ditact in Salzburg, Österreich

 

if@informatica-feminale.de

 


Basisverstaltungen "Studium und Karriere"

Die Basisveranstaltungen des Sommerstudiums sollen insbesondere für Studentinnen des Grundstudiums angeboten werden und vor allem Wissen über den praktischen Umgang mit dem Rechner vermitteln. Beim ersten Sommerstudium hat sich gezeigt, dass ein großer Bedarf an Veranstaltungen zur Vermittlung von grundlegenden Fertigkeiten besteht. Grundlegendes Wissen für den Rechnerumgang und -aufbau sowie Programmierkenntnisse werden bereits in den ersten Semestern der Informatikstudiums vorausgesetzt. Zugleich sind Veranstaltungen zur Stärkung der sozialen Kompetenz von Studentinnen sehr willkommen. Hier wird deutlich, dass bisher an den Universitäten und Fachhochschulen keine ausreichenden systematischen Angebote in diese Richtung gemacht werden. Die Anforderungen, die Studentinnen beispielsweise an Programmierkurse stellen, beziehen sich nicht auf die Syntax der "modernsten” Programmiersprache, sondern auf Fragen der systematischen Aneignung von Programmierfähigkeiten: wie nähere ich mich der Problemstellung, wie setze ich das Problem in einer speziellen Sprache um, inwiefern unterstützt mich dabei eine Programmierumgebung, wie überprüfe ich meine Lösung. Außerdem sind sie sehr an einer Einordnung der jeweils gelernten Sprache in die verschiedenen Programmierparadigmen interessiert: wie passen Programmierkonzepte und Sprachkonzepte zusammen – wo existieren Brüche und Überschneidungen. Erfahrene Dozentinnen aus Hochschule und Praxis werden diesen Dialog aufnehmen.

Übersicht der Basisveranstaltungen


IF SUK 01
Seepferdchen im Pool

Praktikum

Tutorinnen

Mo 25.8. 10.30-10.45 Uhr
Di 26.8. 8.45-9.00 Uhr
Mi 27.8. 8.45-9.00 Uhr
Do 28.8. 8.45-9.00 Uhr
Fr 29.8. 8.45-9.00 Uhr
Mo 1.9. 8.45-9.00 Uhr
Di 2.9. 8.45-9.00 Uhr
Mi 3.9. 8.45-9.00 Uhr
Do 4.9. 8.45-9.00 Uhr
Fr 5.9. 8.45-9.00 Uhr

Zielgruppe: offen
Teilnehmerinnen: unbegrenzt

Für alle Teilnehmerinnen des Sommerstudiums wird täglich neu eine kurze Einführung in die Nutzung des Rechnerpools der Bremer Informatik angeboten. Ihr erfahrt hier, wie das Einloggen geht, wie Ihr Email abrufen und verschicken könnt oder wie die Drucker angesteuert werden können. – Das Freischwimmer-Abzeichen winkt anschließend in den Lehrveranstaltungen des Sommerstudiums :-)


IF SUK 02
LaTeX leicht gemacht

Kurs

Stud.-Ing. Blandyna Bogdol, Fachhochschule Koblenz

Mo 25.8. 11.00-12.30 und 14.00-16.30 Uhr
Di 26.8. 9.00-12.30 und 14.00-15.30 Uhr
Mi 27.8. 9.00-12.45 und 14.00-15.30 Uhr
Do 28.8. 9.00-13.00 Uhr
Fr 29.8. 9.00-12.30 und 14.00-15.30 Uhr

 

Zielgruppe: offen
Voraussetzungen: keine
Anforderungen: Übungen beim Sommerstudium
Teilnehmerinnen: 12
ECTS: 2

