Transfer
der Informatica Feminale nach Baden-Württemberg
Das erfolgreiche Konzept der Informatica Feminale wurde im letzten Jahr zum ersten Mal von Bremen auf ein weiteres Bundesland übertragen. In diesem Jahr findet die zweite baden-württembergische Sommerhochschule für Frauen in der Informatik in der Universität Freiburg statt. Veranstaltet wird sie vom Netzwerk Frauen.Innovation.Technik Baden-Württemberg in enger Kooperation mit der Abteilung "Modellbildung und soziale Folgen" am Institut für Informatik und Gesellschaft der Universität Freiburg. Damit wird es interessierten Frauen aus dem Süden Deutschlands erleichtert, sich in einer lernförderlichen Atmosphäre nur unter Frauen weiterzuqualifizieren. Natürlich sind die Sommerstudien in Freiburg und Bremen offen für Studentinnen aus dem gesamten Bundesgebiet und darüber hinaus! Es sind auch Informatikerinnen und Praktikerinnen, die sich im Rahmen des lebenslangen Lernens weiterqualifizieren wollen, als Hörerinnen zugelassen und erwünscht.
Die landesweite Sommerhochschule findet einmal im Jahr an wechselnden Hochschulen in Baden-Württemberg statt. Die Planung erfolgt in enger Kooperation zwischen dem Netzwerk F.I.T und der Hochschule, die die Informatica Feminale ausrichtet. Damit wird nun auch in Baden-Württemberg für Frauen in der Informatik ein Ort des Experimentierens geschaffen. Es können neue Konzepte ausprobiert werden, die den Interessen von Frauen entgegenkommen und mittelfristig in die regulären Informatikstudienangebote übertragen werden können. Im Jahr 2001 kamen knapp 200 Teilnehmerinnen zur Informatica Feminale an die Fachhochschule Furtwangen.
Über die baden-württembergische Informatica Feminale 2001 an der Fachhochschule Furtwangen gibt es einen Videofilm (15- bzw. 25-minütige Kurz- und Langfassung auf einer Videokassette), der zum Preis von 5 Euro über das Netzwerk Frauen.Innovation.Technik bezogen werden kann. Die Kurzfassung ist außerdem auf CD-ROM kostenlos erhältlich.
Das Netzwerk Frauen.Innovation.Technik (F.I.T) Baden-Württemberg
Das Netzwerk Frauen.Innovation.Technik Baden-Württemberg besteht seit Februar 2001. Es wird vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg gefördert und ist an der Fachhochschule Furtwangen angesiedelt. Unter der Projektleitung von Prof. Dr. Gabriele Winker wird das Netzwerk F.I.T in Kooperation mit der Landeskonferenz der Frauenbeauftragten an den Fachhochschulen Baden-Württembergs und der Landeskonferenz der Frauenbeauftragten an wissenschaftlichen Hochschulen Baden-Württembergs durchgeführt.
Die Ziele des Netzwerkes Frauen.Innovation.Technik sind:
Das Institut "Informatik und Gesellschaft", Abteilung 1: Modellbildung und soziale Folgen
In der Abteilung "Modellbildung und soziale Folgen" des Instituts für Informatik und Gesellschaft unter Leitung von Prof. Dr. Britta Schinzel bearbeitet eine multi- und interdisziplinäre Gruppe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus aller Welt informatische Problemstellungen und Fragen im Zusammenhang mit der Durchdringung von Wissenschaft und Gesellschaft mit Informatik, insbesondere
In der Lehre und Nachwuchsförderung vertritt die Abteilung das Teilfach "Informatik und Gesellschaft und/oder Gender Studies" im Rahmen des Diplom-Studiengangs Informatik, bietet Kurse zu "Berufsbezogenen Qualifikationen" in den BA- und MA-Studiengängen der "Applied Computer Science" an und lehrt "Gender Studies in Naturwissenschaft, Technik und Medizin".
Copyright:
Universität Bremen, Informatica Feminale 2002 - www.informatica-feminale.de
Letzte Änderung 05/2002 VO