Jede muss mal ein Dokument erstellen und da kommt schon die Qual der Wahl – womit soll ich bloß schreiben... Word, StarOffice, eine Folie in PowerPoint stellen oder doch lieber alles auf per Hand schreiben...? Oder LaTeX. Das Satzsystem auf OpenSource-Basis erlaubt eine flexible und professionelle Gestaltung verschiedenster wissenschaftlicher Dokumente (Berichte, Poster, Briefe, Diplomarbeiten etc.). Vorgestellt wird das Konzept der Auszeichnungssprache, ihre Grundelemente bis zu den erweiterten Möglichkeiten. Das Angebot wird durch praktische Übungen abgerundet. Die Teilnehmerinnen werden in Rahmen der Übungen erste einfache Dokumente erstellen, Seitenformatierung verändern, Folien erstellen und viele andere LaTeX-Funktionen kennenlernen.


IF SUK 03
LaTeX für Einsteigerinnen

Workshop

Dipl.-Math. Kerstin Puschke, Freie Universität Berlin

Mo 1.9. 9.00-12.30 und 14.00-15.30 Uhr
Di 2.9. 9.00-12.30 und 14.00-15.30 Uhr

Zielgruppe: offen
Voraussetzungen: keine
Anforderungen: Übungen beim Sommerstudium
Teilnehmerinnen: 12

Das flexible Schriftsatzsystem LaTeX ermöglicht die Erstellung professionell aussehender, druckfertig layouteter Texte und ermöglicht auch das Setzen komplizierter mathematischer Gleichungen, Musiknoten oder chemischer Formeln. Spätestens bei der Erstellung ihrer Diplomarbeit kommen die meisten Studentinnen aus Mathematik und Informatik, aber auch aus Natur- und Ingenieurwissenschaften nur schwerlich an der Verwendung von LaTeX vorbei. Schwerpunkt der Veranstaltung werden die zur Erstellung einer solchen Diplomarbeit benötigten Kenntnisse und Fertigkeiten sein. Dazu gehört neben der Formatierung von Textabschnitten auch die Erstellung mathematischer Gleichungen, das Einbinden von Bildern, das Konstruieren von Diagrammen und Schaubildern, das Erstellen von Tabellen, die automatische Erzeugung von Inhalts- und Abbildungsverzeichnis und der geschickte Umgang mit automatischen Nummerierungen, Querverweisen und Zitierfunktionen. Mit BibTeX werden Literaturdatenbanken angelegt, mit deren Hilfe auch für verschiedene Dokumente Literaturverzeichnisse erstellt werden. Neue Befehle können definiert werden, um häufig wiederkehrende Arbeitsschritte zu erleichtern und das Dokument den eigenen Vorstellungen anzupassen. Neben der Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten werden auch andere Dokumentenklassen in der Veranstaltung angesprochen, etwa zur Erstellung von (Serien)briefen oder Präsentationsfolien für Vorträge.


IF SUK 04
Präsentationstechnik

Kurs

Stud.-Ing. Blandyna Bogdol, Fachhochschule Koblenz

Mo 1.9. 9.00-12.30 und 14.00-15.30 Uhr
Di 2.9. 9.00-12.30 und 14.00-15.30 Uhr
Mi 3.9. 9.00-12.30 Uhr

 

Zielgruppe: offen
Voraussetzungen: keine
Anforderungen: Übungen beim Sommerstudium
Teilnehmerinnen: 12
ECTS: 1

Jede kommt in ihrem Leben in die Gelegenheit, eine Präsentation zu halten. Ob beruflich oder im Studium – meistens stellt man sich die Frage: "Wie mache ich es richtig?”. In diesem Kurs werden die Grundregeln für eine Präsentation vorgestellt und praktische durchgespielt. Am Beispiel von PowerPoint werden die Gestaltungsregeln vorgestellt, außerdem werden Tipps zum Umgang mit verschiedenen Medien gegeben. Weitere Aspekte des Kurses sind: der Umgang mit der Nervosität, Zeiteinteilung während einer Präsentation, Umgang mit Publikum usw. Zum Abschluss der Veranstaltung wird der Verlauf einer Präsentation praktisch geübt.


IF SUK 05
Einführung in die Visualisierung

Workshop

Dipl.-Inform. Birgit Koch, Universität Hamburg

Mo 25.8. 11.00-12.30 und 14.00-16.30 Uhr
Di 26.8. 9.00-12.30 und 14.00-15.30 Uhr
Mi 27.8. 9.00-12.30 Uhr

Zielgruppe: offen
Voraussetzungen: keine
Anforderungen: Übungen beim Sommerstudium
Teilnehmerinnen: 12
ECTS: 1

Visualisierungen sind ein gutes Beispiel dafür, wie komplexe Inhalte in Präsentationen anschaulicher gestaltet werden können. Diese Veranstaltung hat das Ziel, Unterrichtsmaterialien aus verschiedenen Fachgebieten nach ihrer Anschaulichkeit zu untersuchen sowie neue Materialien zu entwerfen und in bildliche Formen zu setzen. Die Teilnehmerinnen werden fachspezifische Inhalte neu gestalten und mit Bildern experimentieren


IF SUK 06
Entspannt durchs Studium – Zeit und Selbstmanagement

Workshop

Dipl.-Inform. Sonja Hüwel, Universität Bielefeld
Dipl.-Math.techn. Annika Hinze, Freie Universität Berlin

Mi 27.8. 9.00-12.45 und 14.00-15.30 Uhr

 


Zielgruppe: offen
Voraussetzungen: keine
Anforderungen: kurze Übung zur Vorbereitung vor dem Sommerstudium
Teilnehmerinnen: 18

Erfolgreich studieren hängt von vielen Aspekten ab. Einer davon ist die Nutzung sinnvoller Methoden und Techniken sowie die richtige Einstellung zum Studium. Viele Fragen tauchen dabei auf: Was sind eigentlich meine Ziele? Wie nutze ich meine Zeit? Welche Hilfen kann ich bekommen oder welche Hindernisse muss ich bewältigen? Einige dieser Fragen sollen in diesem Workshop angeschnitten werden. Er bietet Orientierungshilfen für die Planung des eigenen Studiums, aber auch darüber hinaus Hilfen zur Gestaltung des Alltags. Inhalte des Workshops sind: Zeitmanagement und Selbstmanagement: Prüfungsplanung, Arbeitsplatzgestaltung, Prioritätensetzen, Motivation, Umgang mit Stress. Anhand von Übungen sollen Teile dieser Themen vermittelt werden.


IF SUK 07
Projektmanagement – Wie plane und manage ich ein Projekt erfolgreich

Workshop

Dipl.-Volksw. Helga Richter, Putz & Partner Unternehmensberatung AG, Hamburg

Mo 25.8. 11.00-13.00 und 14.00 bis 15.30 Uhr
Fr 29.8. 9.00 bis 12.30 und 14.00 bis 15.30 Uhr

 

Zielgruppe: offen
Voraussetzungen: Interesse an Projektmanagement oder Erfahrungen damit
Teilnehmerinnen: 20

Viele Projekte scheitern oder erreichen nicht die geplanten Ziele. Dieses liegt häufig daran, dass Instrumente des Projektmanagements nicht richtig angewendet werden. Zielsetzung der Veranstaltung ist es, praxisbewährte Vorgehensweisen, Methoden und Techniken vorzustellen, ihren Einsatz zu diskutieren und anhand praktischer Übungen das erworbene Wissen anzuwenden. Folgenden Themen werden behandelt:
- Wachsende Bedeutung von Projektmanagement
- Was ist ein Projekt?
- Wie plane ich ein Projekt richtig?
- Wie steuere ich es erfolgreich?
- Wie binde ich alle erforderlichen Personen ein?
- Was habe ich bei virtuellen Teams zu beachten?


IF SUK 08
BWL-Crash-Kurs Basiswissen Betriebswirtschaft für Informatikerinnen

Projekt

Dipl.-Wirt.inf.(FH) Dipl.-Kauffrau(FH) Cornelia Gschmack, Bergheim

Mo 1.9. 9.00-12.30 und 14.00-15.30 Uhr
Di 2.9. 9.00-12.30 und 14.00-15.30 Uhr
Mi 3.9. 9.00-12.30 und 14.00-15.30 Uhr
Do 4.9. 9.00-12.30 und 14.00-15.30 Uhr
Fr 5.9. 9.00-12.30 Uhr

 


Zielgruppe: Berufsanfängerinnen und Interessierte an betriebswirtschaftlichen Grundlagen
Voraussetzungen: keine
Anforderungen: Übungen beim Sommerstudium
Teilnehmerinnen: 20
ECTS: 2

In Wirtschaft und Verwaltung können Arbeitsaufgaben in zunehmendem Maße nur dann umfassend und erfolgreich gelöst werden, wenn betriebswirtschaftliches Wissen berücksichtigt wird. Dies gilt nicht nur für die "typischen” Tätigkeiten in einem Unternehmen, sondern vor allem für die Konzeption und den Einsatz von Informationstechnologie. IT ist hier nicht als "Selbstzweck” zu verstehen, sondern als sinnvolle Unterstützung zur Ausführung betrieblicher Aufgaben. Das bedeutet, dass sich MitarbeiterInnen auch ohne betriebswirtschaftliche Ausbildung ökonomischen Fragestellungen widmen müssen. Häufig kommt es dabei weniger auf Detailwissen als vielmehr auf die Fähigkeit an, betriebswirtschaftlich relevante Sachverhalte in ihrem Zusammenhang zu erfassen und zu beurteilen. Anhand der Fragestellung "Wie könnte mein eigenes Unternehmen aussehen?” werden sich die Teilnehmerinnen in diesem Kurs praxisnah mit dem Thema auseinandersetzen.


IF SUK 09
Diplomandinnenrunde

Workshop

Moderation: Stud.-Inf. Julia Böttcher, Humboldt-Universität zu Berlin

Do 28.8. 18.00-19.00 Uhr

Zielgruppe: Diplomandinnen der Informatik

Austausch unter Informatikdiplomandinnen über ihre Situation, Erwartungen und Perspektiven.


IF SUK 10
Doktorandinnenrunde

Workshop

Moderation: Dipl.-Math.techn. Annika Hinze, Freie Universität Berlin

Do 28.8. 18.00-19.00 Uhr

Zielgruppe: Doktorandinnen der Informatik

Austausch unter Informatikdoktorandinnen über ihre Situation, Erwartungen und Perspektiven.


IF SUK 11
Führungskurs für freche Frauen

Workshop

Jasmin Döhling-Wölm, Hannover

Do 28.8. 9.00-12.30 und 14.00-15.30 Uhr
Fr 29.8. 9.00-12.30 und 14.00-15.30 Uhr

Zielgruppe: offen
Voraussetzungen: Fähigkeit zur Selbstreflexion
Anforderungen: Übungen beim Sommerstudium
Teilnehmerinnen: 16

Sie wollten schon immer wissen, was den Häuptling vom Stamm unterscheidet und die Amazonenanführerin von ihren Gefährtinnen? Was Sie von Führungskräften erwarten dürfen oder wie Sie sich zur Team-, Projekt-, Abteilungsleitung, Selbständigen weiterentwickeln können? Im Rahmen des Workshops werden Sie verschiedene Instrumente und Strategien zur Führung von MitarbeiterInnen kennen lernen und selbst erproben. Sie werden erfahren wie sich Führung und geführt werden anfühlt, um ihre individuelle berufliche Entwicklung zu unterstützen. "Erfolg ist so ziemlich das letzte, was einem vergeben wird.” Truman Capote

   

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Letzte Änderung 01/2009 VO